MineralData

 
 

http://www.spiriferminerals.com
http://www.lapis.de
http://www.mineraliengrosshandel.com
http://www.steinwelt.de
http://www.fabreminerals.com/indexen.php
http://www.mineralienwelt-mio.de
http://www.mineralium.com
http://www.kristalldruse.de
http://stores.shop.ebay.de/braithstones_Mineralien_W0QQ_fsubZ5158576QQ_sidZ37147301

Indium

Einleitung

Indium

Weitere Funktionen

Vorkommen (2) | Übersichtskarte | Bilderkarussell | Bilder (geordnet) | Bildertabelle |

Chemismus

Chemische Formel

In

Chemische Zusatzinformation

Chemische Zusammensetzung

Indium

Strunz 8. Auflage

I/A.05-10

Klasse/Gruppierung (Strunz 8)

I: Elemente
A: Metalle und intermetallische Verbindungen
5: Blei Serie

Strunz 9. incl. Aktualisierungen

1.AC.05

Klasse/Gruppierung (Strunz 9)

1: Elemente (Metalle, intermetallische Legierungen, Metalloide u. Nichtmetalle, Carbide, Silicide, Nitride u. Phosphide)
A: Metalle und intermetallische Legierungen
C: Indium-Zinn-Familie
05:Indium

Hey's Index

1.20

Dana 7. Ausgabe

1.1.20.1

Dana 8. Ausgabe

1.1.14.1

IMA Status

anerkannt

Mineralstatus

anerkanntes Mineral

Varietät / Polytyp von

Optische Eigenschaften

Farbe

gelblichgrau-met.

Strichfarbe

Opazität

Glanz

Metallglanz

Pleochroismus

Brechungsindizes

Lumineszenz

Optische Daten

Kristallografische Daten

Kristallsystem

tetragonal

Kristallklasse

4/mmm

Raumgruppen-Nummer

139

Raumgruppe

I4/mmm

Gitterparameter (in Å)

a = 3.25, c = 4.95Å

Z

2

Kristallstruktur

Röntgenstrukturanalyse

2.715(100), 2.471(20), 2.298(40), 1.683(20), 1.625(10), 1.395(20), 1.358(10), 1.090(10)

chart

Errechnet aus dem d-Spacing und Intensität bei 0.1541838 nm (Cu)

Morphologie

Physikalische und chemische Eigenschaften

Mohshärte

3

VHN (Härte n. Vickers)

130-159

Spaltbarkeit

Bruch

Dichte (g/cm³)

7.285 (berechnet)

Tenazität

Radioaktivität

Schmelzpunkt °C

Schmelzpunkt K

Chem. Eigenschaften u. Tests

(Co-)Typlokalität

(Co-)Typlokalität

Russland/Fernost/Transbaikal/Chitinskaya Oblast/Orlovskoye

Typmaterial

Sammlungsnummer Typmaterial

Paragenese Typmaterial

Allgemeines

Vorkommen

Bildungsbedingungen

Paragenese

Seltenheit

Name nach

Referenzen

Geochemistry, Mineralogy, and Genetic Types of Deposits of Rare Elements (1964), 568

American Mineralogist (1967): 52: 299.

Geokhimiya, mineralogiya i geneticheskiye tipy mestorozhdenii redkikh elementov: 2: 568-569.

Mineralogicheskii Zhurnal: 9: 74-78.

Strunz Mineralogical Tables 9. Edition (2001), 38.
Lehrbuch der Mineralogie/Rösler (1991)

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Ivanov, 1964

Bedeutung, Verwendung

Sammler Info

Zusatzinformationen

Manipulation/Imitation

Ausführliche Beschreibung

Indium als Element - Technische Daten

Ordnungszahl:

49

Dichte (g/cm3):

7,31

Härte:

1,2

relat. Atommasse (amu):

114,818

Atomradius (berechnet) in pm:

155 (156)

Oxidationszahlen:

3

Elektronegativität (Pauling):

1,78

Elektronenkonfiguration:

[Kr]4d105s25p1

Schmelzpunkt:

156,60°C (429,75 K)

Siedepunkt:

2072°C (2345 K)

natürl. Häufigkeit:

0,05 ppm


Chemische Eigenschaften

Indium ist ein metallisches Element aus der 3. Hauptgruppe des Periodensystems. Es existieren zwei natürliche Isotope: 115In (95,7%) und 113In (4,3%). Daneben sind künstliche Isotope 106In bis 132In mit Halbwertszeiten zwischen 0,04 Sekunden und 50 Tagen bekannt. Indium ist ein silberweißes, stark glänzendes Metall. Bei Wärme und Feuchtigkeit oxidiert es allmählich, bei hoher Temperatur verbrennt es mit blauer Flamme zu dem gelben Oxid In2O3. Indium ist weicher als Blei. Man kann das Metall mit dem Messer zerschneiden, mit der Hand platt drücken und schon unter geringem Druck zu Folien walzen. Beim Verbiegen eines Indium-Stabs hört man das auch vom Zinn bekannte "Schreien", das von der gegenseitigen Reibung der Kristallite herrührt. Auf Papier gibt Indium einen kräftigen Strich. Mit den in der 3. Hauptgruppe des Periodensystems über und unter ihm stehenden Elementen Gallium und Thallium zeigt Indium mit seinen Oxidationsstufen +3, seltener +1 und +2. Schädigende Wirkungen auf Mensch, Tiere und Pflanzen dürften auszuschließen sein.


Vorkommen

Mit ca. 0,1 g/t in der äußeren Erdkruste gehört Indium zu den seltenen Metallen. In der Häufigkeit steht es zwischen Bismut und den meisten Edelmetallen. Es kommt in Form von Sulfid spurenweise in manchen Blenden vor. Im allgemeinen ist es ähnlich wie Gallium in allen Zinkblenden und im Mansfelder Kupferschiefer spurenweise anzutreffen. Indium-Minerale sind der Indit und der Roquésit.

KNAPPER ROHSTOFF
Großes Indium-Vorkommen im Erzgebirge entdeckt

12.01.2009 / Quelle: Spiegel Wissen
Dresden - Im Erzgebirge haben Forscher der Bergakademie Freiberg nach eigenen Angaben eines der weltgrößten Indium-Vorkommen entdeckt. Von dem knappen und teuren Metall gebe es dort rund tausend Tonnen und damit weitaus mehr als bislang bekannt, sagte der Geologe Thomas Seifert der "Sächsischen Zeitung". Damit handele es sich um eine der größten Lagerstätten überhaupt. "Das wird für Europa möglicherweise wirtschaftlich entscheidend sein", sagte Seifert, Lagerstättenforscher am Freiberger Institut für Mineralogie.

Indium gilt als wichtiger Zusatzstoff für die Chipindustrie, die Displayfertigung und die Solarzellenproduktion. Schon jetzt zählt es zu den knappsten Rohstoffen überhaupt: Der Preis hat sich allein in den vergangenen fünf Jahren in etwa verzehnfacht. Bisher wurden die weltweiten Reserven für abbaubares Indium nach Angaben der Bergakademie auf 2800 Tonnen geschätzt. Wie die Bergakademie auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE mitteilte, wäre ein Abbau des Indiums in der Region Freiberg frühestens in drei Jahren denkbar. "Wenn der Weltmarktpreis weiter steigt, wird der Abbau rentabel." Bisher allerdings wäre das Unterfangen noch zu teuer, da das Indium nicht in Reinform vorliege, was die Gewinnung aufwendig machen würde.

Seifert verwies darauf, dass außer Indium auch noch weitere Metalle wie Zinn, Kupfer, Blei und Wolfram unter der Erde lagerten. Das Erzgebirge an der Grenze zwischen Sachsen und Böhmen hat eine lange Bergbautradition. In der Vergangenheit wurde dort vor allem Silbererz abgebaut.

mbe/AP/Spiegel Online


Herstellung

Es wurden zahlreiche Methoden zur Extraktion von Indium aus Konzentraten bzw. Rückständen vorgeschlagen bzw. durchgeführt. So löst man z.B. indiumhaltiges Zink in verdünnten Säuren und stellt aus den Rückständen Indiumsulfat-Lösungen her, aus denen durch Elektrolyse schließlich das reine Metall gewonnen wird.


Verwendung

Indium dient als Zusatz zu Lagermetallen, Dental-Legierungen, niedrigschmelzenden Loten. Ein 4%iger Indium-Zusatz erhöht die Korrosionsbeständigkeit und Lebensdauer von Blei-Lagermetallen wesentlich.
Indium wird weiterhin für elektrische Kontakte, elektronische Zwecke, für Schmelzsicherungen, Feuerschutzanlagen, Dioden, Halbleiter (Indiumantimonid, -phosphid, -selenid und -arsenid), Neutronenabsorber, Transistoren, metallische Kitt- und Klebmassen, Glasfarben, Juweliergegenstände, zur Verhinderung des Anlaufens von Silber-Waren usw. verwendet.


Geschichtliches

Im Jahr 1863 untersuchten Reich und Richter die Freiberger Zinkblende spektralanalytisch und fanden dabei ein neues Element. Das von ihnen isolierte Element bezeichneten sie aufgrund seiner auffälligen Indigo-blauen Flammenfärbung und Spektrallinien als Indium


Quellangaben

  • Quelle: Römpp-Chemielexikon; 10. Auflage (1996), S, 1909
  • Verfasser: Hg

Verwandte Mineralien (Strunz 8. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]

Indium

In

tetragonal

I4/mmm

4/mmm

I/A.05-10

Blei

Pb

kubisch

Fm3m

m3m

I/A.05-20

Zinn

Sn

tetragonal

I41/amd

4/mmm

I/A.05-30

Verwandte Mineralien (Strunz 9. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]

Indium

In

tetragonal

I4/mmm

4/mmm

1.AC.05

'Molybdän'

Mo

kubisch

Im3m

m3m

1.AC.05

Andere Sprachen

Russisch

Индий

Spanisch

Indita

Deutsch

Indium

Französisch

Indium

Englisch

Indium

alternativer Name

Japanese

自然インジウム

Automatische Verweise auf fremde Internet-Inhalte (Verantwortlichkeit liegt beim Betreiber)

Deutsche Seiten

MinMax - suche nach: Indium
DeWikiPedia - suche nach: Indium
Mineralogisch-Petrographisches-Institut Hamburg - suche nach: Indium
Google-Bilder-Suche - suche nach: Indium

Englische Seiten

Mindat - search for: Indium
Webmineral - search for: Indium
Handbook-of-Mineralogy - search for: Indium
Database-of-Raman-spectroscopy - search for: Indium
American-Mineralogist-Crystal-Structure-Database - search for: Indium
Athena - search for: Indium

Mineralhändler

Deutsche Seiten

Mineralium.com - suche nach: Indium

Kristalldruse.de - suche nach: Indium

hausen - Mineralgroßhandel - suche nach: Indium

Internationale Seiten

FabreMinerals.com - search for: Indium

SpiriferMinerals.com - search for: Indium

Bildertabelle (1 Bilder insg.)

Indium
Aufrufe (Bild: 1186597799): 677

Indium

Indium-Barren; Reinheit 99,99%

Sammlung:

scheidewasser

Copyright:

scheidewasser

Beitrag: Hg 2007-08-08

Zusatzinfo   M 

Fundstellen (2)

Navigation