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Basalt

Einleitung

Etymologie: Der Name Basalt kommt wahrscheinlich aus dem altägyptischen und wird Plinius (77 n.Chr.) zugeschrieben (in einigen Versionen von Plinius "quem vocant basalten", in anderen Versionen "quem vocant basanites").

Basalt ist ein vulkanisches basisches Extrusivgestein/Ergussgestein.

Basaltsäulen ca. 20-40 cm im Durchmesser, gebogen

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Bilder (26 Bilder gesamt)

Basalt-Säulen
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Basalt-Säulen

Steinbruch Teichelberg, Bayern, Deutschland

Copyright: berthold
Beitrag: berthold 2006-02-27
Basalt-Säulen
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Basalt-Säulen

Kamenicky Senov, 10 km NW Böhmisch Leipa (Ceska Lipa), 20 km O Decin, Nordböhmen, Tschechien.

Sammlung: Doc Diether
Copyright: Archiv: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2008-07-19
Stolpener Basaltsäule
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Stolpener Basaltsäule

auf dem Grundstück eines Geo-Liebhabers in Ravensburg von 1892; Sachsen. 2/07.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2010-08-09
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Gruppierung

Zugehörig zu

Gesteine  ⇒ Magmatische Gesteine  ⇒ Vulkanite

Andere Sprachen

Deutsch

Basalt

Englisch

basalt

Spanisch

basalto

(Co-)Typlokalität

(Co-)Typlokalität

Deutschland/Sachsen/Dresden, Direktionsbezirk/Sächsische Schweiz-Osterzgebirge/Stolpen

Ausführliche Beschreibung

Basalt entsteht aus unterirdischen und unterseeischen Lavaströmen (Inlandbogen-Basalte, mittelozeanische Rückenbasalte (MORRB), an Kontinentalrändern), kontinental-vulkanisch in Riftzonen und Plattformgebieten sowie aus Lavaergüssen auf dem Mond.


Petrographische Definition nach Streckeisen

(mittlerweile veraltet, jedoch noch tw. Standard-Klassifizierung)

Basalte enthalten 40-70 Vol.-% Mafite (dominierend Pyroxene) sowie Olivin (kann aber auch fehlen) und Plagioklas. Der Anorthitgehalt der Plagioklase beträgt über 50% (Labradorit, Bytownit).
Nach mineralogischen Kriterien wurden basaltische Gesteine wie folgt kategorisiert:

  • Foidbasalte (mit bis zu 10% Foiden)
  • Melabasalt und Ankaramit (nephelinhaltig, 70-90% Mafite)
  • Pikrit (Melabasalt mit viel Olivin)(1)
  • Basaltischer Komatiit (Melabasalt mit Spinifexstruktur)
  • Basanit (Foidbasalt und Tephrit mit über 10% Olivin (2)
  • Hawaiit (basaltartiges Gestein mit Andesin, Augit und Oivin, foidfrei oder foidführend
  • Mugearit (basaltartiges Gestein mit Oligoklas, Augit +/- Olivin
  • Trachybasalt (basaltartiges Gestein mit Alkalifeldspat (meist Sanidin)
  • Andesitischer Basalt (Leukobasalt, weniger als 40 Vol.-% Mafite)
  • Labradorporphyrit (basaltisches Gestein mit großen Plagioklaseinsprenglingen)
  • Tholeiitbasalt (leukokrates, subvulkanisches Gestein aus der Gruppe der Monzodiorite)
  • Melapyhr (veränderte, oft blasenreiche Basalte und Dolerite)
  • Phonolithische Basanite (Sammelbegriff für alkalische basaltische Gesteine)

Gruppierung nach dem „Basaltsieb“-Prinzip

(nach Manson)

(eine häufige Bezeichnung für klein- bis mittelkörnige basaltische Gesteine unterschiedlicher Zusammensetzung); per se ein intermediäres Gestein zwischen Basalt und Gabbro, oft mit ophitischer Struktur. Wenn Olivin vorhanden ist, wird das Gestein als Olivin Dolerit bezeichnet. Nach aktueller Definition ein Synonym für Diabas und ein anerkanntes Synonym für Mikrogabbro.

  • Pikrit Basalt

Eine olivin-reiche melanokrate Basalt-Varietät mit reichlich größeren Olivinkristallen in einer spärlichen Grundmasse aus Augit, Labradorit, opakem und interstitialem Glas. (Vorkommen u.a. auf den Juan Fernandez Inseln, Pazifik)

  • Tachylit

Ein schwarzes basaltisches Glas


Charakteristik

Das Gestein hat einen fast schwarzen Farbton mit leicht blauem Einschlag, der aus Silikaten besteht; auch bräunliche und rötliche Farbtönungen sind möglich.

Hauptmineralien: Plagioklas, Pyroxene(Augit, Pigeonit)
Nebenmineralien: Olivin, Amphibol, Biotit, Magnetit, Hämatit, Sphen, Ilmenit, manchmal interstitialer Quarz

Modal definiert im QAPF-feld 9 und 10; chemisch definiert im TAS-feld B.


Vorkommen

Auf den ozeanischen Rücken und auf den Kontinenten sind Basalte der Masse nach die bedeutendsten vulkanischen Gesteine. Mächtige Plateau- oder Flutbasalte bilden in Indien (Dekkan-Traps), Südamerika (Paraná-Becken) und im NW der USA (Washington und Oregon) Flächen von mehreren hunderttausend Quadratkilometern. Die meisten Vulkane sind ganz oder überwiegend basaltisch. Auf dem Mond finden sich ausgedehnte Lavafelder (Mare-Basalte), wie z. B. das Mare Imbrium mit einer Fläche von ca. 200.000km².

Der größte, unterirdische, Basaltabbau der Welt befand sich in Nieder-Mendig, östlich des Laacher Sees, in der Eifel.


Weitere Informationen in diesem Lexikon

Gesteinszuordnungen (14)



 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 


 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

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Aktualität: 16. May 2012 - 14:15:51