Chile/II. Region/Tocopilla, Provinz/Oficina Maria Elena

 
 

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Oficina Maria Elena

Steckbrief

Land

Chile

Region

II. Region / Tocopilla, Provinz / Oficina Maria Elena

GPS-Koordinaten

Topographische Karte

Anfahrtsbeschreibung

Aufschlussart

Geologie

Zugangsbeschränkungen

Letzter Besuch

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

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Ausführliche Beschreibung

Eine der größten chilenischen "Oficinas", d.h. Salpeter-Bergbaubetriebe.

Lage

SE der Stadt Tocopilla. Neben Maria Elena auch die Salpetergruben Pedro de Valdivia und Oficina Alemana sowie zahlreiche, hier unbenannte Salpeterfelder entlang der Panamericana.

Allgemeines und Sammler-Informationen

Fast alle der ehemaligen Salpetergruben Chiles (alle übertage) sind aufgelassen, infolge des total ariden Klimas sind jedoch noch die meisten Abbautätigkeiten wie frisch. Die alten Grubengebäude und Förderanlagen gleichen Geisterstädten. Es ist so trocken, dass selbst in alten Friedhöfen die Leichen der Gestorbenen in meist aufgebrochenen Gräbern noch fast komplett mit Haut und Haar seit über 80-90 Jahren erhalten sind.

Nitrokalit (Kalisalpeter), Nitronatrit (Chilesalpeter) und Humberstonit in sehr schönen Kristallgruppen sind tw. noch "bergfrisch" (die besten Nitronatrite in Form brauner, spitzer Pyramiden in der Grube Maria Elena; die besten Humberstonite als kleine, farblose, flache, glänzende Kristalle (bis mehrere mm) reichlich in den Halden der alten Oficina Alemana). Mit etwas mehr Aufwand (die Abbauflächen und die Haldengebiete erstrecken sich nicht selten über mehrere km) können auch mit etwas Glück einige der o.a. selteneren Mineralien gefunden werden, darunter Darapskit in Form farbloser, sehr zerbrechlicher Tetraeder, lokal oft reichlich; Phönikochroit in orangeroten Mikro-x, Tarapacait in zitronengelben, derben Aggregaten in Salpeter. Fast alle Gruben sind frei betretbar.

Die meisten der zu findenden Mineralien sind sehr empfindlich und sollten nicht mit Wasser in Berührung kommen, da sie sich sonst auflösen.

Der chilenische Bergbaubegriff für Salpeter ist "Caliche".

Mineralien (Anzahl: 13)

Legende: Mineral -> anerk. Mineral; Mineral (TL) -> Mineral Typlokalität; (TL) kursiv -> Typl. vererbt aus Teilfundstelle; 'Mineral' -> kein anerk. Mineral; B -> Bilder vorh.; 5 -> Anz. Fundst. d. Region in denen das Mineral vorkommt; M -> Verweis zur Mineralseite; i -> Informationen etc.; r -> Referenzangaben; Mineral ? -> Vorkommen zweifelhaft, fragwürdig

Blödit M
Humberstonit M
Nitronatrit M
Brüggenit M
Lautarit M
Phönikochroit M
Darapskit M
Lópezit (TL) M
Tarapacáit (TL) M
Dietzeit M
'Meta-alunogen' (TL) 1 M
Gips M
Nitrokalit M

Gesteine (Anzahl: 1)

Evaporit G

Fossilien (Anzahl: 0)

Untergeordnete Seiten

Referenz- und Quellangaben, Literatur

  • Raimondi (1878). Tarapacait. (Typ-Publikation)
  • Bandy (1937). Lopezit. (Typ-Publikation)
  • Anthony et al. Lopezit, Tarapacait. Handbook of Mineralogy 5 (2003), 411 (Lopezit), 693 (Tarapacait).

Artikel und Informationen aus zahlreichen Sammelexkursionen: Collector


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