Deutschland/Baden-Württemberg/Schwarzwald/Wittichen, Revier

 
 

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Wittichen, Revier

Steckbrief

Land

Deutschland

Region

Baden-Württemberg / Schwarzwald / Wittichen, Revier

GPS-Koordinaten

Wittichen, Kloster (N 48° 20' 07"; O 8° 20' 50")

Topographische Karte

TK 25 Bl.

Anfahrtsbeschreibung

Ausgangspunkt: Bahnhof Schenkenzell (B294 Wolfach-Freudenstadt).

1. Fundgebiet Wittichen, Gallenbach, Kaltbrunn: Von Schenkenzell Ortsmitte nach Norden Richtung Reinerzau ins Tal der Kleinen Kinzig. Nach 4 km auf der kurvigen Straße kommt der weiler Vortal. Hier zweigt nach links der Weg ins Gallenbachtal ab, zu den anderen Gebieten weiter geradeaus. Nach ca. 200 m links schmale Straße nach Wittichen. Der Bergrücken rechts der Straße ist der Burgfelsen, links davon ist das Gebiet Klosterbach. Nach 1 km passiert man das Kloster, hier links zur Klosterkirche. Dort Parkplatz, von dem ein Weg dem Böckelsbach aufwärts folgt. Dieser führt zum Silberberg wo die Gruben lagen. Nach Kaltbrunn von Vortal weiter nach Reinerzau, dann nächste links.

2. Heubachtal: Von Schenkenzell nach Schiltach, dort zum Bahnhof (B 294 Ausfahrt Schiltach West) dort eine Straße nach N ins Heubachtal.

Weitere Anfahrtshinweise unter den einzelnen Fundstellen.

Aufschlussart

Halden und vergitterte Stollen

Geologie

Baryt-Fluorit-Gänge mit Bi-Co-Ni-Mineralisation mit Ag- und U-Erzen in Granit und Buntsandstein.

Zugangsbeschränkungen

Keine

Letzter Besuch

2006

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

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Ausführliche Beschreibung

BILD:1104684822
Erythrin

BILD:1104684790
Erythrin

BILD:1124119915
Metazeunerit

BILD:1124119957
Walpurgin

Mineralien (Anzahl: 206)

Mineralien (206) - [Wegen der hohen Anzahl wurde die Tabelle auf eine extra Seite ausgelagert]

Gesteine (Anzahl: 3)

Buntsandstein G
Granit 2 G
Hornstein G

Fossilien (Anzahl: 0)

Mineralien-Bildertabelle (1 Bilder insg.)

Walpurgin
Aufrufe (Bild: 1131370761): 321

Walpurgin

Wittichen, Schwarzwald, Deutschland

Copyright:

Harry F. W. Fischer (hfwf)

Beitrag: hfwf 2005-11-07

Zusatzinfo   MF 

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Sandberger,F.v. (1868). Untersuchungen über die Erzgänge von Wittichen im badischen Schwarzwald. N. Jb. Mineral. Geol. Paläont., 1868, S.385-432.
  • Sandberger,F.v. (1869). Nachtrag zu den Untersuchungen über die Erzgänge von Wittichen. N. Jb. Mineral. Geol. Paläont., 1869, S.205-206.
  • Sandberger,F.v. (1874). Buntkupfererz von Wittichen. N. Jb. Mineral. Geol. Paläont., 1874, S.606-608.
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  • Herpin,P. und Pierrot,R. (1963). La weilite, CaH(AsO4), un nouvel arséniate de calcium isomorphe de la monétite. Bulletin de la Société francaise de Minéralogie et de Cristallographie, 86, S.368-372
  • Walenta,K. (1972). Die Sekundärmineralien der Co-Ni-Ag-Bi-U-Erzgänge im Gebiet von Wittichen im mittleren Schwarzwald. Der Aufschluss, Jg.23, Nr.9, S.279-329
  • Horn,E.E. und Kluth,C. (1973). Antimon-Hypochlorit aus Wittichen ist Bismutoferrit. Der Aufschluss, Jg.24, Nr.2, S.85-86.
  • Betz,V. (1976). Silber und Smalte: Notizen zur Geschichte des Wittichener Bergbaus. Lapis, Jg.1, Nr.12, S.8
  • Fritsche,R. (1980). Ergebnisse der Uranprospektion im historischen Bergbaurevier von Wittichen. Ber. naturf. Ges. Freiburg, 70, S.19-28
  • Walenta,K. (1982). Das Ganggebiet von Wittichen und seine Mineralparagenese - 1.Folge. Mineralien-Magazin, Jg.6, H.2, S.78-82
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  • Walenta,K. (1982). Das Ganggebiet von Wittichen und seine Mineralparagenese - 3.Folge. Mineralien-Magazin, Jg.6, H.11, S.518-521
  • Walenta,K. (1982). Das Ganggebiet von Wittichen und seine Mineralparagenese - 4.Folge. Mineralien-Magazin, Jg.6, H.12, S.565-567
  • Walenta,K. (1983). Das Ganggebiet von Wittichen und seine Mineralparagenese - 5.Folge. Mineralien-Magazin, Jg.07, H.4, S.163-166
  • Widemann,N. (1985). Eine gefälschte Silberstufe von Wittichen im mittleren Schwarzwald. Lapis, Jg.10, Nr.5, S.34
  • Walenta,K. (1987). Wittichen. Lapis, Jg.12, Nr.7, S.13.
  • Grundmann,G. (1987). Arsenolamprit auf Silber von Wittichen im Schwarzwald. Lapis, Jg.12, Nr.7, S.65.
  • Walenta,K. (1987). Neue Mineralien von Wittichen. Lapis, Jg.12, Nr.11, S.23
  • Oppelt,W. (1989). Über einen nicht alltäglichen Gezähefund aus Wittichen. Der Erzgräber, Jg.3, Nr.2, S.175-181
  • Oppenländer,F. und Joachim,H. (1991). Die Schatzkammer im Herzen des Wittichener Silberbergs. Mineralien-Welt, Jg.2, Nr.6, S.50-54
  • Störk,W. (1997). Sperrylith (Bemerkenswerter Eigenfund). Lapis, Jg.22, Nr.11, S.36. (Sperrylith, Begleitminerale: Baryt, Quarz, Zirkon, Scheelit, Silber, Gold)
  • Slotta,C. (1999). Auf Erzsuche mit dem Metalldetektor unterwegs: Wittichen lebt! Lapis, Jg.24, Nr.11, S.32. (ged. Silber, Proustit, Xanthokon, 'Pechblende' = Uraninit, ged. Wismut, Safflorit, Skutterudit, Realgar, Chlorargyrit, Lautit, 'Rotnickelkies' = Nickelin, Rammelsbergit F, ged. Arsen)
  • Knausenberger G. (2000). Mineralfundstellen im mittleren Schwarzwald (20). Der Erzgräber, Jg.14, Nr.2, S.54-57.
  • Steen,H. (2005). Miniaturen aus den Fürstlich Fürstenbergischen Grubenplänen des Wittichener Bergbaureviers. Der Erzgräber, Jg.19, Nr.1, S.37-40.
  • Werner,W. (2006). Erzprospektion im Revier Wittichen in der Zeit zwischen 1935 und 1979 - Ergebnisse und lagerstättengeologische Schlussfolgerungen. Der Erzgräber, Jg.20, Nr.2, S.1-64

Quellenangaben


Einordnung