Mineralienatlas
Amazonit
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Englisch: Amazonite; Spanisch: Amazonita
Amazonit ist nach herkömmlicher, d.h. klassischer Definition ein grüner, hell- oder himmelblauer, blaugrüner, malachitgrüner bis türkisfarbener, teilweise gelblicher bis grauer, aber auch farbloser Mikroklin (ein Kalifeldspat).
In der Vergangenheit bis hin zu aktuellen Artikeln (u.a. Lapis 6/2006) wurde Amazonit als Varietät von triklinem Mikroklin betrachtet, was jedoch nicht mehr den aktuellen Untersuchungsergebnissen entspricht, da es auch andere sowohl intensiv als auch schwach grün bis grünlichblau gefärbte Feldspäte mit gleichen oder ähnlichen Amazonit-Charakteristika wie beim Mikroklin gibt.
Die wohl am besten mit der Amazonit-Kontroverse vertrauten Wissenschaftler (Rudenko, Vokhmentsev, 1969; Cech et. al., 1971, Hofmeister, Rossmann, 1985a und 1986) schlugen vor, den Namen Amazonit auf alle ähnlich gefärbten Feldspäte auszudehnen, unter der Voraussetzung, dass amazonitähnliche (Pb-Pb)3+-Farbzentren in eben diesen Feldspäten, welche nicht dem klassischen Amazonit entsprechen, nachweisbar sind. Insoweit würde der Name Amazonit als Farbvariante von Mikroklin seine Bedeutung verlieren (Petrov et. al., 1993).
Cech, Misar, Povondra stellen 1971 fest: "der Name Amazonit, welcher herkömmlich zur Bezeichnung von grünem Mikroklin benutzt wurde, ist ein Name für ähnlich gefärbten Orthoklas und intermediäre Kalifeldspäte". Auch Murakami, Takashima, Nishida, Shimoda, Matsubara in 2000 (EPMA, XPS, ESCA-Analysen), sowie Stevenson, Martin in 1986, welche gezielt grünen Orthoklas von Broken Hill untersucht haben, bezeichnen diesen grünen Orthoklas als Amazonit. (s.a. > http://www1.newark.ohio-state.edu/Professional/OSU/Faculty/jstjohn/Broken-Hill-green-orthoclase/Broken-Hill-green-orthoclase.htm)
Das California Institute of Technology (Caltech), welches insbesondere spektroskopische Daten für Mineralien erarbeitet, informiert klar und deutlich über blaue bis grüne, Pb-haltige Feldspäte der Varietät Amazonit; hervorgehoben Mikroklin-Amazonit, Orthoklas-Amazonit und Plagioklas-Amazonit (Mineral Spectroscopy Server).
Schlussfolgernd zum heutigen Zeitpunkt kann wohl davon ausgegangen werden, dass (vielleicht) nach weiteren Untersuchungen, Beilegung der kontroversen Ansichten und nach gemeinsamer Akzeptanz durch Geowissenschaftler (IMA?), Chemiker und Physiker, der klassische Begriff "Amazonit" als besonders herausgestellter Varietätenname sowohl für Mikroklin, Orthoklas (ggf. sogar Adular), als auch -neu- für blassblauen Albit und/oder Plagioklas verwendet werden wird. Im Klartext hießen dann die Varietäten Mikroklin (Varietät Amazonit), Orthoklas (Varietät Amazonit), Albit (Varietät Amazonit) und Plagioklas (Varietät Amazonit). Inwieweit diese Differenzierung auf Verständnis beim Mineraliensammler stößt, bleibt dahingestellt.
Miteinander lamellar verwachsene Amazonite, welche entweder durch Entmischung oder durch Phasenumwandlung entstehen, wurden in der Vergangenheit als Mikroklinperthite bezeichnet, d.h. Kalifeldspat der u.a. Natronfeldspat (Albit) entmischt hat. Da nach der aktuellen Auffassung Amazonit sowohl Mikroklin als auch Orthoklas sein kann, also aus dem Hauptbestandteil Kalifeldspat besteht, sind solche entmischten Amazonite richtig gesehen Perthite im eigentlichen Sinne, bzw. Mikroperthite aus Albit und Mikroklin und/oder Orthoklas. Legt man die Arbeit von Rudenko und Vokhmentsev (1969) zugrunde, dürfte auch die Definition Mesoperthit, ein Perthit mit etwa gleichen Anteilen Kalifeldspat und Plagioklas (gewöhnlich Oligoklas oder Andesin), zu verwenden sein. Der Name Mikroklinperthit bleibt jedoch nach wie vor für Mikrokline erhalten, welche Albitschnüre als Entmischungskörper einschließen.
Die häufigsten Begleiter des Amazonit sind Quarz (Rauchquarz), Albit, bisweilen Nephelin in alkalischen Nephelinpegmatiten und Glimmer; in einigen pegmatitischen Erzlagerstätten auch mit Albit, Oligoklas, Fluorapatit, Galenit und Sphalerit. Aus verschiedenen Pegmatiten auch mit Lepidolith, Elbait (Madagaskar), Pollucit, Morganit und Ferrocolumbit.
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Amazonit wurde schon seit dem Neolithikum als Schmuckstein verwendet. Schon vor dem Jahre 5.000 v. Chr. schufen die alten Ägypter Perlen, Idole, Einlegearbeiten (Intarsien) und Amulette aus Amazonit. Der Stein galt als eines der sechs wertvollen Besitztümer. Bekannt sind u.a. die mit Amazonit ausgelegte Totenmaske des Tutanchamun, Skarabäen und Perlen. Die Herkunft des Amazonits waren möglicherweise die zahlreichen Pegmatite der östlichen ägyptischen Wüste; eher jedoch stammt er aus Nilgiri in Südindien. Der Amazonit gelangte über Mesopotamien ins Land der Pharaonen. Aus dieser Zeit stammen auch erste Amazonit-Imitationen, welche durch Schmelzen von Sand und grünem Feldspat erzeugt wurden.
Aus Lateinamerika sind präkolumbianische Schmuckgegenstände aus Amazonit von der Tumaco-Tolita-Kultur (Ecuador, 300 v. Chr. bis ca. 500 n. Chr.) bekannt; auch in Nordindien in Form von Artefakten.
Die Namensgebung Amazonit beruht auf zahlreichen Irrtümern und Sprachverwirrung. Bereits die spanischen Konquistadoren brachten grüne Steine aus Ecuador, Peru und Brasilien nach Europa, welche als "piedras de amazonita" bezeichnet wurden. Dabei handelte es sich jedoch wahrscheinlich um Nephrit (Jade), welcher von den Amazonas-Indianern als krankheitsabwehrendes Amulett getragen wurde. Da bisher keine Amazonitvorkommen vom Amazonas bekannt wurden, ist nicht auszuschließen, dass es nicht auch Amazonite aus Brasilien gewesen sein könnten. Proben dieser grünen Steine gelangten in die Mineraliensammlung des in Paris lebenden Spaniers Dávila; eine der ersten zurückdatierbaren Namensnennungen anläßlich des Verkaufs dieser Sammlung stammt aus dem Jahr 1767 und lautete "Jade vert pale, connu sous le nom de pierre des amazones". René Haüy beschrieb 1801 Nephrit als grünen Feldspat oder "pierre des amazones"; Alexander von Humboldt erwähnt in seinen Expeditionsaufzeichnungen (1799 - 1804) "... grüne Steine als Amazonensteine, eigentlich aber Nephrit ...".
Erst 1874, mehr als über 200 Jahre nach seiner Erstendeckung durch die spanischen Eroberer, definierte Breithaupt den dann gebräuchlichen Namen "Felsites Amazonites" als Amazonit, unter dem das Mineral bis heute gebräuchlich ist.
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Zur Ursache der Farbgebung gab (und gibt) es seit über 100 Jahren zahlreiche Kontroversen, weil alle Untersuchungen auf zwei Methoden basieren: Einmal die chemische Analyse, andererseits die Absorptionsspektroskopie und ihre Wechselbeziehung bzw. Übereinstimmung (Korrelation). Wenngleich die chemische Analyse gewisse Ergebnisse bringt, gibt die Korrelation zwischen Bleigehalt und Farbe keine Auskunft über die Ursache der Farbgebung. Zum Beispiel zeigt Pb2+ optische Absorption (OA) im UV-Bereich, d.h. es kann keine sichtbare Farbe erzeugt werden. Im Falle von Amazonitfarben mit breiten OA-Bändern (ca. 300 nm) erlaubt die Absorptionsspektroskopie keine eindeutige Interpretation. Aus diesem Grunde sind wechselseitige OA und EPR (Elektronenparamagnetische Resonanz-Spektroskopie)-Messungen erforderlich.
Historisch wurden die von blaugrün bis grün gehenden Farbschattierungen des Amazonit auf Kupfer zurückgeführt (Breithaupt, 1874). Andere Autoren schlugen vor, dass die Farbe in Kalifeldspäten durch Beimengungen von Fe, Rb, Cs, Pb u.a. Elementen, bzw. einem hohen Anteil an Al und Si entsteht. Diese Auffassungen sind zwischenzeitlich widerlegt.
Später wurde angenommen, dass es eine Korrelation zwischen Bleigehalt und Farbintensität gibt (Kapustin, 1939); bzw., dass die einzige Ursache der Farbe von Amazonit von einem gewissen Bleianteil hervorgerufen wird (Zhirov, Stishov, 1965; Foord, Martin, 1979). Zahlreiche (im Wesentlichen russische) Autoren führten die "Amazonitisierung" auf metasomatische Prozesse zurück.
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Neueste mittels spektroskopischer Untersuchungen (Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) und EPR) erzielte Ergebnisse zeigen jedoch, dass auch diese These, wie aus den unten stehenden Analysen hervorgeht, nicht haltbar ist. Es gibt sowohl Amazonite mit intensivster Färbung, welche keinen messbaren Bleigehalt haben und es gibt Kalifeldspäte (Mikrokline und Orthoklase) mit unerwartet hohen Bleigehalten (z.T. über 1.000 ppm), welche farblos sind. (Foord, Martin, 1979). Es wurde festgestellt, dass Blei zwar eine gewisse Rolle bei der Farbgebung spielt, jedoch zusätzlich natürliche Strahlung und strukturelles Wasser als Katalysator notwendig sind, um chromophorisches ein- oder dreiwertiges Blei zu erzeugen. Der natürliche Zerfall von 40K reduziert Pb2+ zu Pb1+ produziert Hydroxylradikale und oxidiert Pb2+ zu Pb3+. Dies führt zu dem Schluss, dass die Farbe von Amazonit von drei Variablen abhängig ist: Blei, Wasser und einer bestimmten Form ionisierender Strahlung.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die blaue Farbe der Amazonit-Varietäten von Kalifeldspäten und blassblauem Albit durch die Interaktion von Spuren von Pb2+ im Feldspat mit ionisierender Strahlung (aus dem Zerfall von 40K) hervorgerufen wird, wobei Wassermoleküle in der Struktur gegenwärtig sein müssen, um die Farbe zu erzeugen. Pb-haltige Feldspäte mit einer höheren Al/Si-Störung sind meist grün und Feldspäte ohne Störungen (wie Mikroklin) meist blau durch Bestrahlung. Feldspäte mit intermediärer Ordnung zeigen oft sowohl grüne als auch blaue Komponenten im Spektrum.
Natürliche Radioaktivität in Amazoniten (primär von 40K) ist ausreichend, um über geologische Zeiten die Farbe zu erzeugen. Die maximale Farbzentren-Konzentration wurde in den ältesten präkambrischen Amazonit-Pegmatiten von Keivy (Kola-Halbinsel) entdeckt, welche über einen Zeitraum von Milliarden Jahren natürlicher Strahlung ausgesetzt sind und deshalb diese hohe Konzentration und die thermische und Strahlungsstabilität des (Pb-Pb)3+-Farbzentrums in der Struktur der Amazonite hervorrufen.
Alle Amazonite verlieren ihre vorherige Grün- oder Blaufärbung nach Erhitzen, können jedoch teilweise wieder durch Bestrahlung regeneriert werden (unterhalb 500° C, weniger als 1/2 Stunde). Wird jedoch zu stark erhitzt, kann die blaue oder grüne Farbe nicht wiederhergestellt werden; es tritt dann eine rauchige Färbung ähnlich wie bei Rauchquarz auf.
Ohne vorheriges Erhitzen kann die Farbe von Amazonit durch Bestrahlung mit Gammastrahlen zunehmen, abnehmen oder gleich bleiben. Bekannt ist u.a. das Phänomen, dass bei Broken-Hill-Orthoklas-Amazoniten, sobald sie einige Zeit in der Sonne liegen, die smaragdgrüne Farbe intensiviert wird.
Als mysteriös wird die Wechselbeziehung zwischen dem Farbverlust und Gewichtsverlust während der Dehydration des Amazonits (Plyusnin, 1969) bezeichnet, weil weder H2O noch OH- alleine farbgebend sind.
Weitere Untersuchungen weltweiter Amazonite (Johnson, 1995 und Brightwell, 2000) ergaben, dass es keinerlei Korrelation zwischen dem Bleigehalt und der Intensität der Färbung gibt.
Farbe |
Bleigehalt |
|
Lokalität |
(1-5) |
(in ppm) |
Lake George, Colorado |
1 |
125 |
2 |
25 |
|
3 |
174 |
|
5 |
48 |
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Florissant, Colorado |
1 |
0 |
Zapot Pegmatit, Nevada |
1 |
91 |
3 |
95 |
|
4 |
0 |
|
5 |
0 |
|
Carroll County, New Hampshire |
4 |
0 |
Morefield und Rutherford
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1 |
228 |
2 |
137 |
|
3 |
163 |
|
4 |
165 |
|
5 |
98 |
|
Wisconsin |
1 |
385 |
Tordal, Norwegen |
4 |
0 |
Russland |
2 |
517 |
Matawatawa, Zimbabwe |
4 |
138 |
Zur Veranschaulichung: Es wurden insgesamt 64 Amazonite aus weltweiten Vorkommen untersucht. Die Proben wurden in heißer Flußsäure aufgelöst und auf Blei durch Atomabsorptiosspektroskopie (AAS) analysiert. Die nachweisbare Bleimenge reichte von 32 ppm bis zu 695 ppm. (Brightwell, 2001)
(Farbintensität (visuell) von 1 - 5, 1 = am intensivsten; Bleigehalt in ppm)
Fazit: Falls die Farbe vom Bleigehalt abhängt, sollte sich in dem Diagramm eine steigende Kurve andeuten. Das ist jedoch nicht zu erkennen. Die Farbe hängt somit nicht vom analysierten Bleigehalt ab.
Amazonit ist ein weltweit vorkommendes Mineral, welches zumeist in sauren und alkalischen Intrusivgesteinen (resp. Pegmatiten) auftritt, jedoch nicht darauf beschränkt ist. So gibt es auch Vorkommen in metamorphen und sedimentären Gesteinen.
Erste als mineralogische Sammlungsstücke bekannte tiefgrüne, bläulichgrüne, apfelgrüne bis türkisfarbene Amazonite wurden 1784 in großer Menge im Gebiet Miask, ca. 120 km südwestlich von Chelyabinsk, Ilmengebirge (Ural) entdeckt. Kleinere, jedoch gut ausgebildete Mikroperthite in Kristallen und größeren Massen werden innerhalb eines ausgedehnten Amazonit-Massivs bei Keivy, Halbinsel Kola (Russland) gewonnen.
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Die Amazonite aus dem Ural wurden jedoch -bis heute- von den weltweit farblich schönsten und perfektesten Kristallen aus dem Gebiet des Pikes Peak Batholith, des Lake George und bei Florissant in Colorado (USA) übertroffen, wo sie u.a. attraktive Paragenesen mit Rauchquarz bilden. Besonders begehrt sind Stufen mit frei aufstehenden Ferrocolumbit-Kristallen.
Weitere bekannte Amazonit-Vorkommen in Kalifornien (Elizabeth Mine, Pala), Nevada (Zapot Pegmatite; blauer Perthit von Hawthorne), Virginia (Morefield/Amelia and Rutherford Pegmatites), Pennsylvania, New Hampshire (Carroll County) und Wisconsin.
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Große Amazonite (Mikroperthite) bis über 10 cm Kantenlänge stammen aus den Pegmatitgruben bei Macarania, Bahia (Brasilien).
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Seit 2002 gelangen große, meist matte, hell- bis bläulichgrüne, teilweise extrem scharf ausgebildete Kristalle und Stufen aus Äthiopien auf den Markt. Die beiden bekannten Vorkommen sind sowohl oberflächennahe Pegmatite SW von Konso, Provinz Sidamo, welche auf Sammlerstufen abgebaut werden (specimen mining) als auch die aktive Tantalit-Grube Kenticha im Gebiet Negele, ebenfalls Provinz Sidamo. Die Kristalle sind meist hell- bis dunkelgrün, teilweise grüne Schichten auf hell-ocker-rosafarbenem Amazonit. Besonders attraktiv sind größe Amazonite, welche auf kristallisiertem Orthoklas auftreten (s. Bild).
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Aus dem Anjahamiary-Pegmatit, ca. 70 km nordwestlich der Stadt Tolanaro (ehem. Fort Dauphin, Madagaskar) stammen gut ausgebildete, sehr große grünblaue Amazonite, welche in Drusen mit gelblich-braunem Rauchquarz und Citrin, rosafarbenem Lepidolith und bis zu 1 m langen Elbait-Kristallen vorkommen (Pezzotta, Jobin, 2003).
Vorkommen in der Northern Cape-Provinz auf der Farm Honey Dew 86 MR (dunkel blaugrün) im Pietersburg-District und in der Nachbarschaft von Leydsdorp. U.a. bei Pofadder, im Kenhardt-Gebiet, Goprdonia-District (zwischen Steinkopf und Vioolsdrif (Noumas-Pegmatit)) sowie im Augrabies Falls National Parks. Des Weiteren von einer aufgelassenen Grube im Middlepost No. 1 -Pegmatit.
Amazonit aus den USA und aus Russland wird zum großen Teil zu Schmucksteinen, aber auch zu Vasen, Schatullen und Aschenbechern verschliffen. Schmucksteine werden meist im Flachschliff oder Cabochon-Schliff verarbeitet, aber auch Schliffe in Kugelform sind möglich. Amazonit-Schmuck, insbesondere Ringe mit Amazonit, sollten vor Arbeiten im Haushalt abgelegt werden. Leichte Stöße können Absplitterungen oder das Ausbrechen von Ecken verursachen. Säurehaltige Reinigungsmittel sowie Waschmittel können das Mineral angreifen. Plötzliche Temperatursprünge können im Mineral Risse bilden.
Amazonit ist ebenso ein beliebtes Sammelobjekt. Die weltweit besten Sammlerstufen kommen seit über mehr als 100 Jahren aus Colorado (Neufunde Godsent Claim 2004/2005) und seit ca. 2002 aus Äthiopien.
Feldspat, Feldspat-Bilder, Mikroklin