Steckbrief
| Hessen / Odenwald / Bensheim / Reichenbach | ||
Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden. |
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Ausführliche Beschreibung
Fünf Kilometer lang und mehrfach unterbrochen zieht sich ein Quarzgang durch Reichenbach im nordwestlichen Odenwald. Mancherorts überragt der 5 bis 20 Meter mächtige Härtling seine Umgebung um bis zu 15 Meter. Vor langer Zeit gewann man seine spärlichen Erzeinschlüsse wegen ihres Silbergehaltes. Im vorigen Jahrhundert wurde der Quarz für Mühlsteine abgebaut, heute hin und wieder zu Zierzwecken (Grabsteine, Einfassungen und dergleichen). Mineraliensammler interessiert hier die artenreiche Sekundärmineralisation mit den Elementen Blei, Kupfer, Eisen, Vanadium, Arsen und Wismut. Der Gang von Reichenbach ist Typlokalität für Reichenbachit, Hentschelit, Petitjeanit und Medenbachit. Um die Erforschung der Mineralparagenese hat sich durch seine Aufsammlungen und Bearbeitungen vor allem Klaus Petitjean verdient gemacht. Der vorstehende Text stammt von Hannes Rose. Er hat ihn verfaßt anläßlich eines Mineralienumlaufs bein der Arbeitsgruppe Micromounter der Münchener Mineralienfreunde. |
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