Achat |
Einleitung
Weitere Funktionen
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Chemismus
SiO2 |
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gebänderter oder geschichteter feinkristalliner Quarz/Chalcedon mit Beimengungen Fe, Al, Mg, Ca, Ni, Cr u.a. |
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kein anerkanntes Mineral, Chalcedon-Varietät |
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Varietät |
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Optische Eigenschaften
vielfarbig (satt blaue, pinke und grüne Färbung weist stark auf künstliche Färbung hin!) |
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Glasglanz |
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manchmal weiß, gelbgrün oder grün |
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Kristallografische Daten
kryptokristallin, mikroskopisch faserig; Achat hat eine charakteristische Bänderstruktur aus verschiedenfarbigen Lagen in paralleler oder konzentrischer Anordnung sowie in Kombination beider Bänderstrukturen |
Physikalische und chemische Eigenschaften
6 - 7 |
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keine |
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muschelig |
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2,6 - 2,7 |
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spröde |
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(Co-)Typlokalität
(Co-)Typlokalität |
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Allgemeines
postvulkanisch, heiße Quellen, Verwitterungskrusten, sedimentär - z.B. sog. Mikroachate (Bsp. Schöngleina/Thüringen); - Vorkommen vor allem in Vulkanlandschaften - hier in vulkanischen Gesteinen (Melaphyre, Andesite, Basalte, Rhyolithe), in fossilen Knochen und verkieselten Hölzern als auch teilweise in den Oxidationszonen von Erzlagerstätten. Achat kommt primär in Hohlraumfüllungen von Laven vor und ist weit verbreitet. |
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weit verbreitet |
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Benannt wurde der Achat nach dem Fluß Achates auf Süd-Sizilien, der in Dirillo umbenannt wurde. |
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ACHATE SAMMELN IN DEUTSCHLAND TEIL 1 Autor: Reiner Haake; Bode-Verlag 2000 |
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Steine für Lager, Waagen, chemische Gefäße, begehrter Schmuck- und Edelstein, häufig künstlich nachgefärbt - Cabochons, Steinschneidekunst, Gemmen, plastische Schliffe, Galanteriewaren; kunstgewerbliche Gegenstände; bedingt durch die hohe Härte und Widerstandsfähigkeit gegen die meisten Chemikalien, findet Achat auch in der Technik Verwendung |
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Im Handel befindliche Achate (vor allem aus brasilianischen Fundorten) sind oft nachgefärbt! |
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Ausführliche Beschreibung
Allgemeines - Geschichte"Achat ist eine mikrokristalline Quarzvarietät" - Diese nüchterne und sachliche Feststellung ist zwar korrekt, spiegelt aber die Faszination der Achate in keiner Weise wieder. Achate sind dem Menschen seit Jahrtausenden bekannt. Zuerst wurden sie wohl, neben Flint und Jaspis, zur Herstellung von Werkzeugen und Jagdinstrumenten verwendet. Später dann entdeckte man ihren Wert als Schmucksteine zur Herstellung von Broschen, Ohrringen, Ketten über Schalen und Vasen, bis hin zu Schmuckschatullen und vielen anderen Verwendungen. Purer Achat ist eigentlich farblos und klar. Einlagerungen von - in erster Linie Eisen - aber auch anderer Mineralien wie Mangan, Chrom, Calcium u.a. färben den Achat plakativ in natürlichen Tönen. Ist das nicht der Fall, können Dendriten und silikatische Gewächse dem Achat ein zwar farblich ärmeres, aber dennoch spektakuläres Aussehen geben. Wie so oft war der Mensch mit den Künsten der Natur nicht befriedigt und hat Methoden entwickelt, farblose Achate durch brennen oder färben zu " verschönern " . Mag das für die Schmuckindustrie noch vertretbar sein, handelt es sich bei Sammlerstücken schlichtweg um Fälschungen. Erst in jüngerer Zeit fanden sich Liebhaber, die geschliffene Achate als Sammlerstücke begehrten. Dieses hat sich bis in die heutige Zeit hinein immer weiter verstärkt und die Gemeinde der Achatsammler unterliegt einem ständigen Wachstum. Dabei macht es uns der Achat nicht einfach. Meist gut versteckt, tief in der Erde oder in hartem Gestein eingeschlossen oder mit Milliarden anderer Kiesel in Sekundärlagerstätten vermischt, will er erst mal geborgen werden. Aber auch in Fossilien wie z.B. versteinerte Hölzer, Knochen, Schnecken und Korallen findet sich Achat, bzw. werden durch diesen ersetzt ( Pseudomorphose). Schmutzig und recht unansehnlich liegt er dann in unserer Hand und gibt uns Rätsel über seine inneren Werte auf. Diese kommen erst durch das Sägen zum Vorschein und werden durch guten Schliff und Politur vollkommen. Rätselhaft ist nicht nur sein Inneres. Auch bezüglich der Entstehung der Achate gibt es noch zahlreiche Fragezeichen. Über Jahre wurden Theorien entwickelt, wieder verworfen oder durch neue ersetzt. Glaubt man in einem Stück den Beweis für eine Theorie gefunden zu haben, stellt das nächste alles wieder in Frage. Heute kennen wir unzählige Ausbildungsformen des Achats. Daneben existieren hunderte Misch- und Zwischenformen. Eine streng wissenschaftliche Ordnung innerhalb der Achate gibt es nicht und wird es wahrscheinlich niemals geben. Zahlreiche Namen haben sich eingebürgert, die heute zwar sachlich falsch, aber im allgemeinen Sprachgebrauch so fest verankert sind, dass man - würde man sie umbenennen- mehr Verwirrung als Ordnung stiftet. Oft werden Opale, Chalcedone, Karneole, Jaspise usw. in einem Atemzug mit den Achaten genannt. Gleichwohl sie eigene Gruppen bilden, sind sie oft mit Achat vermischt, was eine Ordnung zusätzlich erschwert. So ist es nicht selten eine Frage der persönlichen Einschätzung, ein Stück zu den Achaten oder einer anderen Gruppe zu zählen. Demzufolge kann man auch über die von uns hier vorgebrachte Kategorisierung diskutieren. Alleine, eine vollkommen richtige Einordnung kann es nicht geben. Wie färbt man einen Achat?Achate die zu Schmuckzwecken Verwendung finden, werden oft künstlich gefärbt. Ausgangsbasis bildet meist der brasilianische Achat der sich durch wenig Risse und seine unauffällige grau-weiße auch bläuliche Färbung auszeichnet. Um einen Achat färben zu können sind ausreichend große Poren im Ausgangsgestein notwendig. Die Färbung kann Tage bis Wochen in Anspruch nehmen wobei die färbenden Lösungen in Richtung senkrecht zu den Achatlagen im allgemeinen rascher als parallel zu ihnen eintritt. ReinigungEine gründliche Reinigung vor dem Färben ist notwendig. Dies wird durch Reinigen mit tensidischen Mitteln und anschließendem, mehrere Tage andauernden, trocknen bei 100 bis 150 °C erreicht. Färbemethoden
Vorstehende Informationen sollen dem Mineraliensammler helfen gefärbte Achate zu erkennen. WeblinksDeutsche SeitenAchatbuch, Conrad Linde - Mikroachate, Conrad Linde - Präsentation Argentinische Seiten |
Varietäten
Eine Varietät von Achat mit rötlich-braunen und entweder schwarze oder weißen Bändern. |
Andere Sprachen
Ukrainisch |
Агат |
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Griechisch |
Ахат |
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عقیق |
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गोमेद; अकीक |
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Ágata |
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Agate |
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Französisch |
Agate |
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Esperanto |
Agato |
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Finnisch |
Akaatti |
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Türkisch |
Akik |
alternativ genutzter Name
Japanisch |
玉髄 |
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Lateinisch |
Achates vix pellucida, nebulosa, colore griseo mixto |
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Italienisch |
Agata-diasporo |
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Französisch |
Agate grossière |
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Französisch |
Agate orientale |
|
Französisch |
Agate périgone |
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Französisch |
Agate rubanée |
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Französisch |
Agate Versiclore |
|
Französisch |
Agate zonaire |
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Lateinisch |
Agathe vixpellucida nebulosa colgriseo ore mixta |
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Oriental Agate |
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