Mercurio (Mercury) |
Introducción
Funciones adicionales
Ocurrencias (85) | Mapa general | Bilderkarussell | Fótos (sortido) | Tabla de imagenes | |
Química
Hg |
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Chemische Zusammensetzung theoretisch Hg - 100%. Verunreinigung durch Au, Ag möglich. |
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Klasse/Gruppierung (Strunz 8) |
I: Elemente |
1.AD.05 |
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Klasse/Gruppierung (Strunz 9) |
1: Elemente (Metalle, intermetallische Legierungen, Metalloide u. Nichtmetalle, Carbide, Silicide, Nitride u. Phosphide) |
1.12 |
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1.1.10.1 |
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1.1.7.1 |
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anerkannt, pre IMA, vererbt |
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anerkanntes Mineral |
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Propiedades ópticas
zinnweiß, grauweiß |
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keine - da flüssig |
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undurchsichtig |
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Metallglanz |
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fehlt |
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Datos cristallográficos
3m |
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166 |
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R3m |
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a = 3.46, c = 6.71Å |
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3 |
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kugelig, tropfenförmig |
Propiedades fisicas y quimicas
kann nicht gemessen werden, da normal flüssig |
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kann nicht gemessen werden, da normal flüssig |
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fehlt |
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keiner |
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13.596 (gemessen), 14.26 (berechnet) |
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flüssig |
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keine |
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löslich in HNO3, verdunstet bei Raumtemperatur. erstarrt bei -38,9°C, Siedepunkt 357°C |
Localidad de especie
Localidad de especie |
General
hydrothermal, Oxidationszonen |
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Bezeichnung historisch, griechisch hydrargyros - Wassersilber |
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Acta Crystallographica (1957). Handbook of Mineralogy (Anthony et al.), 1 (1990), 323 Römpp-Chemielexikon; 10 Auflage (1996), S. 3678 Strunz Mineralogical Tables 9. Edition (2001)
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Chemie, Meß & Elektrotechnik, Medizin, Bergbauindustrie (Gewinnung von Au und Ag) |
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Quecksilber ist giftig ! In geschlossenen Behältnissen aufbewahren. Verdunstet bei Raumtemperatur. |
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Nombre oficial |
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Serbisch (Kyrillische Schrift) |
Меркур |
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Bulgarisch |
Меркурий |
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Russisch |
Меркурий |
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Ukrainisch |
Меркурій |
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Russisch |
Ртуть |
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Japanese |
マーキュリー |
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Hebräisch |
מרקורי |
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Georgisch |
მერკური |
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Koreanisch |
머큐리 |
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Haitianisch |
Mèki |
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Breton |
Merc'her |
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Norwegisch (Bokmål) |
Mercur |
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Romanisch |
Mercur |
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Französisch |
Mercure |
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Cataln |
Mercuri |
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Okzitanisch |
Mercuri |
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Spanisch |
Mercurio |
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Portugiesisch |
Mercúrio |
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Venetisch |
Mercùrio |
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Sizilianisch |
Mercuriu |
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Lateinisch |
Mercurius |
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Niederländisch |
Mercurius |
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Englisch |
Mercury |
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Cornish |
Mergher |
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Tschechisch |
Merkur |
|
Dänisch |
Merkur |
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Deutsch |
Merkur |
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Kroatisch |
Merkur |
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Luxemburgisch |
Merkur |
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Low Saxon |
Merkur |
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Slowenisch |
Merkur |
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Slovakisch |
Merkúr |
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Novial |
Merkurie |
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Litauisch |
Merkurijus |
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Baskisch |
Merkurio |
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Isländisch |
Merkúríus |
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Niederländisch |
Merkurius |
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Maltese |
Merkurju |
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Lettisch |
Merkurs |
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Polnisch |
Merkury |
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Ripuarisch |
Merrkuur |
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Deutsch |
Quecksilber |
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Vietnamesisch |
Thủy Tinh |
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Kurdisch (Lateinische Schrift) |
Tîr |
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Nombre opcional |
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Deutsch |
Gediegen Quecksilber |
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Mercurio Nativo |
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Native Mercury |
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Quicksilver |
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Bezeichnungen
Hydrargyrium, Quicksilver |
Verwandte Mineralien (Strunz 8. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]
Hg |
R3m |
3m |
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Cu7Hg6 |
I43m |
43m |
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Cu7Hg9 |
R3m |
3m |
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Ag9Hg2 |
I43m |
43m |
|||
Ag2Hg3 |
I23 |
23 |
|||
Ag3Hg |
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Ag1.2Hg0.8 |
P63/mmc |
6/mmm |
|||
Ag3Hg2 |
Cmcm, Cmc21, C2cm |
mmm, mm2, mm2 |
|||
(Au,Ag)Hg |
Im3m |
m3m |
|||
(Au,Ag)3Hg2 |
P63/mmc |
6/mmm |
|||
PdHg |
P4/mmm |
4/mmm |
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HgPb2 |
I4/mmm |
4/mmm |
Verwandte Mineralien (Strunz 9. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]
Hg |
R3m |
3m |
1.AD.05 |
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Descripción detallada
Quecksilber als Element - Technische Daten
Chemische EigenschaftenQuecksilber ist ein metallisches Element aus der 2. Nebengruppe des Periodensystems. Es existiert eine Reihe natürlicher Isotope (196Hg – 204Hg). Daneben bildet Quecksilber künstliche Isotope (178Hg bis 206Hg) mit Halbwertszeiten zwischen 0,26 Sekunden und 520 Jahren, von denen 197Hg und 203Hg in der Tumordiagnostik Anwendung finden. Quecksilber tritt in den Oxidationsstufen +1 und +2 auf. In "einwertigem" Quecksilber findet man nur in den Hg–Hg-Bindungen enthaltenden Diquecksilber-Verbindungen. Zweiwertiges Quecksilber bildet bevorzugt kovalente Bindungen. Die wasserlöslichen und giftigen Quecksilber(II)-Verbindungen sind am beständigsten. Die chemische Verwandtschaft mit den im Periodensystem senkrecht über dem Quecksilber stehenden Metallen Cadmium und Zink ist nicht sehr ausgeprägt. Quecksilber ist das einzige bei Zimmertemperatur flüssige Metall. Es zeigt lebhaften Silberglanz (festes Quecksilber bildet rhomboedrische Kristalle). Quecksilber zeichnet sich durch sehr gute elektrische und Wärmeleitfähigkeit aus. Durch elektrische Entladung wird Quecksilber-Dampf zu intensivem Leuchten eines an Ultraviolettstrahlung reichen Lichtes angeregt. PhysiologieQuecksilberdämpfe wirken im Gegensatz zum flüssigen Quecksilber stark toxisch, ebenso wie zahlreiche Quecksilber-Verbindungen, wobei Verbindungen des zweiwertigen Quecksilber generell giftiger sind als die des einwertigen. Die Giftigkeit von anorganischen Quecksilber-Verbindungen nimmt mit zunehmender Löslichkeit der Substanz zu, bleibt jedoch unter der von organischen Verbindungen im besonderen unter der von Methylquecksilber-Verbindungen. Akute Vergiftungen, die durch Einatmen von Quecksilberdampf, Quecksilber-haltigem Staub, durch orale Aufnahme größerer Mengen Quecksilber-Verbindungen oder durch Aufnahme über die Haut zustandekommen, äußern sich in schweren Magen- und Darmkoliken, lokalen Schleimhautverätzungen, einem dunklen Saum von HgS im Zahnfleisch und ggf. in Nierenversagen. Chronische Quecksilber-Vergiftungen äußern sich anfänglich durch Entzündungen der Mundschleimhaut, leichte Erregbarkeit und feines Zittern der Hände (sog. Quecksilber-Zittern) und führen zu Gedächtnisschwäche oder sogar zu Verblödung und Tod durch Gewebserkrankungen. Auf dem Wege über die natürlichen Nahrungsketten kann Quecksilber auch in die menschlichen Nahrungsmittel und damit in den Organismus gelangen. Quecksilber-Verbindungen spielen heute in der Medizin als Diuretika, Desinfektionsmittel und Antiseptika eine immer geringere Rolle. Zum Depigmentieren der Haut sind Quecksilber-Verbindungen verboten. VorkommenQuecksilber gehört zu den seltenen Elementen der Erde. Sein Anteil an der obersten Erdkruste wird auf 5·10–5 Prozent geschätzt. Es steht damit hinsichtlich der natürlichen Häufigkeit der chemischen Elemente an 62. Stelle (zwischen Thallium und Iod). Das bei weitem wichtigste Quecksilber-Mineral ist der Zinnober. Gelegentlich kommen auch kleine Quecksilber-Tröpfchen gediegen vor. Seltene, technisch bedeutungslose Quecksilber-Minerale sind: Coloradoit, Tiemannit, Kalomel, Coccinit. Wichtige Quecksilber-Lager befinden sich in devonischen Ablagerungen von Almadén (Südspanien), im Monte Amiata (erloschener Vulkan) der Provinz Siena und im alpinen Triasgestein von Idria (etwa 250 km nördlich von Triest). In natürlichen, nicht verunreinigten Wässern ist Quecksilber in Konzentrationen zwischen 0,5–15 (Meerwasser) und 1–5 (Flußwasser) ng/l enthalten. HerstellungDie Herstellung von Quecksilber erfolgt durch Erhitzen vonZinnober im Luftstrom bei Temperaturen über 400°C oder vereinzelt auch mit Eisen-Feilspänen oder gebranntem Kalk und anschließende Verdichtung der Quecksilberdämpfe in wassergekühlten Steinzeugröhren oder in Röhren aus säurefesten Legierungen. Bei der technischen Herstellung fällt Quecksilber im allgemeinen bereits mit einem Reinheitsgrad von 99,9% an VerwendungQuecksilber findet Verwendung zur Füllung von Barometern (Luftdruck-Angaben in mmHg) und Thermometern (lineare Wärmeausdehnung zwischen 0 und 100°C), zum Herauslösen von Gold und Silber aus edelmetallhaltigen Sanden, als Sperrflüssigkeit beim Auffangen von Gasen, in Quecksilber-Diffusionspumpen, Manometern, Blutdruckmessern, Gasanalyse-Apparaten, in Neonröhren, Quecksilberdampflampen, Gleichrichtern, Tropfelektroden, als Kathodenmaterial bei der Chloralkalielektrolyse, als Katalysator, zur Herstellung von fungiziden und antiseptischen Quecksilber-Verbindungen und von Dental-Legierungen (Ag-, Sn-, Cu- u.a. Amalgamen) und zur Herstellung von Knallquecksilber für Zünder. (Hg,Cd)- und (Hg,Zn)-Telluride sind neue Materialien für Infrarot-Detektoren. Quecksilberspritzmittel (Pflanzenschutzmittel) auf der Basis von Phenylquecksilber- u.a. Quecksilber-organischen Verbindungen sind in der BRD seit 1980 verboten. GeschichtlichesQuecksilber gehört zu den 7 im Altertum bekannten Metallen. Die Quecksilber-Gewinnung aus Zinnober wurde 315 v.Chr. von Thephrastus beschrieben, und arabische Edelleute sollen in ihren Gärten Quecksilber-Teiche als besondere Attraktion gehabt haben. Auch Amalgame wurden im Rom der Kaiserzeit bereits benutzt, wie sich an der Feuervergoldung der Pferdequadriga von San Marco in Venedig zeigen lässt. Das chem. Symbol Quecksilber ist von lat.: hydrargyrum (aus griech.: hydor = Wasser und argyros = Silber, "Wassersilber") abgeleitet. Das dtsch. Wort geht auf das althochdtsch.: quecsilabar = lebendiges Silber zurück. Die Bezeichnung in anderen Sprachen leiten sich meist von dem Planeten Merkur und dem "geschäftigen" Handelsgott ab, denen das Metall im Mittelalter zugeordnet wurde. Im Mittelalter repräsentierte das "philosophische Quecksilber" das Flüssigkeitsprinzip. Bereits 1527 beschrieb Paracelsus Salben mit fein verteiltem Quecksilber oder HgO als Heilmittel (graue Salbe) gegen Syphilis. |
Tabla de imagenes (16 Bilder insg.)
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