Thulium

 
 

http://www.mineralium.com
http://www.kristalldruse.de
http://www.mineraliengrosshandel.com
http://www.lapis.de
http://www.mineralienwelt-mio.de
http://stores.shop.ebay.de/braithstones_Mineralien_W0QQ_fsubZ5158576QQ_sidZ37147301
http://www.steinwelt.de
http://www.fabreminerals.com/indexen.php
http://www.spiriferminerals.com

Thulium

Inhaltsverzeichnis

BILD:1139274532

Thulium als Element - Technische Daten

Ordnungszahl:

69

Dichte (g/cm3):

9,321

Härte:

k.A.

relat. Atommasse (amu):

168,93421

Atomradius (berechnet) in pm:

174,6 (222)

Oxidationszahlen:

3

Elektronegativität (Pauling):

1,25

Elektronenkonfiguration:

[Xe]4f136s2

Schmelzpunkt:

1545°C (1818 K)

Siedepunkt:

1947°C (2220 K)

natürl. Häufigkeit:

0,32 ppm


Chemische Eigenschaften

Thulium ist ein Element der Seltenerdmetalle. In der Natur kommt es als anisotropes Element nur als 169Tm vor. Man kennt jedoch die künstlichen Isotope 152Th bis 176Tm mit Halbwertszeiten zwischen 1,6 Sekunden und 1,92 Jahren. In seinen Verbindungen liegt Thulium in der Oxidationsstufe +3, seltener +2 vor. Thulium ist ein silberweißes, an der Luft beständiges, schmiedbares, duktiles Metall, das sich mit dem Messer schneiden lässt.


Vorkommen und Herstellung

Der Anteil des Thuliums in der äußeren Erdkruste wird auf 10-6% geschätzt. Damit liegt es in der Häufigkeit in der Nähe von Iod, ist aber häufiger als Quecksilber, Bismut und Silber. Es tritt zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen auf und ist im Gadolinit zu 0,25 % enthalten.

Man gewinnt Thulium aus Monazitsand (sein Anteil hierin beträgt ca. 0,007 %), wobei Thulium durch Ionenaustauscher von den übrigen Seltenerdmetallen abgetrennt wird.


Verwendung und Geschichtliches

Für Thulium existiert derzeit keine Verwendung. Thulium wurde als Aktivator in Leuchtstoffen für Farbfernseher-Bildschirme empfohlen, zur Sichtbarmachung von IR-Strahlung bzw. zur Dotierung. Das Thuliumisotop 170Tm wird als Strahlenquelle für Gammastrahlen bei der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung verwendet.

Die Entdeckung des Thuliums erfolgte 1879 bei der Untersuchung der Yttererden. Der Name ist von Thule (alte Bezeichnung für Nordland) hergeleitet, worauf sich auch das frühere Symbol Tu bezog.


Bilder

Thulium
Aufrufe (Bild: 1139274532): 131

Thulium

Größe: 4,4cm; Gewicht: 32,8g; 3N; dendritische Struktur

Sammlung:

scheidewasser

Copyright:

scheidewasser

Beitrag: slugslayer 2006-02-07

Zusatzinfo   L 

Quellangabe


Einordnung