Mineralienatlas
Steckbrief
| Nordrhein-Westfalen / Ruhrgebiet / Witten / Muttental | ||
Wanderkarte NRW, Nr 47, 1:25.000, 1. Auflage 2004 |
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Mit dem Auto: A 43, Abfahrt Witten-Heven, Herbeder Straße bis zur B 235/B 226, rechts Ruhrstraße B 235 folgen, nach der Ruhrbrücke rechts in die Nachtigallstraße. Einige wenige Parkplätze befinden sich direkt am Museumseingang. Einen Ausweichparkplatz findet man auf dem ca. 1,3 km entfernten "Parkplatz Nachtigallstraße" beim Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia. An Tagen, an denen die Feldbahn fährt, kann man mit dieser zur Zeche Nachtigall fahren. Fahrplan, Preise und Informationen gibt es hier. (Muttenthalbahn.org) Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Witten Hauptbahnhof, S 5, RB 40, von dort zu Fuß über die Herbeder Straße über die Nachtigallbrücke (Fußgängerbrücke über die Ruhr), Gehzeit ca. 20 Minuten. Nachdem man das Bahnhofsgelände verlassen hat, muss man auf der gleichen Straßenseite nach links gehen (dort befinden sich die "Bergerstraße"). An der nächsten Straße - "Herbeder Straße" - links abbiegen (Bahngleise überqueren). An einer großen Weggabelung links halten "Ruhrdeich" (die "Herbeder Straße" knickt nach rechts ab). Nach ca. 50 m gelangt man an eine Fußgängerampel. Diese überqueren und dem kleinen grünen Wegweiser "Muttental" folgen. Die Strecke führt durch einen waldähnlichen Weg bis zur "Nachtigallbrücke". Diese führt über die Ruhr. An der nächsten Gabelung nach rechts gehen. Kurze Zeit später links über die Bahngleise und wieder links zum Museumseingang. Mit dem Fahrrad: Radwanderwege entlang der Ruhr. Ausgeschildert sind folgende Radwege: Ruhrtal Radweg, EN 11, Auf den Spuren der Kohle, Rundkurs Ruhrgebiet (Route Industriekultur) |
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Bergbauwanderweg mit restaurierten historischen Zechengebäuden und rekonstruierten Bergbaueinrichtungen; Industriemuseum Zeche Nachtigall |
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keine; der Aufschluss Dünkelberg ist jedoch nicht zugänglich |
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Juli 2005 |
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden. |
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Weitere Funktionen
Bilder von Fundstellen (9 Bilder gesamt)
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| Weitere Bilder | ||||||||||||||||||||
Ausführliche Beschreibung
Hier im Muttental nahm 1578 der Steinkohlebergbau an der Ruhr seinen Anfang. Der Grund war, daß hier an den Hängen der Ruhr die Steinkohlenflöze ausbissen und dadurch schon optisch gesehen werden konnten. Zuerst war Pingen-Abbau, dann folgte der Stollen-Abbau. Zu diesen Zeiten waren im Muttental bis zu 60 Kleinzechen aktiv. 1832 wurde einer der ersten Tiefbauschächte abgeteuft. Wer das Muttental zum ersten Mal besucht wird wahrscheinlich über das Erscheinungsbild etwas überrascht sein. Dort wo einst die Wiege des Steinkohlebergbaues lag, befindet sich heute ein überaus idyllisches Tal, durch das der kleine Fluss Mutte fließt, in dem wilder Rhabarber wächst und eine Vielzahl farblich sehr attraktiver Blumen und Schmetterlinge bewundert werden können. Auf dem rund 9 km langen Rundwanderweg (Abkürzungen sind möglich) sind aber auch nicht die einzelnen liebevoll gepflegten und restaurierten Überbleibsel des 450 Jahre dauernden Bergbaus zu übersehen. Die einzelnen Stationen werden durch Schautafeln erläutert und historische Aufnahmen geben einen Einblick über den einstigen Kohlebergbau. Diese reichen vom einfachen Kohlengraben über den Erbbaustollen bis hin zum Tiefbau der Zeche Nachtigall. Als Besonderheit wird der Notzeiten-(Kleinzechen) Bergbau nach dem 2.Weltkrieg behandelt. Dem aufmerksamen Beobachter wird neben den ausgeschilderten Stationen aber auch eine Reihe weiterer Bergbauzeugen auffallen. Eine Vertiefung im Waldboden weist auf einen alten Stollen hin, schwarz gefärbte Erde stammt von einer Halde in der sich Kohlereste befanden und ein kleines Fachwerkhaus im sauerländischen Stil ist ein Grubengebäude einer ehemaligen Kleinzeche. Der Gehweg ist gut ausgeschildert und weitestgehend ebenerdig. Warnschilder am Wegesrand mit der Aufschrift "Bergschädengefährdetes Gebiet - Gehwege nicht verlassen!" sollten ernst genommen werden. Niemand weiß genau wieviele Pingen und "Pütz" während und nach dem Krieg angelegt wurden, wo sie liegen und wie tief sie sind. Es ist wegen der Reihenfolge empfehlenswert bei der Zeche Nachtigall anzufangen auf deren Gelände mittlerweile das westfälische Industriemuseum beherbergt ist. Dort kann man sich einen alten Ringofen, eine Dampfmaschine und eine Fotoaustellung mit historischen Bergbaubildern ansehen. In einem ca. 130 m langen Stollen kann der interessierte Besucher zudem das 0,3 m starke Flötz "Geitling" in Augenschein nehmen welches im Stbr. Dünkelberg sogar an die Erdoberfläche stößt. AbbauverfahrenDie Zeichnung zeigt die unterschiedlichen Abbauverfahren wie sie beim Kohlebergbau im Muttental verwendet wurden. |
Mineralien (Anzahl: 8)
Gesteine (Anzahl: 4)
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Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)
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Fossilien (Anzahl: 2)
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| Liste aktualisieren | Aktualität: 13. May 2012 - 09:47:45 |
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