Erz
Etymol.: Arez, erez (hebräisch); aes rude = Rotes Metall (lat.); ar, ares = ore (angelsächs./engl.); aruz (althochd.), arze (mittelhochd.), Ercz, Erczt (1505).
Historisch
- "Ertz heist, was gut und gültig ist und Metall füret" (Mathesius, J., Sarepta; Nürnberg 1571)
- "Ertz ist allerley Berg-Art, die Metall in sich führet. Theils flüssig, theils strenge" (Herttwig, C., Neues und vollkommenes Berg-Buch, Dresden 1710)
Modern
- Allgemeiner Ausdruck für Mineralaggregate oder Gesteine, aus denen Metalle oder Metallverbindungen gewonnen werden können, sowie alle Mineralaggregate (auch silikatische Erze, Oxide, Halide etc.), deren Abbau und Ausbeutung einen wirtschaftlichen Nutzen verspricht oder bringt.
- Ein wirtschaftlich nutzbares Erzvorkommen bezeichnet man als Erzlagerstätte.
- Ein mehr oder weniger mit Gangart verwachsenes (metallhaltiges) Mineral oder Mineralgemenge, das gewinnbringend abgebaut oder weiterverarbeitet werden kann.
- Definition (nach Taylor): Erze sind Gesteine, aus denen etwas Wertvolles gewonnen werden konnte, kann oder könnte.
Beispiele für Erze
Links
Quellenangaben
Einordnung