Dysprosium

 
 

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Dysprosium

Inhaltsverzeichnis

BILD:1138400120

Dysprosium als Element - Technische Daten

Ordnungszahl:

66

Dichte (g/cm3):

8,551

Härte:

k.A.

relat. Atommasse (amu):

162,500

Atomradius (berechnet) in pm:

175 (228)

Oxidationszahlen:

+3, +4

Elektronegativität (Pauling):

1,22

Elektronenkonfiguration:

[Xe]4f106s2

Schmelzpunkt:

1407°C (1680 K)

Siedepunkt:

2567°C (2840 K)

natürl. Häufigkeit:

3,6 ppm


Chemische Eigenschaften

Im natürlich auftretenden Dysprosium ist das mit 28,18 % häufigste Isotop das 164Dy. In seinen Verbindungen liegt das Element in den Oxidationsstufen +3 (stabilere Oxidationsstufe) und +4 vor. Die Dy(III)-Salze sind schwach gelb bis grünlich. Das metallische Dysprosium überzieht sich in feuchter Luft mit einem leicht abbröckelnden Oxidfilm. Mit Wasser reagiert es langsam und es ist unlöslich in verdünnten Säuren.


Vorkommen

In der Erdkruste ist Dysprosium zu 4,5 * 10-4 % vorhanden. Zusammen mit anderen Seltenerdmetallen tritt Dysprosium in Xenotim, Fergusonit, Euxenit-(Y) und Samarskit-(Y), besonders aber im Monazitsand und im Bastnäsit auf.


Verwendung und Geschichtliches

Dysprosium eignet sich in Legierungen mit Blei für Abschirmmaterialien in der Kerntechnik und für magnetische Werkstoffe.

Dysprosium wurde 1886 nach Überwindung vieler Schwierigkeiten (griech.: dyprositos = mühsam erhältlich) in den Seltenerdmineralien von Ytterby nachgewiesen.


Bilder

Dysprosium
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Dysprosium

dendritische Struktur; Größe: 3,0cm, Gewicht: 23,7g; 4N

Sammlung:

scheidewasser

Copyright:

scheidewasser

Beitrag: slugslayer 2006-01-27

Zusatzinfo   L 

Quellangaben


Einordnung