Verwaltungsstruktur von Malaysia:
Man unterscheidet in den West-Teil, was als Malaya bezeichnet werden kann und den Ost-Teil im Nord-Bereich von Borneo.
West-Malaysia (Provinzen):
- Johor
- Kedah
- Kelantan
- Melaka
- Negri Sembilan
- Pahang
- Perak
- Perlis
- Pinang
- Selangor
- Terengganu
Putrajaya und Persekutuan=Kuala Lumpur (Neue und alte Hauptstadt) - Bundesterritorium
Ost-Malaysia (Provinzen):
- Labuan (Bundesterritorium)
- Sabah
- Sarawak
Mineralische Rohstoffe:
Das Bruttoinlandsprodukt durch Bodenschätze beträgt 7%. (BIP 2004: 118,3 Milliarden $) 95% davon sind durch Kohle, Erdöl und Erdgas bedingt.
Der Zinngürtel erstreckt sich an der West-Küste in den Provinzen Perak und Selangor.
Malaysia war bis zur Zinn-Krise 1980 der größte Zinn-Erzeuger der Welt.
Malaysia hat substantielle Resourcen von Zinn-assoziierten Mineralien wie Ilmenit, Monazit, Strüverit und Zirkon - sowie Erdöl und Erdgas.
Desweiteren hat das Interesse an Gold erheblich zugenommen, was man an der Zunahme an Prospektionen und Inbetriebnahmen von neuen Aufschlüssen feststellen kann.
Malaysia produziert neben Kohle, Erdöl und Erdgas Bauxit, Eisenerz, Feldspat, Glimmer, Gold, Ilmenit, Kalk, Kaolin, Monazit, Sand, Strüverit (Niob/Tantal-Erz), Zinn und Zirkon.
Resourcen sind außerdem noch vorhanden im Bereich Baryt, Dolomit, Galenit, Kupfer, Silber.
Zinn ist gegenüber früher in den Hintergrund gerückt. Das liegt einmal an der Erschöpfung der Lagerstätten und zum anderen daran, daß der Landverbrauch durch den Zinnabbau enorm ist. Das Land ist mittlerweile besser erschlossen, so daß größeres Abbaugelände (West-Malaysia) nicht zur Verfügung steht.
Altes Minengelände ist Jahrzehnte zu nichts zu gebrauchen. Es ist eine regelrechte Mondlandschaft. Man hat allerdings im Zinn-Gürtel um Ipoh und Kuala Lumpur einiges rekultiviert, häufig in meist reizvoller Weise in Erholungs- und Siedlungs-Gelände umgewandelt.
Die neue Verwaltungs-Hauptstadt Putrajaya ist inmitten des alten Minen-Geländes entstanden.
Die Produktion mineralischer Rohstoffe nahm in den letzten Jahren bei den meisten Produkten immer mehr ab. Seit dem Anziehen der Rohstoffpreise hat sich das bei manchen Produkten geändert: Z.B. Kassiterit, Strüverit.
Dadurch, daß die statistischen Daten erst mit einiger Verzögerung zugängig sind, hat man nicht immer die neuesten Daten.
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