ehemaliger Name: Burma (auch Birma)
Steckbrief
Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden. |
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Weitere Funktionen
Ausführliche Beschreibung
Myanmar wird im NW von Indien, im N und NE von China (Sichuan und Yunnan), im S von Thailand und im W vom Golf von Bengalen begrenzt. Die wichtigsten Gebirge sind Patkoi, Naga, Manipur, Lushai, Chin, Arakan und das Shan-Hochland. Die natürliche Lebensader ist der Ayeyarwady (Irrawady-)-Fluss, welcher in der nördlichen Kachin-Provinz entspringt und im S bei Yanon (Rangoon) in den Golf von Mottama (Martaban) mündet. Hauptstadt ist Yangon (Rangoon, Rangun). Zu den weiteren Vorkommen, welche nicht näher beschrieben werden gehören:
Geologie von MyanmarDer burmesische Granodioritbogen erstreckt sich vom äußersten NE-Himalaya gegen S entlang der burmesisch-indischen Grenze über die Andamanen und Nicobaren bis nach Indonesien. Präkambrisch-paläozoische Gesteine im südlichen Tenasserim (Taninthari Thaing) sowie im N-E-Shan-Plteau. Am Ende des Shan-Gürtels (Myitkyina-Region) Gneise und Schiefer, welche sich bis nach Yunnan in China erstrecken. Im westlichen teil vergleichbar junge cretazäische bis tertiäre Strata. Lagerstätten und BergbauMyanmar ist bekannt für die Edelsteinvorkommen im Gebiet von Mogok, welche seit Jahrhunderten gefunden und seit dem 19. Jh. wirtschaftlich abgebaut werden (weit mehr als 1000 Gruben). Im S des Landes Förderung von alluvialem Zinnerz (placer deposits); zahlreiche Wolfram- und Zinnminen (Scheelit, Kassiterit) im südlichen Shan-Taninthari-Ggranitpegmatitgürtel (bekannt die Mawchi-Wolfram-Grube). Chromitabbau in Kamaing und Jadeit-Förderung bei Hpakant und Mawhun (Mogaung Distrikt, Kachin State (in d. ält. Literatur auch als Tawmaw, Meinmaw und Pangmaw bezeichnet). Abbauwürdiger Flußspat im südlichen Shan-Gebirge, im Gebiet Möng Hta-Möng sowie im E des Kayah-State (ähnliche bzw. gleiche geologische Verhältnisse wie die der Flußspatlagerstätten bei Fang und Mae Hong Son in Thailand). Ende der 1990er Jahre wurde bei Phakant in N-Myanmar ein gigantischer Jadeit-Dike entdeckt. (s.u. > Myanmar/Kachin State/Phakant). In Myanmar existieren mehrere staatseigene Bergbauunternehmen (Edelstein, Keramik, Salz und marine Produkte, Öl und Gas), sowie zahlreiche private joint-venture Firmen und viele sehr kleine private und lokale Gesellschaften. Die wichtigste Edelstein-Bergbaugesellschaft ist die staatseigene Myanmar Gems Enterprises (MGE) mit Hauptabbau von Rubin, Saphir und Jade in > Mogok und Mongshu sowie Jade in Lonekhin und Phakant in N-Myanmar. Ein Gesetz aus dem Jahr 1994 erlaubt es, dass private Firmen am Edelsteinbergbau teilnehmen; um 2000 gab es 701 Genehmigungen für Jade und 919 Genehmigungen für Edelsteine (was Rückschlüsse auf die Anzahl der Gruben gibt). |
Mineralien (Anzahl: 58)
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Gesteine (Anzahl: 2)
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Fossilien (Anzahl: 0)
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Literatur
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