Amalgam |
Einleitung
Weitere Funktionen
Vorkommen (24) | Übersichtskarte | Bilderkarussell | Bilder (geordnet) | Bildertabelle | |
Chemismus
Quecksilber-Legierungen |
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nicht anerkannt |
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Varietät |
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Optische Eigenschaften
Kristallografische Daten
Physikalische und chemische Eigenschaften
(Co-)Typlokalität
(Co-)Typlokalität |
Allgemeines
Varietäten
Silber mit Hg-Anteil von 13% (I.Domeyko (1841)) |
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Kupferhaltiges Amalgam |
Andere Sprachen |
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Deutsch |
Amalgam |
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Englisch |
Amalgam |
Quecksilberhaltige Silber Varietät |
alternativer Name |
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Deutsch |
Colombianit |
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Spanisch |
Colombianita |
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Colombianite |
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Mercure Argental |
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Mercurial Silver |
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Mercurian Silver |
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Pella Natural |
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Deutsch |
Silberamalgam |
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Silver Amalgam |
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Ausführliche Beschreibung
Elementares Quecksilber ist in der Lage praktisch mit allen Metallen (außer Eisen, Kobalt und Nickel) Legierungen zu bilden, die als Amalgame bezeichnet werden. Je nach Quecksilbergehalt sind diese Legierungen flüssig, sehr weich oder auch sehr fest. Alle (Erd-)Alkali-Amalgame sind luft- und feuchtigkeitsempfindlich und besitzen metallische Eigenschaften. Die Bezeichnung stammt aus dem Arabischen (al-malgam = erweichende Salbe). Kristallographische Strukturen einiger ausgewählter AmalgameIn den festen Alkalimetallamalgamen (ab einem Gehalt von >1,5 % Natrium ist das Amalgam fest) liegen partiell negativ geladene Quecksilbercluster mit typischen Hg-Hg-Abständen von ca. 3 Å vor. Die goldfarbenen Alkali-Amalgame NaHg, KHg, Na3Hg2 und CsHg enthalten isolierte Hg4-Quadrate. Im ebenfalls goldfarbenen Rb15Hg16 findet man Hg4-Quadrate und Hg8-Würfel. Die silber- bis schwarzfarbenen NaHg2, KHg2, K5Hg7, RbHg2 und CsHg2 enthalten dreidimensionale Quecksilbernetzwerke auf der Basis gewellter und ebener Sechsringe. Bekannte Amalgame
HistorischesAuf der Bildung von Amalgamen beruhten die vom 16. bis Ende des 19. Jahrhunderts ausgeübten Anreicherungsverfahren der Amalgamation bei der Gewinnung von Edelmetallen aus ihren Erzen. In brennstoffarmen Gegenden (z.B. Mexiko, Peru) wurden zerkleinerte, silberreiche Erze mit Quecksilber behandelt, das Silber unter Amalgam-Bildung leicht auflöst und die Silber-Verbindungen zu Silber reduziert. Amalgame bei der Gewinnung von EdelmetallenUm Gold bequem und möglichst verlustlos aus dem goldführenden Sand herauszuziehen, wird dieser mit Wasser angeteigt und über amalgamierte Kupfer-Platten geleitet oder in Mühlen gründlich durchgearbeitet. Die leichte Verdampfbarkeit des Quecksilbers aus Gold-Amalgam und Silber-Amalgam wurde früher zur sogenannten Feuervergoldung und -versilberung genutzt, indem man die zu veredelnden Gegenstände mit Amalgam-Pasten dieser Edelmetalle bestrich und anschließend erhitzte. VerwendungIn der Chloralkali-Elektrolyse nach dem Quecksilber-Verfahren ist Natrium-Amalgam wichtiges Zwischenprodukt. Die Alkalimetall-Amalgame dienen gelegentlich als Reduktionsmittel. Literatur
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Fundstellen (24)
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