Lavafontainen entstehen durch rasche Bildung und Ausdehnung von Gasblasen im geschmolzenen Gestein. Sie erreichen Höhen von 10 bis 100 m, in seltenen Fällen bis über 500 m. Das eruptierte Material besteht aus groben Partikeln (Lavaspritzer, Schlacke, Reticulit), welche sich nahe sowie bis mehrere km weit vom Eruptionspunkt ablagern. Noch feineres Material wie Pelé's Haar wird durch Wind bis zu 65 km weit getragen.
Wenn die Lava, bedingt durch die Form der Austrittsöffnung nicht vertikal, sondern kreis- oder bogenförmig ausgeschleudert wird, spricht man von Bogenfontänen (engl.: arching fountain).
Domfontänen sind rund geformte Lavafontänen, welche meist in gas-armen Laven auftreten.
|
Lavafontäne während einer Explosion des Pu' O'o Schlackekegels
|
Bogenfontäne aus einer Spalteneruption des
|
Sogenannte Dom- oder Kuppelfontäne (nicht zu verwechseln
|