Chile/I. Region/Iquique, Provinz/Cerros Los Pintados

 
 

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Cerro Los Pintados

Steckbrief

Land

Chile

Region

I. Region / Iquique, Provinz / Cerros Los Pintados

GPS-Koordinaten

Topographische Karte

Anfahrtsbeschreibung

Aufschlussart

Geologie

Komplex kleiner Sulfat-Ausbisse im Zusammenhang mit dem Salar de Pintados.

Zugangsbeschränkungen

Letzter Besuch

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

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Ausführliche Beschreibung

Lage

Die Hügelkette der Cerros Pintados (bemalte Hügel) liegt in der Pampa Tamarugal, S von Iquique, etwa 1km linkerhand der Panamericana (von S kommend, deutlich sichtbar, gut mit PKW bis direkt vor die Fundstelle erreichbar). Ein sehr reiches und für Sammler äußerst interessantes und ergiebiges Vorkommen seltener Sulfate.

Sammler-Informationen und Fundmöglichkeiten

Alle der in der Mineralienliste aufgeführten Mineralien können mühelos gefunden werden; einige davon in großen Stufen. Amarantit kommt in tiefroten filzigen Aggregaten stellenweise reichlich vor; Amarillit reichlich in karmesinroten bis orangegelben kristallinen Aggregaten; Apjohnit weiß und seidig, Botryogen sehr häufig in gelblich-orangegelben Putzen, Blöcken und Stufen; Butlerit und Parabutlerit in erdiggelben bis orangegelben Aggregaten und Kugeln, Goldichit als glänzend gelbe Sprays und Sternchen; Hohmannit, meist in Metahohmannit umgewandelt, braune bis goldbraune Körner mit Botryogen, Mendozit in weißen, faserigen Aggregaten; Minamiit weiß bis farblos mit Botryogen, Tamarugit weiße bis hellgelbliche kristalline Aggregate.

Sobotkit vom Camarones-Pass

Wer sich schon in dieser Gegend befindet, sollte auch nicht die Sobotkit-Fundstelle am Camarones-Pass bei Cuya versäumen. Sobotkit (Al-reicher Saponit) kommt in Form rosaroter, nierig-kugeliger Aggregate bis mehrere cm Größe beidseitig des Straßenaufschlusses reichlich in den Wänden vor.

BILD:1260802578

Teilansicht der etwa 1,5 km langen Fundstelle
wie oben beschrieben.
Sammler im Hintergrund: Peter Seroka
Foto: Ehefrau von Collector

Mineralien (Anzahl: 15)

Legende: Mineral -> anerk. Mineral; Mineral (TL) -> Mineral Typlokalität; (TL) kursiv -> Typl. vererbt aus Teilfundstelle; 'Mineral' -> kein anerk. Mineral; B -> Bilder vorh.; 5 -> Anz. Fundst. d. Region in denen das Mineral vorkommt; M -> Verweis zur Mineralseite; i -> Informationen etc.; r -> Referenzangaben; Mineral ? -> Vorkommen zweifelhaft, fragwürdig

Amarantit M
'Cadwaladerit' (TL) M
Mirabilit M
Amarillit M
Goldichit M
Natroalunit-2R M
Apjohnit M
Hohmannit M
Parabutlerit M
Botryogen M
Mendozit M
Pickeringit (TL) M
Butlerit M
Metahohmannit M
Tamarugit (TL) M

Gesteine (Anzahl: 0)

Fossilien (Anzahl: 0)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellenangaben

  • Hayes (1844). Pickeringit. (Typ-Publikation)
  • Domeyko (1883). Tamarugit. (Typ-Publikation)
  • Gordon (1941). Cadwaladerit. (Typ-Publikation)
  • Ericksen,G.E., Mrose,M.E. & Fahey,J.J. (1970). Mirabilit. Miner.Record, Vol.1, H.1, S.13-15, 24-28.
  • Anthony et al. Cadwaladerit. Handbook of Mineralogy 3 (1997), 88.
  • Pickeringit. Eur.Jour.Miner. 12 (2000), 1131.
  • Anthony et al. Tamarugit. Handbook of Mineralogy 5 (2003), 692.
  • Artikel, Sammler-Info (aus 4 Besuchen): Collector
  • Lit.:Doc Diether

Einordnung