69 |
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Dichte (g/cm3): |
9,321 |
k.A. |
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168,93421 |
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Atomradius (berechnet) in pm: |
174,6 (222) |
3 |
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1,25 |
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[Xe]4f136s2 |
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1545°C (1818 K) |
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1947°C (2220 K) |
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natürl. Häufigkeit: |
0,32 ppm |
Thulium ist ein Element der Seltenerdmetalle. In der Natur kommt es als anisotropes Element nur als 169Tm vor. Man kennt jedoch die künstlichen Isotope 152Th bis 176Tm mit Halbwertszeiten zwischen 1,6 Sekunden und 1,92 Jahren. In seinen Verbindungen liegt Thulium in der Oxidationsstufe +3, seltener +2 vor. Thulium ist ein silberweißes, an der Luft beständiges, schmiedbares, duktiles Metall, das sich mit dem Messer schneiden lässt.
Der Anteil des Thuliums in der äußeren Erdkruste wird auf 10-6% geschätzt. Damit liegt es in der Häufigkeit in der Nähe von Iod, ist aber häufiger als Quecksilber, Bismut und Silber. Es tritt zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen auf und ist im Gadolinit zu 0,25 % enthalten.
Man gewinnt Thulium aus Monazitsand (sein Anteil hierin beträgt ca. 0,007 %), wobei Thulium durch Ionenaustauscher von den übrigen Seltenerdmetallen abgetrennt wird.
Für Thulium existiert derzeit keine Verwendung. Thulium wurde als Aktivator in Leuchtstoffen für Farbfernseher-Bildschirme empfohlen, zur Sichtbarmachung von IR-Strahlung bzw. zur Dotierung. Das Thuliumisotop 170Tm wird als Strahlenquelle für Gammastrahlen bei der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung verwendet.
Die Entdeckung des Thuliums erfolgte 1879 bei der Untersuchung der Yttererden. Der Name ist von Thule (alte Bezeichnung für Nordland) hergeleitet, worauf sich auch das frühere Symbol Tu bezog.
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