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Röntgenstrukturanalyse

wichtige Untersuchungstechnik zur Bestimmung der räumlichen Anordnung der Atome in Festkörpern mit Hilfe von Röntgenstrahlen; die Strahlen werden an den Elektronen der Festkörperatome gebeugt. Die Beugungsmuster lassen Rückschlüsse auf die Kristallstruktur zu. Die Röntgenstrukturanalyse wird auch zur Untersuchung von biologisch aktiven Substanzen - z. B. Vitamine und Enzyme - angewandt und führte u. a. zur Aufklärung der Doppelhelix-Struktur der Desoxyribonucleinsäure (DNA).

Verwendet man einen Film zur Aufzeichnung der Reflexe (Röntgenstrahlung "belichtet" den Film) spricht man von Aufnahme, kommt ein Zählrohr oder Szintillationszähler zum Einsatz, spricht man von "Diffraktrometrie".

Anmerkungen zu den Angaben bei den Mineralien im Lexikon z.B. "14.5(100)": der erste Wert gibt das d-spacing (für die XRD Identifikation) an, der Wert in Klammern die Intensität.


Verfahren / Abkürzungen


siehe auch


Quellenangabe


Einordnung