Iridium |
Einleitung
Weitere Funktionen
Vorkommen (20) | Übersichtskarte | Bilderkarussell | Bilder (geordnet) | Bildertabelle | |
Chemismus
(Ir,Os,Ru) |
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Klasse/Gruppierung (Strunz 8) |
I: Elemente |
1.AF.10 |
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Klasse/Gruppierung (Strunz 9) |
1: Elemente (Metalle, intermetallische Legierungen, Metalloide u. Nichtmetalle, Carbide, Silicide, Nitride u. Phosphide) |
1.77 |
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1.2.1.2 |
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1.2.1.2 |
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Neudefinition von der CNMNC anerkannt |
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anerkanntes Mineral |
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Optische Eigenschaften
weiß, silber mit gelben Farbton |
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weiß |
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undurchsichtig |
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Metallglanz |
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keine Fluoreszenz |
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Kristallografische Daten
m3m |
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225 |
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Fm3m |
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4 |
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2.217(100), 1.920(50), 1.357(40), 1.157(40), 1.108(10), 0.881(40), 0.859(40), 0.784(40) |
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Errechnet aus dem d-Spacing und Intensität bei 0.1541838 nm (Cu) |
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Physikalische und chemische Eigenschaften
6 - 7 |
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297-645 |
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fehlt |
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22,6 - 22,8 (gemessen), 22.65 (berechnet |
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(Co-)Typlokalität
(Co-)Typlokalität |
Allgemeines
USA National Bureau of Standards Circular 539, 4 (1955), 9. Acta Crystallographica 24A (1968), 469. Canadian Mineralogist 12 (1973), 104. Handbook of Mineralogy (Anthony et al.), 1 (1990), 239. Canadian Mineralogist 29 (1991), 231. Canadian Mineralogist 40 (2002), 435,463.
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Hausmann, 1813 |
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Andere Sprachen |
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Russisch |
Иридий |
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Russisch |
Осмистый иридий |
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Spanisch |
Iridio |
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Deutsch |
Iridium |
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Französisch |
Iridium |
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Englisch |
Iridium |
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alternativer Name |
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Japanese |
自然イリジウム |
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Ir |
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Osmiridium |
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Osmiridium (of Zvyagintsev) |
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Platiniridium |
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Rutheniridium |
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Ruthenosmiridium |
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Verwandte Mineralien (Strunz 8. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]
(Rh,Pt) |
Fm3m |
m3m |
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Pd |
Fm3m |
m3m |
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(Ir,Os,Ru) |
Fm3m |
m3m |
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Pt |
Fm3m |
m3m |
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Pt3In |
Pm3m |
m3m |
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PtIn2 |
Fm3m |
m3m |
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PdCu |
Pm3m |
m3m |
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PtCu |
hexagonal (rhombohedral) |
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PdCu3 |
Verwandte Mineralien (Strunz 9. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]
(Ir,Os,Ru) |
Fm3m |
m3m |
1.AF.10 |
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Pd |
Fm3m |
m3m |
1.AF.10 |
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Pt |
Fm3m |
m3m |
1.AF.10 |
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(Rh,Pt) |
Fm3m |
m3m |
1.AF.10 |
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Ausführliche Beschreibung
Iridium als Element - Technische Daten
Chemische EigenschaftenIridium ist ein metallisches Element in der 8. Nebengruppe des Periodensystems. Von Iridium existieren zwei natürliche Isotope (191Ir und 193Ir). Außerdem sind die künstlichen Isotope (182Ir bis 198Ir) mit Halbwertszeiten zwischen 4,9 Sekunden und 74 Tagen bekannt. Iridium tritt in der Hauptsache in den Oxidationsstufen +3, +4 und 0, seltener +1, +2, +5 und +6 auf. Iridium ist ein silberweißes, sehr hartes, sprödes, zu den Platin-Metallen gehörendes Edelmetall, das vielfach sogar Platin an Korrosionsbeständigkeit übertrifft. Es wird selbst durch Salzsäure-Salpetersäure-Gemische kaum angegriffen. Pulverisiertes Iridium reagiert bei Rotglut mit Sauerstoff und Chlor. Mit Fluor wird das leichtflüchtige gelbe Iridiumhexafluorid gebildet. VorkommenIridium gehört zu den sehr seltenen Elementen. Nur in etwa ein Milliardstel der festen, obersten Erdkruste dürfte aus diesem Metall bestehen. Es ist hauptsächlich im Erdinnern konzentriert Als Edelmetall der Platin-Gruppe kommt Iridium nicht in Form von Verbindungen, sondern nur gediegen vor, und zwar ist es öfters im Rohplatin oder mit Osmium legiert. Daneben findet man Iridium auch in Form von kleinen, runden Körnern. Hauptfundstellen sind Westsibirien, Kanada, Südafrika, Tasmanien, Borneo und Japan. Spuren von Iridium wurden auch in einigen natürlichen Gold-Vorkommen und im Meteor-Eisen. Herstellung und VerwendungIridium gewinnt man zusammen mit den anderen Platin-Metallen. Wegen seiner großen Sprödigkeit wird Iridium nur legiert eingesetzt, z.B. zur Herstellung von Füllfederspitzen, in Legierungen mit 70% Platin zu sehr harten und korrosionsbeständigen Injektionsnadeln, Kontakten für Flugzeug- und Automobilmotoren, Zündkerzen für Flugzeug-Kolbenmotoren, Dental-Legierungen, Instrumententeilen, hochwertigen Juwelierwaren (hier wird Platin z.B. durch Zusatz von 10% Iridium gehärtet), Normalstäben (das „Urmeter“ in Paris besteht aus einer Leg. von 90% Platin und 10% Iridium), zu Laboratoriumstiegeln, zu Thermoelementen (diese ermöglichen Temperaturmessungen bis zu 2200°), Echolotausrüstungen, Katalysatoren. Kristalle, die aus Iridiumtiegeln gezüchtet wurden, zeigen oftmals einen Braun- oder Gelbton durch eine Iridiumdotierung. In der unbemannten Raumfahrt dient reines Iridium wegen seiner außerordentlichen mechanischen, thermischen und Korrosions-Beständigkeit als Hüllmaterial für den Kernbrennstoff in Radionuklid-Batterien. Das Iridium-Isotop 192Ir (β- und γ-Strahler) hat Bedeutung für Werkstoffprüfungen mittels Gammagraphie, z.B. von Stahlblechen auf Schweißfehler usw., sowie als Radionuklid in der Strahlentherapie von Krebs. GeschichtlichesIridium wurde 1804 von Tennant zusammen mit Osmium bei der Analyse von Rohplatin entdeckt. Der Name von Iridium leitet sich ab von griech.: iris = Regenbogen. Das Element wurde so benannt wegen der verschiedenen Farben seiner Salze. Zusätzliche Bilder und Informationen in diesem LexikonDie Theorie, warum die Dinosaurier vor ca. 60 Mio Jahren ausstarben, beruht auf der Erkenntnis eines gewaltigen Meteoriteneinschlages im Bereich des Golf von Mexiko. Die Beweislage hierzu beruht auf einer Schicht der Erdoberfläche, dem Grenzton, in der Wissenschaftler einen abnormal hohen Iridiumgehalt fanden. Quellangaben
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Bildertabelle (1 Bilder insg.)
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