Limonit |
Einleitung
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Chemismus
FeO(OH)·nH2O |
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Der Name wird für nicht näher identifizierte Eisenoxide ohne sichtbare Kristalle verwendet. Als Gemenge aus wasserhaltigen Eisen-Hydroxiden besteht es vorwiegend aus Goethit und Lepidokrokit. |
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nicht anerkannt |
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Gemenge |
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Optische Eigenschaften
braun, hellbraun, gelbbraun |
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gelbbraun |
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von matt-erdig bis hochglänzend, je nach Goethit-/Lepidokrokit-Anteil |
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Kristallografische Daten
amorph |
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Limonit kann eisenhaltige Mineralien und Gesteine überziehen und so nach und nach die Gestalt des verdrängten Minerals annehmen. Es kommt so zu Pseudomorphosen z.B. von Limonit nach Pyrit. |
Physikalische und chemische Eigenschaften
5 bis 5,5; oft schwer zu bestimmen (brockelige Agg |
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(Co-)Typlokalität
(Co-)Typlokalität |
Allgemeines
Varietäten
Andere Sprachen |
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Russisch |
Лимонит |
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Hebräisch |
לימוניט |
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Japanese |
褐鉄鉱 |
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Estnisch |
Limoniit |
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Deutsch |
Limonit |
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Spanisch |
Limonita |
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Litauisch |
Limonitas |
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Englisch |
Limonite |
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alternativer Name |
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Deutsch |
Berggelb |
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Bog Ore |
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Deutsch |
Bohnerz |
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Brauneisenerz |
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Brauner Glaskopf |
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Brown Hematite |
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Brown Ocher |
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Brown Umber |
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Conchilite |
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Conchilites |
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Eisenoxyd-Hydrat |
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Ferrite (of Vogelsang) |
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Deutsch |
Ferrohydrit |
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Spanisch |
Ferrohydrita |
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Ferrohydrite |
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Ferrum limosum |
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Gel-Goethite |
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Gelberde |
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Deutsch |
Glanzeisenstein |
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Spanisch |
Globoso |
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Schwedisch |
Gul Jernmalm |
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Spanisch |
Hierro arcilloso |
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Hydroferrite |
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Deutsch |
Hydrosiderit |
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Spanisch |
Hydrosiderita |
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Hydrosiderite |
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Deutsch |
Hyposiderit |
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Spanisch |
Hyposiderita |
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Hyposiderite |
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Marsh Ore |
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Meadow Ore |
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Morasterz |
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Schwedisch |
Myrmalm |
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Ortstein |
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Spanisch |
Palustre |
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Pecheisenstein |
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Deutsch |
Perlimonit |
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Spanisch |
Perlimonita |
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Perlimonite |
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Raseneisenstein |
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Seeerz |
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Schwedisch |
Sjömalm |
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Sumpferz |
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Deutsch |
Toneisenerz |
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Deutsch |
Toneisenstein |
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Umber |
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Ausführliche Beschreibung
Sehr feste Limonite mit glasartigem Glanz werden auch als "Brauner Glaskopf" bezeichnet. Die erdig pulverige Varietät von Limonit ist der Eisenocker, der als Farbstoff genutzt wird. Als sekundäres Eisenerz, welches sich in der Oxidationszone verschiedener Eisenlagerstätten bildet – kommt Limonit häufig als "Eiserner Hut" vor, das ist ein Bereich von oft weithin sichtbarer Mantelschicht aus limonitreichem Gestein. Limonit kann eisenhaltige Mineralien und Gesteine überziehen und so nach und nach die Gestalt des verdrängten Minerals annehmen. Es kommt so zu Pseudomorphosen z.B. von Limonit nach Pyrit. Limonit kommt häufig auch unabhängig von primären Minerallagerstätten als so genanntes Sumpferz oder Wiesenerz vor. Derartige Vorkommen sind meist kurz unter der Erdoberfläche zu finden. Besonders ausgeprägt beispielsweise in Nutha (bei Zerbst, nähe Magdeburg) wo eine teils meterdicke Schicht unter einem quadratkilometergroßen Areal zu finden ist. Die Bildung erfolgt meist durch Lösung des Eisens aus entfernteren Lagerstätten und Anreicherung in Feuchtgebieten. Derartige Bildungen fallen meist nur durch zahlreiche Limonitbröckchen auf Maulwurfshügeln oder an Bach- und Grabenufern auf. Die tatsächliche Limonitschicht wird aufgrund der häufigen Nähe zu sumpfigen Gebieten nur selten bei Baumaßnahmen aufgeschlossen. Bekannt sind weiterhin die weit verbreiteten Limonitknollen aus Kiesgruben und anderen Sandaufschlüssen (Bohnerz). Große Knollen können einen achatähnlichen lagigen Aufbau haben. Häufiger aber haben sie nur eine harte Schale und einen weichen oder sandigen Kern. Einige Arten sind im Innern auch völlig strukturlos. Unter "Ocker" versteht man in der Regel ein Gemisch von verschiedenen wasserhaltigen Eisen-(III)-Oxiden, vor allem Goethit (Fe2O3 ·H2O) - also eigentlich eine erdige Form von Limonit, also natürlich vorkommende Verwitterungsprodukte von Eisenerzen. Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzungen kommen verschiedene Ockertöne zustande, ein geringerer Wassergehalt führt z.B. vermehrt zu einem Rotstich (Hämatitanteil). Beim Erhitzen nehmen die Ocker infolge Bildung von Fe2O (ähnlich wie Backsteine und Ziegel) eine rote Farbe an (im Prinzip Übergang von Goethit in Hämatit durch Wasserentzug). Neben dem Eisenoxidhydrat enthalten die Ocker als nichtfärbende Bestandteile zahlreiche Aluminiumverbindungen, wie Silikate, Oxide und Hydroxide (Tonerde), häufig auf verwitterten Feldspat zurückzuführen. siehe auch > Mineralienportrait/Goethit |
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