Geologie und Geographie
Die Illimaussaq-Intrusion ist ein 17 x 8 km großer ovaler Körper. Der Fjord Tunugdliarfik (Eriksfjord) durchschneidet die Intrusion. Die Mitte des Ovals liegt etwa 11 km östlich vom Ort Narssaq. Das Aufschlussgebiet ist kaum bewachsen und stark verwittert. Das Terrain steigt von Südosten nach Nordwesten an. Der höchste Punkt ist der Berg Illimaussaq mit 1390 m.
Der südliche Teil des Komplexes durchdringt den Julianehåb-Granit; der nördliche dazu basaltische Laven und kontinentale Sandsteine, die den Granit bedecken.
Fundstellen
In der ganzen Intrusion kann man Mineralien finden. Besonders zu erwähnen ist die Insel Igdlutalik an der Südspitze Grönlands. Der Geologe Upton aus England entdeckte 1974 einen Trachytgang von 20 x 50 m. Das Gestein besteht aus Aegirin und Albit. Mineralien von hier sind Narsarsukit und Emeleusit.
Mineralien
Illimaussaq ist das mineralienreichste Gebiet von ganz Grönland - hier gibt es über 200 verschiedene Arten. Über die Hälfte davon sind Silikate.
31 Mineralien haben in Illimaussaq Typlokalität.
Gesteinsbildende Mineralien sind Alkalifeldspat, Nephelin, Sodalith, Arfvedsonit, Aegirin und Eudialyt. Besondere Elemente sind Li, Be, REE, Zr, Nb, Th, U. Allgemein sind H2O, F, Cl und S sehr häufig. Es gibt mehr natriumreiche Mineralien als kaliumreiche. Die meisten Mineralien kommen in Pegmatiten, hydrothermalen Gängen, Trümer und Flecken vor.
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