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Cadmium

Einleitung

Cadmium

Weitere Funktionen

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Chemismus

Chemische Formel

Cd

Chemische Zusatzinformation

Chemische Zusammensetzung

Cadmium

Strunz 8. Auflage

I/A.04-40

Klasse/Gruppierung (Strunz 8)

I: Elemente
A: Metalle und intermetallische Verbindungen
4: Zink - Kadmium Serie

Strunz 9. incl. Aktualisierungen

1.AB.05

Klasse/Gruppierung (Strunz 9)

1: Elemente (Metalle, intermetallische Legierungen, Metalloide u. Nichtmetalle, Carbide, Silicide, Nitride u. Phosphide)
A: Metalle und intermetallische Legierungen
B: Zink-Messing-Familie
05:Zink-Gruppe

Hey's Index

1.9

Dana 7. Ausgabe

1.1.9.1

Dana 8. Ausgabe

1.1.5.2

IMA Status

anerkannt 1979

Mineralstatus

anerkanntes Mineral

Varietät / Polytyp von

Optische Eigenschaften

Farbe

zinnweiß-met.

Strichfarbe

Opazität

undurchsichtig

Glanz

metallisch

Pleochroismus

Brechungsindizes

Lumineszenz

Optische Daten

Kristallografische Daten

Kristallsystem

hexagonal

Kristallklasse

6/mmm

Raumgruppen-Nummer

194

Raumgruppe

P63/mmc

Gitterparameter (in Å)

a = 2.98, c = 5.62Å

Z

2

Kristallstruktur

Röntgenstrukturanalyse

2.81(70), 2.58(30), 2.35(100), 1.90(30), 1.52(30), 1.49(20), 1.32(20)

chart

Errechnet aus dem d-Spacing und Intensität bei 0.1541838 nm (Cu)

Morphologie

Physikalische und chemische Eigenschaften

Mohshärte

1-2

VHN (Härte n. Vickers)

Spaltbarkeit

Bruch

Dichte (g/cm³)

8,64

Tenazität

Radioaktivität

Schmelzpunkt °C

Schmelzpunkt K

Chem. Eigenschaften u. Tests

(Co-)Typlokalität

(Co-)Typlokalität

(Co-)Typlokalität

Ust'-Khann'ya Intrusion, unterer Khann'ya Fluss, Vilyui Flusstal, Saha Republic, östliche Siberien Region, Russland

Typmaterial

Sammlungsnummer Typmaterial

Paragenese Typmaterial

Allgemeines

Vorkommen

Bildungsbedingungen

Paragenese

Seltenheit

Name nach

Referenzen

American Mineralogist: 65: 1065.

Transactions (Doklady) of the USSR Academy of Sciences, Earth Science Sections 248 (1979), 182

Strunz Mineralogical Tables 9. Edition (2001), 37.

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Oleinikov & Okrugin & Leskova, 1979

Bedeutung, Verwendung

Sammler Info

Zusatzinformationen

Manipulation/Imitation

Andere Sprachen

Russisch

Кадмий

Serbisch (Kyrillische Schrift)

Кадмијум

Weißrussisch

Кадмій

Ukrainisch

Кадмій

Japanese

カドミウム

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Կադմիում

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كادميوم

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Cadmi

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Cadmi

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Cadmi

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Cadmiu

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Cadmium

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Kadmij

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Kadmij

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Kadmijs

Bosnisch (Lateinische Schrift)

Kadmijum

Serbokoatisch

Kadmijum

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Kadmín

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Kadmio

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Kadmio

Ido

Kadmio

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Kadmis

Albanisch

Kadmiumi

Uzbekisch (Lateinische Schrift)

Kadmiy

Quechua

Kadmiyu

Kurdisch (Lateinische Schrift)

Kadmiyûm

Türkisch

Kadmiyum

Haitianisch

Kadmyòm

alternativer Name

Japanese

自然カドミウム

Afrikans

Kadmium

Tschechisch

Kadmium

Indonesisch

Kadmium

Javanisch

Kadmium

Ungarisch

Kadmium

Norwegisch (Bokmål)

Kadmium

Norwegisch (Nynorsk)

Kadmium

Slovakisch

Kadmium

Finnisch

Kadmium

Schwedisch

Kadmium

CNMNC (IMA)-Nummer

IMA1980-086

Verwandte Mineralien (Strunz 8. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]

Zink

Zn

hexagonal

P63/mmc

6/mmm

I/A.04-10

'Messing'

CuZn

kubisch

Pm3m

m3m

I/A.04-15

'Tongxinit'

Cu2Zn

kubisch

I/A.04-18

Zhanghengit

ß-CuZn

kubisch

Im3m

m3m

I/A.04-20

Danbait

CuZn2

kubisch

I/A.04-30

Cadmium

Cd

hexagonal

P63/mmc

6/mmm

I/A.04-40

Verwandte Mineralien (Strunz 9. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]

Cadmium

Cd

hexagonal

P63/mmc

6/mmm

1.AB.05

Hexamolybdenum

(Mo,Ru,Fe,Ir,Os)

hexagonal

P63/mmc

6/mmm

1.AB.05

'Rhenium'

Re

hexagonal

P63/mmc

6/mmm

1.AB.05

'Titan'

Ti

hexagonal

P63/mmc

6/mmm

1.AB.05

Zink

Zn

hexagonal

P63/mmc

6/mmm

1.AB.05

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Ausführliche Beschreibung

Cadmium als Element - Technische Daten

Ordnungszahl:

48

Dichte (g/cm3):

.

Härte:

.

relat. Atommasse (amu):

.

Atomradius (berechnet) in pm:

.

Oxidationszahlen:

.

Elektronegativität (Pauling):

.

Elektronenkonfiguration:

.

Schmelzpunkt:

.

Siedepunkt:

.

natürl. Häufigkeit:

.


Chemische Eigenschaften

Cadmium ist ein metallisches Element der 2. Nebengruppe des Periodensystems. Es existieren 6 natürliche Isotope (106Cd - 116Cd). Daneben sind noch künstliche Isotope (103Cd - 119Cd) mit Halbwertszeiten von 2,7 Minuten bis 14 Jahren bekannt. Cadmium ist ein silberweißes, glänzendes, ziemlich weiches und plastisch verformbares Metall, das man mit dem Messer anschneiden, zu Drähten ziehen und zu Blättchen aushämmern kann. Cadmium bildet einatomige Dämpfe und kristallisiert hexagonal. An der Luft verliert blank gefeiltes Cadmium nach einigen Tagen seinen Glanz. Bei starkem Erhitzen verbrennt das Metall an der Luft mit roter Flamme zu einem braunen Rauch von Cadmiumoxid, der wie alle Cadmiumverbindungen äußerst giftig ist. Cadmium löst sich in Salpetersäure rasch, in Salzsäure und Schwefelsäure langsamer auf. Das völlig reine Metall wird von Säuren offenbar kaum angegriffen. In seinen Verbindungen ist das Schwermetall Cadmium – ebenso wie das eng verwandte Zink, zweiwertig.


Physiologie

Der Körper des Erwachsenen enthält ca. 30 mg Cadmium, das ein nicht-essentielles Element ist. Im Organismus wird es an Metallothionein gebunden transportiert. Die orale Aufnahme von löslichen Cadmium-Salzen kann Erbrechen und Störungen im Gastrointestinaltrakt, Leberschädigungen und Krämpfe, die Inhalation von Cadmiumdämpfen Reizung der Luftwege und Kopfschmerzen verursachen. Chronische Vergiftungen geben sich durch Anosmie, Gelbfärbung der Zahnhälse, Anämie und Wirbelschmerzen, in fortgeschrittenem Stadium durch Knochenmarkschädigungen und Osteoporose zu erkennen. Vermehrt ist Cadmium in Verruf gekommen seit dem Auftreten der – mit schweren Skelettveränderungen einhergehenden und oft letal endenden – Itai Itai-Krankheit in Japan. Besonders bedenklich ist die Kumulation des Cadmium in Leber und Nieren. Bei Rauchern wurden etwa doppelt so hohe Gehalte wie bei Nichtrauchern festgestellt. Mit der Nahrung nimmt der Mensch täglich max. 0,03 mg Cadmium auf. Da ein krebserzeugendes Potential vermutet wird, das jedoch bisher nicht schlüssig bewiesen ist, wurden Cadmium und einige seiner Verbindungen 1983 in die MAK-Liste aufgenommen.


Vorkommen

In der Erdrinde gehört Cadmium mit einem Gehalt von ca. 5·10–5% zu den seltenen Metallen. In der Zinkblende ist es zu 0,1–0,5% und im Galmei bis zu 5% enthalten. Das wichtigste Mineral ist der Greenockit, ein weniger wichtiges Otavit in Namibia. In winzigen Mengen ist Cadmium heute ubiquitär. Auf dem Festland ist die Cadmium-Verteilung eine Folge der Emission aus Industrieanlagen, insbesondere Zinkhütten, Eisen- und Stahlwerken, aber auch aus Müllverbrennungsanlagen und Braunkohlenkraftwerken.


Herstellung

Cadmium wird fast ausschließlich als Nebenprodukt der Zink-, daneben auch der Blei- und Kupfer-Gewinnung produziert, indem Cadmium-reiche Flugstäube oder Zementate elektrolysiert werden. Wenn auch Cadmium nur in relativ kleinen Mengen verbraucht wird, ist die Rückgewinnung (Recycling), z.B. aus Ni-Cd-Batterien, als eine Maßnahme zur Verringerung der Umweltbelastung anzusehen. Im Handel ist Cadmium in Reinheiten von 99,5 bis 99,9999%.


Verwendung

In Batterien (Ni-Cd und Ag-Cd) gehen heute rd. 35% des Cadmium-Verbrauchs der wichtigsten Industrieländer. Als Korrosionsschutz für Eisen u.ä. Metalle werden 25–30% verbraucht: durch elektrolytische Abscheidung aus Cyanid-haltigen Cadmium-Salzlsg. bzw. mit Hilfe von Cadmium-Anoden, oder durch Vacuum-Bedampfung erzeugte Cadmium-Überzüge schützen bereits in einer Dicke von 0,008 mm gegen Korrosion. 25–30% der jährlichen Cadmium-Proder werden für Cadmium-Pigmente und Cadmiumseifen als Stabilisatoren für PVC verwendet, rund 5% für Cadmium-Legierungen, die Anwendung als Lagerwerkstoffe, Lote und niedrig schmelzende Legierungen (Schmelzlegierungen) finden, und der Rest für andere Zwecke, z.B. in der Kerntechnik als Brems- und Regelstäbe in Reaktoren (113Cd hat einen besonders großen Einfangquerschnitt für Neutronen). Die Verwendung von Cadmium und seinen Salzen in Kosmetik und Pflanzenschutz ist verboten.


Geschichtliches

Cadmium wurde 1817 von Stromeyer im Zinkoxid entdeckt und Cadmium genannt, nach griech.: cadmeia = Zinkerz (Galmei).


Quellangaben

  • Quelle: Römpp-Chemielexikon; 10 Auflage (1996), S. 563
  • Verfasser: Hg

Bildertabelle (1 Bilder insg.)

Cadmium
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Cadmium

Barren mit Kristallflächen

Sammlung:

scheidewasser

Copyright:

scheidewasser

Beitrag: Hg 2007-08-31

Zusatzinfo   M 

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