Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals

Unbekannt aus Jakutien

<< < (3/4) > >>

Torben:
Ok, danke  :)

Torben

stollentroll:
Nur die SEE analysieren hat keinen Sinn, denn da würde man z.B. das Ca nicht mit messen. Viele vermeintliche "Agardite" haben aber Ca > SEE und sind in Wirklichkeit Zalesiit .....

Glück Auf
der Stollentroll

Torben:
Naja, dann korrigiere ich mich:
Kationen bestimmen ;) Das wäre bei dem einen oder anderen meiner Zeolithe auch sehr von Interesse. Zumal mein vermeintlicher Zalesiit höchstwahrscheinlich auch keiner ist...

Torben

smoeller:
Hallo,

Nach der geltenden Nomenklatur gilt in der Mixitgruppe, zu der der Mixit im eigentlichen Sinne mit Bi,Cu als Kationen, der Zalesiit (Ca,Cu) und die Agardite mit REE+Cu zählen, folgendes: Die Benennung erfolgt nach dem Kation (Bi,Ca oder REE), dessen Gehalt die Summe der übrigen Kationen in Mischkristallen überwiegt.

So würde man ein Mineral mit 52 % Y, 20 % Ce, 20 % Ca und 8 % Bi als Agardit-(Y) bezeichnen.

Dafür braucht man dann schon eine quantitative Analyse, das könnte dann gut eine WDX mit der Mikrosonde sein. Das ist dann wirklich teuer.

Glück Auf!
Smoeller

Torben:
Du willst also sagen, ich sollte zusehen, daß ich jemanden finde, der das freundschaftlich gegen einen kleinen Obulus macht  ;D, oder mich in gutem Glauben an die Fundorte halten, bei denen man bei der Zuordnung recht sicher sein kann!?

Andererseits ist eine genaue Angabe möglicherweise ohnehin nicht so eminent wichtig, wenn man sich an Rudy Tschernichs Kommentar über die Unterscheidung von Heulandit und Klinoptilolith hält...

Apropos: Wieder zurück aus dem Schwarzwald?  :) Wie wars?

Torben

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln