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Deutschland/Sachsen/Gnandstein
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Gnandsteiner Bandjaspis

Deutschland

Sachsen / Gnandstein

Gnandsteiner Bandjaspis (N 51° 1' 54" E 12° 34' 27")

Die Fundstelle befindet sich in einem kleineren Waldgebiet zwischen Gnandstein und dem kleinen Ort Streitwald, ca. 1,5 km nördlich von Gnandstein.

Man kann sich der Fundstelle von beiden Orten nähern, da ein verbindender, kleiner Asphaltweg durch das Waldgebiet führt. Hier sei der nördliche Zugang, also von Streitwald her beschrieben, in dem man sich dem Waldgebiet von Norden nähert, eine Teichkette quert und nach dem man den ersten größeren Teich linker Hand (östlich) passiert hat, parken sollte. Zu Fuß kann man die kleine Waldstraße weiter nach Süden verfolgen und dabei rechts und links im Waldgebiet vereinzelte Schürfe und frühere kleine Abbaue im Waldboden beobachten.

Schurf im Waldgelände, leicht hügelig

Wolfitzer Porphyrtuff des Oberen Tuffrotliegenden

keine

07/2002

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Geologie

Das Frohburg-Kohrener Gebiet gehört dem Wolfitzer Porphyrtuff des Oberen Tuffrotliegenden an. Eine besondere Abart stellt ein in diesem Komplex vorkommender sehr feinkörniger, aus verschiedenfarbigen (hauptsächlich braun, rot und grünlichgrau) dünnen Lagen zusammengesetzter, verkieselter Tuff dar, der als Gnandsteiner Bandjaspis bekannt geworden ist.


Fundstelle

In einem lieblich, leicht hügeligen Land liegt der weltbekannte Fundpunkt für Gnandsteiner Bandjaspis. Die Fundstelle befindet sich in einem kleineren Waldgebiet zwischen Gnandstein und dem kleinen Ort Streitwald, kurz nördlich von Gnandstein.

Das Gestein steht oberflächennah an und kann leicht gesammelt bzw. geschürft werden. Die Brocken liegen entweder locker im Hanglehm oder stehen auch als Fels fest an, sogar unmittelbar am Wegesrand der kleinen Asphaltstraße. Die Fundhäufigkeiten sind als gut einzustufen, das Gelände ist frei zugänglich.


Der Jaspis

Rein optisch gesehen sind der Rohstein des Jaspis (SiO2) unscheinbar, fast unansehnlich. Erst ein Anschliff zeigt die wahre Schönheit des Gesteins. Der Japis ist gut schleifbar und wird auch vereinzelt in der Schmuckindustrie verwendet. Der silifizierte Aschetuff kann absolut eben geschichtet und vollkommen ohne Störungen sein. Es gibt aber auch Stücke, die eine Trümmerstruktur mit Bruckstücken von nur wenigen Quadratzentimetern. Besonders beliebt sind solche Exemplare, die eine schöne Verwerfung aufweisen. Die einzelnen Bänder können grünlich-grau, braun, gelb und rosa gefärbt sein. Grüne und braune Farben sind jedoch vorherrschend.


Historie

Der früheste, bekannte Hinweis auf die Verwendung eines norwestsächsischen Minerals liegt als prähistorischer (Neolithikum vor. ca. 5000 Jahren) Fund in Form eines Steinbeiles aus Gnandsteiner Bandjaspis vor. Der Beilfund wurde in der Ronneburger Gegend gemacht und wird im Landesmuseum für Vorgeschichte in Dresden aufbewahrt (QUELLMALZ, 1990).

Fundstellen-Bildertabelle (5 Bilder insg.)

Gandstein Fundstelle
Aufrufe (Bild: 1181326576): 839

Gandstein Fundstelle

Gnandstein Fundstelle für Bandjaspis 2006

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Schmucki

: Schmucki 2007-06-08

   F 
Fundstelle am der Waldstrasse
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Fundstelle am der Waldstrasse

Deutschland/Sachsen/Gnandstein

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mima

: mima 2007-02-03

   F 
Gnandstein Geoskizze
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Gnandstein Geoskizze

Deutschland/Sachsen/Gnandstein

:

mima

: mima 2007-02-03

   F 
Briefmarke Bandjaspis DDR
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Briefmarke Bandjaspis DDR

Deutschland/Sachsen/Gnandstein

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mima

: mima 2007-02-25

   F 
Weg von Streitwald her
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Weg von Streitwald her

Deutschland/Sachsen/Gnandstein

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mima

: mima 2007-02-03

   F 

(: 1)

Jaspes (Var. v.: Cuarzo)

(: 2)

pórfido
toba

Mineralien-Bildertabelle (8 Bilder insg.)

Jaspis
Aufrufe (Bild: 1270488123): 425

Jaspis

als verkieselte Vulkanasche, Gnadstein, Sachsen, Deutschland, 10 x 10 x 3 cm

Sammlung:

geomueller

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geomueller

: geomueller 2010-04-05

   MF 
Bandjaspis
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Bandjaspis

Bandjaspis aus Gnandstein, 6x4 cm, Verwerfung 8 mm

Sammlung:

Schmucki

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Schmucki

: Schmucki 2007-06-08

   MF 
Bandjaspis Rohstein grau_rot
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Bandjaspis Rohstein grau_rot

Deutschland/Sachsen/Gnandstein

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mima

: mima 2007-02-03

   MF 
Bandjaspis mit Verwerfung
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Bandjaspis mit Verwerfung

sog.Gnandsteiner Bandjaspis , nachträglich verkieselter Porphyrtuff; Gnandstein ,Sachsen; gef. 70iger Jahre; Maße : 12,5 x 7,0 x 3,0 cm , Verwerfung zirka 1,0 cm

Sammlung:

H.Weber

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H.Weber

: Kristallos 2009-08-13

   MF 
Bandjaspis
Aufrufe (Bild: 1181325120): 497

Bandjaspis

Bandjaspis 10x10 cm (braun)

Sammlung:

Schmucki

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Schmucki

: Mineralienatlas 2007-06-08

   MF 
Bandjaspis Rohstein gruengrau
Aufrufe (Bild: 1170519271): 509

Bandjaspis Rohstein gruengrau

Deutschland/Sachsen/Gnandstein

:

mima

: mima 2007-02-03

   MF 

Literatur

  • RAST, H. (1964): Norwestsachsen. Exkursionstagebuch Br. 14. Bergakademie Freiberg.
  • PIETZSCH, K. (1951): Abriss der Geologie von Sachsen.
  • QUELLMALZ,W. (1990): Die edlen Steine Sachsens. 200S.,Dt. Vlg. für Grundstoffindustrie, Leipzig.
  • Beck, W. / Dietze, G., Aufschluss 47 (1996), S. 298-300: Der "Bandjaspis" von Gnandstein.

Quellenangabe

Einordnung