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Sandrose / Wüstenrose

Sandrosen (auch als Wüstenrosen bezeichnet) bestehen aus Gips, welcher in grob- bis dickblättrigen Konkretionen (Aggregaten) im Wüstensand vorkommt. Das rosettenartige Aussehen, bzw. der Habitus dieser Aggregate steht nicht im Zusammenhang mit Rosen; der Begriff Sandrose ist eher ein "wüstenromantischer" Begriff.

Sandrosen bilden sich aus sulfatreichen Lösungen (Grundwasser aus einsickerndem Tau) in Hohlräumen des Sandes. Sie können bis zu mehrere Meter Größe erreichen. Die Kristalloberflächen der Sandrosen sind meist mit feinsten Sandkörnern bedeckt. Oft sind Sandkörner eingeschlossen. Diese bilden dann grobkristalline Formen und werden als Sandkristalle bezeichnet, bei manchen Autoren auch als "Sandgips".

Bekannte Vorkommen liegen in der algerischen, tunesischen und libyschen Sahara.

Ähnliche Aggregate, unter ähnlichen Voraussetzungen gebildet, sind Barytrosen (Bsp. Rockenberg in Hessen), seltener auch rosettenartige Aggregate von Azurit und Malachit.

Siehe auch Aggregat, Wüste, Barytrose.

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Bilder

Sandrose (Gips)
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Sandrose (Gips)

Fundort: Naukluft, Namib-Wüste, Namibia; Ca. 9 x 12 cm

Sammlung: Collector
Copyright: Collector
Beitrag: Collector 2006-02-25
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Sandrose (Gips)
Aufrufe (Bild: 1133256378): 7249
Sandrose (Gips)

ca. 5 cm, aus einem ariden Vorkommen; Fundort: Provinz Granada, Spanien

Sammlung: Carlos Pareja
Copyright: Carlos Pareja
Beitrag: Collector 2005-11-29
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Typische Gips-Sandrose
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Typische Gips-Sandrose

Größe: ca. 25 cm; Fundort: Nördliches Tassili-Gebirge, algerische Sahara

Sammlung: Collector
Copyright: Collector
Beitrag: Collector 2006-02-16
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Gips
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Gips

als Sandrose aus Frankreich, näherer Fundort unbekannt.

Copyright: Stefan
Beitrag: Mineralienatlas 2004-01-24
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Quellangaben


Einordnung