Estaño (Tin) |
Introducción
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Zinn / Tin / Estaño |
Funciones adicionales
Ocurrencias (20) | Mapa general | Bilderkarussell | Fótos (sortido) | Tabla de imagenes | |
Química
Sn |
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Klasse/Gruppierung (Strunz 8) |
I: Elemente |
1.AC.10 |
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Klasse/Gruppierung (Strunz 9) |
1: Elemente (Metalle, intermetallische Legierungen, Metalloide u. Nichtmetalle, Carbide, Silicide, Nitride u. Phosphide) |
1.29 |
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1.1.19.1 |
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1.1.13.1 |
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anerkannt, pre IMA, vererbt |
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anerkanntes Mineral |
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Propiedades ópticas
zinnweiß-met. |
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grauweiß-met. |
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undurchsichtig |
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Metallglanz |
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Datos cristallográficos
4/mmm |
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141 |
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I41/amd |
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a = 5.82, c = 3.18Å |
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4 |
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2.915(10), 2.793(9), 2.062(3), 2.017(7), 1.659(2), 1.484(2), 1.442(2), 1.205(2) |
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Errechnet aus dem d-Spacing und Intensität bei 0.1541838 nm (Cu) |
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Runde Körner und Nuggets bis zu ca. 1mm |
Propiedades fisicas y quimicas
1,5 - 2 |
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10-15 |
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undeutlich |
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hakelig |
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7,31 (gemessen) 7,286 (berechnet) |
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dehnbar |
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Localidad de especie
Localidad de especie |
Russland/Ural/Südural/Tscheljabinsk, Oblast/Ilmen-Gebirge/Miass (Miask), Flußgebiet/Flußseifen |
General
American Mineralogist (1967): 52: 299. Handbook of Mineralogy (Anthony et al.), 1 (1990), 531 Strunz Mineralogical Tables 9. Edition (2001), 38. |
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Plinius II & 77 |
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Nombre oficial |
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Russisch |
Олово |
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Spanisch |
Estaño |
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Französisch |
Étain |
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Englisch |
Tin |
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Deutsch |
Zinn |
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Nombre opcional |
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Native Tin |
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Sn |
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Italienisch |
Stagno |
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Lateinisch |
Stannum |
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Bezeichnungen
Stannum |
Verwandte Mineralien (Strunz 8. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]
In |
I4/mmm |
4/mmm |
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Pb |
Fm3m |
m3m |
|||
Sn |
I41/amd |
4/mmm |
Verwandte Mineralien (Strunz 9. Auflage) [Mineral | Formel | Kristallsystem | Raumgruppe | Kristallklasse | Ordnungsnummer]
Sn |
I41/amd |
4/mmm |
1.AC.10 |
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Descripción detallada
Zinn als Element - Technische Daten
Chemische EigenschaftenZinn ist ein metallisches Element der 4. Hauptgruppe. Vom Zinn gibt es einige natürliche Isotope (112Sn bis 124Sn). Zinn hat die meisten stabilen Isotope unter allen Elementen. Außerdem kennt man noch künstliche Isotope uund Isomere 106Sn bis 135Sn mit Halbwertszeiten zwischen 1,71 Sekunden und 105 Jahren. Das Schwermetall tritt in mehreren Modifikationen auf: PhysiologieMetallisches Zinn wird im allgemeinen als ungiftig betrachtet, weshalb man es seit dem Mittelalter für sogenanntes Zinngeschirr (Teller, Krüge, Becher) verwendet. Selbst größere Mengen von Zinn-Salzen rufen im Verdauungskanal nur vorübergehende Störungen hervor. Offenbar kann das Zinn nur sehr schwer durch die Darmwände ins Blut wandern. Seit einigen Jahren gilt Zinn für den Menschen als essentielles Spurenelement, dessen Mangel Appetitlosigkeit, Haarausfall und Akne hervorrufen kann VorkommenCa. 0,0035% der obersten Erdkruste dürften aus Zinn bestehen. Damit steht es in der Häufigkeit der Elemente in der Nähe von Cobalt, Cer und Yttrium. Das bei weitem wichtigste Zinn-Erz ist der Kassiterit, neben dem der Stannit nur von untergeordneter Bedeutung ist. Zinnstein kommt sowohl auf primären Lagerstätten (sog. Bergzinn) als auch auf sekundären vor (sog. Zinnseifen). Weitere, seltenere zinnhaltige Mineralien sind z.B. Berndtit, Kuramit, Pirquitasit oder Yuanjiangit. Über ca. 2/3 der Weltvorräte an Zinn -Erzen verfügen die Entwicklungsländer, über 1/4 die Länder des ehemaligen Ostblocks. HerstellungIm Tagebau gelten Zinn-Erze mit einem Zinn-Gehalt von 0,1%, im Untertagebau solche mit 0,3% Zinn noch als abbauwürdig. Sie werden nach Zerkleinerung aufgrund der hohen Dichte von SnO2 mittels nassmechanischen Methoden durch Aufschlämmen, Flotation und Entfernung von Beimengungen durch Magnet- u. elektrostatischer Scheidung bis auf 35–75% Zinn konzentriert. Auch zinnreiche Abstriche und Flugstäube aus der Blei-Verhüttung, Weißblechabfälle und zinnhaltige Altmetalle sind als Ausgangsmaterialien für die Zinngewinnung von Bedeutung. VerwendungZinn findet Verwendung zur Herstellung von Weißblech für die Konserven-Industrie, für Weichlote (Lötzinn: 64% Sn, 36% Pb), Letternmetall, Lagerwerkstoffen (Babbitt-Metalle), Schmelzlegierungen, Bronzen u.a. Zinn-Legierungen. Als Material für Verpackungsfolien und Lametta (Stanniol) ist Zinn heute weitgehend durch Aluminium ersetzt. Zinn-organische Verbindungen finden in der Landwirtschaft als Fungizide, in Krankenhäusern als Desinfektionsmittel, in der Farben-Industrie als Antifoulingmittel und in der Kunststoff-Industrie als Stabilisatoren Anwendung. GeschichtlichesDer Elementname Zinn leitet sich von althochdeutschen: zin und altnord.: tin ab. Das Element wurde wegen seines Glanzes und seiner Weichheit meist dem Planeten Jupiter, seltener dem Planeten Venus zugeordnet. Das Elementsymbol Sn geht nach einem Vorschlag von Berzelius auf die lat. Bezeichnung stannum für das Element zurück. Der Zinnstein ist an einigen Stellen der Erde erheblich angereichert, er regt schon durch seine auffällige Schwere zu metallurgischen Maßnahmen an und kann durch Kohle verhältnismäßig leicht reduziert werden – aus diesen Gründen kann die Zinn-Herstellung schon vor Jahrtausenden gelungen sein. Die ältesten Funde weisen nicht auf reines Zinn, sondern auf Zinn-Kupfer-Legierungen (Bronze) hin. Diese kamen um 3500–3200 v. Chr. auf und wurden zur Herstellung von Beilen, Speerspitzen usw. verwendet. Offenbar hat man damals Kupfer- und Zinnerze gemeinsam verhüttet und auf die Herstellung von Zinn als solchem verzichtet. In China und Japan soll reines Zinn etwa 1800 v. Chr. hergestellt worden sein. Die Ägypter haben um 600 v. Chr. gelegentlich reines Zinn den Mumiengräbern beigegeben. In Peru haben die Inkas Zinn hergestellt. Auch die Azteken in Mexiko haben Zinn seit langem gekannt. Bis ins 13. Jh. lieferte England (Cornwall) den Hauptanteil des europäischen Zinns. Diese Lager sind heute weitgehend erschöpft. Um 1146 sollen die ersten Zinn-Gruben in Böhmen eröffnet worden sein. Auch in Sachsen entstanden in jenen Zeiten die ersten Zinn-Bergwerke. Diese deckten bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg den deutschen Zinn-Bedarf. |
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