Steckbrief
| Nordkap (Northern Cape), Provinz / Aggeneys / Broken Hill Mine | ||
Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden. |
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Ausführliche Beschreibung
Die in dern späten 1970er Jahren entdeckten, bedeutenden Blei–Zinklagerstätten des östliches Namaqualandes stehen seit Mitte der 1980er Jahre im Abbau. Bedeutendste Grube ist dabei der der Firma Anglobase Metals gehörende Black Mountain (Swartberg Mine)/Broken Hill Bergwerkskomplex mit reichen Sulfiderzkörpern und beachtlichen Erzreserven von 71 Mt Blei-Zinkerz. In den letzten Jahren wurde hier ein neuer 1750 m (!) tiefer Schacht abgeteuft sowie eine Wendelstrecke bis zu dieser Teufe vorgetrieben, um den durch gezielte Exploration neu aufgefundenen Erzkörper „Black Mountain Deeps“ für den Abbau vorzurichten und so die Lebensdauer des Bergwerkes beträchtlich zu verlängern. FundmöglichkeitenWie auch in Rosh Pinah Mine und Skorpion Zinc Mine finden sich sämtliche bergbaulichen Halden innerhalb des abgesperrten Grubengeländes von Aggeneys, sodass übertage keine Fundmöglichkeiten bestehen, es sei denn, man hat das ausdrückliche Einverständnis des Minenmanagements zum Betreten der Halden. Bekannt geworden sind aus früheren Abbauzeiten sehr grobkörnige, rekristallisierte Zinkblende/Bleiglanzverwachsungen mit darin vorkommenden, hervorragend ausgebildeten und hochglänzenden Granatkristallen bis 10 cm (!) Größe. Vor wenigen Jahren wurden aus Störungszonen hübsche Perimorphosen von Siderit nach Calcit-Skalenoedern sowie einem hexagonalen Mineral (Aragonit ?, Pyromorphit ?) bekannt, die bis zu 20 cm Größe erreichen. Diese durchaus attraktiven Perimorphosen sind sehr dünn und zerbrechlich, sodass sie von den Bergleuten als "Eierschalen" (engl. "egg shells") bezeichnet wurden. In jüngster Zeit wurde aus den Abbauen von Aggeneys das zur Glimmerfamilie gehörende neue Mineral Ferrokinoshitalith beschrieben, das hier in dunkelgrünen Schuppen vorkommt. Auf dem weitgehend offenstehenden Minengelände der ehemaligen Swartkoppies Mine lässt sich reichlich Sillimanit in verschiedenen Formen sowie Korundfels auflesen oder auch aus stehengebliebenen Restpfeilern herausarbeiten. Stand: 16. Sept. 2009 |
Mineralien (Anzahl: 28)
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Gesteine (Anzahl: 0)
Fossilien (Anzahl: 0)
Mineralien-Bildertabelle (1 Bilder insg.)
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Referenz- und Quellangaben, Literatur
VerfasserLiteratur
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