Prof. Dr. Reinhard Brauns wurde am am 20.08.1861 in Uslar geboren und starb am 28.01.1937.
Der Mineraloge und Petrograph war bereits durch das Elternhaus (sein Vater war Landvermesser), durch Ausbildung und Beruf den Geowissenschaften zugewandt. Brauns war Professor für Mineralogie an der Universität Bonn und an der Universität Gießen.
Ab der Jahrhundertwende bis 1932 war er im Bergbaubereich langjährig bei der Bohrverwaltung der Saline Schönebeck/Elbe tätig und befaßte sich dort u.a. mit den Bohr- und Abteufvorhaben. Als Regierungsbaumeister bewohnte er ein Diensthaus im Felgeleber Weg auf dem Grundstück der Salinenverwaltung.
Eine seiner Veröffentlichungen war das Buch Mineralogie aus der Sammlung Göschen.
Das Mineral Reinhardbraunsit ist nach ihm benannt.