Mineralienatlas
Basalt |
Einleitung
Etymologie: Der Name Basalt kommt wahrscheinlich aus dem altägyptischen und wird Plinius (77 n.Chr.) zugeschrieben (in einigen Versionen von Plinius "quem vocant basalten", in anderen Versionen "quem vocant basanites"). Basalt ist ein vulkanisches basisches Extrusivgestein/Ergussgestein. |
Weitere Funktionen
Bilder (26 Bilder gesamt)
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Gruppierung
| Gesteine ⇒ Magmatische Gesteine ⇒ Vulkanite |
Andere Sprachen
Deutsch |
Basalt |
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Englisch |
basalt |
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Spanisch |
basalto |
(Co-)Typlokalität
(Co-)Typlokalität |
Deutschland/Sachsen/Dresden, Direktionsbezirk/Sächsische Schweiz-Osterzgebirge/Stolpen |
Ausführliche Beschreibung
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Basalt entsteht aus unterirdischen und unterseeischen Lavaströmen (Inlandbogen-Basalte, mittelozeanische Rückenbasalte (MORRB), an Kontinentalrändern), kontinental-vulkanisch in Riftzonen und Plattformgebieten sowie aus Lavaergüssen auf dem Mond. Petrographische Definition nach Streckeisen(mittlerweile veraltet, jedoch noch tw. Standard-Klassifizierung) Basalte enthalten 40-70 Vol.-% Mafite (dominierend Pyroxene) sowie Olivin (kann aber auch fehlen) und Plagioklas. Der Anorthitgehalt der Plagioklase beträgt über 50% (Labradorit, Bytownit).
Gruppierung nach dem „Basaltsieb“-Prinzip(nach Manson)
(eine häufige Bezeichnung für klein- bis mittelkörnige basaltische Gesteine unterschiedlicher Zusammensetzung); per se ein intermediäres Gestein zwischen Basalt und Gabbro, oft mit ophitischer Struktur. Wenn Olivin vorhanden ist, wird das Gestein als Olivin Dolerit bezeichnet. Nach aktueller Definition ein Synonym für Diabas und ein anerkanntes Synonym für Mikrogabbro.
Eine olivin-reiche melanokrate Basalt-Varietät mit reichlich größeren Olivinkristallen in einer spärlichen Grundmasse aus Augit, Labradorit, opakem und interstitialem Glas. (Vorkommen u.a. auf den Juan Fernandez Inseln, Pazifik)
Ein schwarzes basaltisches Glas CharakteristikDas Gestein hat einen fast schwarzen Farbton mit leicht blauem Einschlag, der aus Silikaten besteht; auch bräunliche und rötliche Farbtönungen sind möglich. Hauptmineralien: Plagioklas, Pyroxene(Augit, Pigeonit) Modal definiert im QAPF-feld 9 und 10; chemisch definiert im TAS-feld B. VorkommenAuf den ozeanischen Rücken und auf den Kontinenten sind Basalte der Masse nach die bedeutendsten vulkanischen Gesteine. Mächtige Plateau- oder Flutbasalte bilden in Indien (Dekkan-Traps), Südamerika (Paraná-Becken) und im NW der USA (Washington und Oregon) Flächen von mehreren hunderttausend Quadratkilometern. Die meisten Vulkane sind ganz oder überwiegend basaltisch. Auf dem Mond finden sich ausgedehnte Lavafelder (Mare-Basalte), wie z. B. das Mare Imbrium mit einer Fläche von ca. 200.000km². Der größte, unterirdische, Basaltabbau der Welt befand sich in Nieder-Mendig, östlich des Laacher Sees, in der Eifel. Weitere Informationen in diesem Lexikon |
Gesteinszuordnungen (14)
| Liste aktualisieren | Aktualität: 16. May 2012 - 14:15:51 |