Mineralienatlas
Steckbrief
| Weiße Wüste | ||
Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden. |
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Weitere Funktionen
Bilder von Fundstellen (5 Bilder gesamt)
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Ausführliche Beschreibung
Etwa 500 km südwestlich von Cairo, der Hauptstadt Ägyptens, liegt eine der beeindruckendsten Landschaftsgebiete dieses Landes: die Weiße Wüste. Die Formationen der weißen Kalksandsteinfelsen (daher auch der Name "Weiße Wüste") sind infolge der Erosionswirkung des Windes zu den bizarresten Gebilden ausgeformt worden. Ein kleineres Areal inmitten der weißen Wüste wird daher von den Einheimischen auch treffend Mushroom-Valley (Pilz-Tal) genannt. Bestandteil der Kalksandsteine sind oftmals auch Kristallgruppen von bis zu 15cm Größe von limonitisiertem Pyrit bzw. Markasit mit nicht selten sehr klar erkennbarer Kristall-Struktur. Diese Aggregate waren ursprünglich voll im Kalksandstein eingebettet. Die Sandstürme von Jahrtausenden und Jahrmillionen trugen das weiße Gestein jedoch systematisch ab und wehten den Sand weit in die Wüste hinein. Was übrig blieb, waren diese limonitisierten Pyrit-/Markasit-Knollen. Ein weiteres Highlight dieses Gebietes stellt auch das sog. Crystal-Mountain (Kristall-Gebirge) dar, von dem seit einiger Zeit sogar 2 verzeichnet sind, da ein weiteres "Gebirge" erst vor wenigen Monaten zufällig gefunden wurde. Es handelt sich bei diesen Kristallen um gewöhnlichen Calcit, oft jedoch sehr gut auskristallisiert.
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Mineralien (Anzahl: 3)
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Mineralbilder (10 Bilder gesamt)
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Gesteine (Anzahl: 2)
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Quellangaben:
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