Slowakei/Slowakisches Erzgebirge (Slovenske Rudohorie)/Zeleznik

 
 

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Zeleznik (ungarisch: Vashegy)

Steckbrief

Land

Slowakei

Region

Slowakisches Erzgebirge (Slovenske Rudohorie) / Zeleznik

GPS-Koordinaten

Zeleznik

Topographische Karte

Anfahrtsbeschreibung

71 km O von Neu Sohl (Banska Bystrica). Man kann von dort N auf der 1/69 bin Zvolen fahren, dann O die 50, dann die 591 und dann die 526 nehmen. Vor Cervenany biegt man N nach Sirk ab. Im Ort hält man sich 1,1 km N und dann für 1/2 km O. Man befindet sich am Berg Zelesnik.

Aufschlussart

Pingen, Stollen, Schächte, Halden.

Geologie

Erzkörper befindet sich in altpaläozoischen Gesteinsserien mit Phylliten, Porphyroiden, Metaquarziten und dolomitischem Kalkstein. Erzkörper sind 8 m mächtig von 550 m tief bis an die Erdoberfläche im W. Primäre Mineralisation besteht aus Siderit und Ankerit. Vereinzelt Sulfide. Oxidationszone bis 230 m.

Zugangsbeschränkungen

Letzter Besuch

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

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Ausführliche Beschreibung

diese Eisenlagerstätte ist am W-Hang des Berges Zelesnik bei der Ortschaft Sirk. Sie war eine der größten metasomatischen Siderit-Lagerstätten im Slowakischen Erzgebirge. Bereits im 13.Jhd. wurden die limonitischen Erze der mächtigen Oxidationszone abgebaut. 1863 waren 23 Stollen und mehrere Schächte in Betrieb: Miklos, Antal, Ferenc, Jozef, Pavol, Mihal und Ferdinand. Höhepunkt der Förderung war 1882 bis 1921 erreicht. Max. Teufe: 500 m. Gesamtmenge der sideritischen und limonitischen Erze: 40 Mio. t. Beendigung der Förderung 1965.

Mineralien (Anzahl: 69)

Legende: Mineral -> anerk. Mineral; Mineral (TL) -> Mineral Typlokalität; (TL) kursiv -> Typl. vererbt aus Teilfundstelle; 'Mineral' -> kein anerk. Mineral; B -> Bilder vorh.; 5 -> Anz. Fundst. d. Region in denen das Mineral vorkommt; M -> Verweis zur Mineralseite; i -> Informationen etc.; r -> Referenzangaben; Mineral ? -> Vorkommen zweifelhaft, fragwürdig

Albit M
Cuprit M
Millerit M
Allophan M
Delvauxit M
Muskovit M
Ankerit M
Diadochit M
Nakrit M
'Apatit' M
Dolomit M
Opal M
Apatit-(CaF) M
Evansit (TL) M
'Psilomelan' M
Aragonit M
'Gersdorffit' M
Pyrit M
Arsenopyrit M
Gips M
Pyrolusit M
Azurit M
Goethit M
Pyrrhotin M
Bismuthinit M
Gold M
Quarz M
Bornit M
Hämatit M
Romanèchit M
Brochantit M
Jarosit M
Rutil M
Calcit M
Kakoxen M
Schörl M
Chalcedon (Var. v.: Quarz) M
Kaolinit M
Siderit M
Chalkanthit M
Kupfer M
Sphalerit M
Chalkopyrit M
Lepidokrokit M
Talk M
Chalkosin M
'Limonit' M
Tetraedrit M
Chamosit M
Linneit M
Variscit M
'Chlorit' M
Magnesit M
Vashegyit (TL) M
Chloritoid M
Magnetit M
Vivianit M
Cinnabarit M
Malachit M
Volborthit M
Copiapit M
Manganit M
'Wad' M
Coquimbit M
Markasit M
Wavellit M
Covellin M
Melanterit M
Zirkon M

Gesteine (Anzahl: 0)

Fossilien (Anzahl: 0)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

  • Hyrsl, J. und Korbel, P. Tschechien und Slowakei: Mineralien und Fundstellen. Edition Freudenstein, Bode Verlag, Haltern, 2008. S.551-56.

Einordnung