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Mineralienfotos im Nahbereich bzw. Makrobereich
Arminius:
Hallo @alle
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Nun habe ich erstmal einige Ansätze über die ich mir Gedanken machen kann.
Ne digitale Spiegelreflex wäre schon ein Traum, aber für mich viel zu teuer und so bleibe ich erstmal bei meiner "old school" Ausrüstung... :-)
Das wichtigste ist glaube ich, dass ich mir mal mehr Zeit für die Fotos nehme... Habe für alle Bilder vielleicht so ne Stunde gebraucht...
Schönes Wochenende allen,
Armin
berthold:
Hallo,
LED's sind keineswegs träge, werden jedoch (normalerweise) nicht mit Wechselspannung betrieben. ;) so dass dieses Problem hier nicht auftritt.
--- Zitat ---Aber bei Makrofotos hilft nur "Blende 128" oder digitale Mehrebenenfotografie (dazu steht was im Lexikon).
--- Ende Zitat ---
Bei meinem Nikon-105 Makro-Objektiv kann ich bis Blende 54 abblenden. Allerdings wird bei sehr kleinen Blenden die Bildqualität insgesamt immer schlechter (aufgrund von Beugungserscheinungen an der Blende).
In einer Zeit, in der eine gute digitale Spiegelreflex sogar weniger kostet wie ein gutes (!) Makroobjektiv sollte man sich ernsthaft überlegen gerade in so einem Problembereich wie Makrofotografie von Mineralien doch digital zu arbeiten. Die Filmpreise schlagen bei vielen Fehlversuchen ja ganz gehörig zu Buche.
Vieles was hier geschrieben wurde gilt auch für digitale Fotografie.
Gruß
Berthold
Krizu:
Hallo,
LEDs kannst du bis 2MHz modulieren (Suchwort Lichtgeschwindigkeit auf dem Labortisch). Aber die weissen LEDs werden durch den Lumineszenzkonverter bestimmt und an GLEICHSPANNUNG betrieben!
Zum Lichtflackern:
Die LSR modulieren nicht voll durch. Du wirst eine Restwelligkeit messen.
Siehe dazu http://www.hereinspaziert.de
Ausserdem muesstest du dann eine konventionelle Drossel haben und kein
Zum EEG:
nimm einfach ein Hörgerät in einem Raum mit LSR. Du hörst deutlich ein 100Hz-Brummen. Das ist die EMS der Drosseln. Das führt auch dazu, dass Aquarianer pH und Leitfähigkeit fast nie im Becken messen. Da sind die LSR drüber ;) Die nehmen ein Becherglas und messen dann.
Dann lege dich mal ans EEG, mach mal LSR an und messe µV (Aussenpotenial am Schädel) statt die ca 50mV pro pH! Sind die EEGs überhaupt schon so schnell?
MfG + just my 2 cts
Frank
aca:
Hi,
autsch ... das mit den LEDs bei Gleichspannung ... o.k. , Flackern ist nicht...
Da habe ich ziemlich viel Grips für ein Problem verschwendet, das es gar nicht gibt.
Ich sollte es mal in der Politik versuchen.
<offtopic>
Zum Flickern/Flackern und dem EEG:
Ich kann nur sagen, was ich über das Fotometer auf dem Oszi gesehen habe,
und das war eine ziemlich üble "Sägezahn-Welle" (steil ansteigend, exponentiell abfallend),
ging nicht bis auf Null runter, aber ich meine mich an Werte um 5-20% der maximalen Helligkeit
erinnern zu können.
Der Monitor wird zwischendurch wirklich fast schwarz, Resthelligkeit < 1%.
Wir wollten das auch erst nicht glauben.
Auf http://hereinspaziert.de habe ich nur eine Refernz auf 130/260 Hz-Betrieb gefunden,
das ist tatsächlich jenseits von Gut und Böse.
Wie "schnell" so ein EEG ist, hängt davon ab, wie "nah" man an die Signalquelle heranrückt.
Das Überwiegen niedriger Frequenzen bis ca. 200 Hz mit Peaks an verschiedenen Stellen im Spektrum
hängt mehr damit zusammen, dass man die Spannungsänderungen grösserer Bereiche des Gehirns misst
und dabei die Aktivität vieler Nervenzellen mittelt.
Die Nervenzellen selbst tauschen Signale über kurze lokale Spannungsänderungen von ca. 0.5-1 ms Dauer aus.
Das mit dem EEG liess sich damals leicht überprüfen:
Augen zu, 100 Hz Modulation weg. Die Netzhaut des Auges selbst ist auch polarisiert,
da muss man aufpassen, dass man nicht auf diese Polarisation "reinfällt".
Der Proband war natürlich elektrisch gut abgeschirmt und geerdet.
Wie sehr die elektromagnetischen Streuungen bei der Messung eine Rolle spielen,
hängt davon ab, wo die Referenzelektrode steckt. Wenn man z.B. eine Elektrode an die Stirn pappt und die
andere an die Wasserleitung (gegen Erde messen), wird man die Einstreungen gut messen können.
Ist die Referenzelektrode woanders auf dem Schädel, hängt es vom Abstand der Elektroden ab und davon, in welcher Richtung die Einstreungen durch den Kopf "laufen" und ob dieser so polarisiert wird, dass man dies über die Elektroden messen kann.
Wenn man lokale Spannungsánderungen messen will und die Referenzelektrode ist in der Nähe der Messelektrode, dann sollten einen 100 Hz Signale schon stutzig machen.
Es gibt auch schon Veröffentlichungen zu dem Thema, man hat eine relativ genaue Vorstellung davon,
wie gut diverse Hirnareale so ein Flickern wegfiltern: wenn ich das noch Recht in Erinnerung habe,
macht die Netzhaut 200 Hz noch mit Links mit, im Thalamus geht es ca. bis 150 Hz
(der Thalamus ist wesentlich an der "Generierung des EEGs" beteiligt) und in der Hirnrinde ist
im "Eingangsareal" etwa bei 120-150 Hz Schluss. Wenn wir mit den Ohren sehen würden,
wären LSR tatsächlich "nervtötend", weil die Nervenzellen in der Hör-Hirnrinde Signalmodulationen
von mehreren Hundert Hertz folgen können.
Hier eine Referenz:
Vision Res. 1984;24(9):943-8.
Fluorescent tube light evokes flicker responses in visual neurons.
Eysel UT, Burandt U.
Eigentlich sind Neonröhren super, wenn man sie nur paarweise und phasenversetzt triggern würde.
</offtopic>
Zum Knipsen wären Neonröhren dann natürlich immer noch nicht geeignet.
Gruss
Amir
Krizu:
--- Zitat von: aca am 15 Sep 06, 16:01 ---
<offtopic>
Zum Flickern/Flackern und dem EEG:
Ich kann nur sagen, was ich über das Fotometer auf dem Oszi gesehen habe,
und das war eine ziemlich üble "Sägezahn-Welle" (steil ansteigend, exponentiell abfallend),
--- Ende Zitat ---
passt, erst der Anstieg durch die Hg-Entladung, dann der Floureszenzabfall (langsam), alles mit 100Hz.
--- Zitat ---Auf http://hereinspaziert.de habe ich nur eine Refernz auf 130/260 Hz-Betrieb gefunden,
das ist tatsächlich jenseits von Gut und Böse.
--- Ende Zitat ---
Am EVG! Andere Technik als die ollen Drosseln! heizt du immer noch dem Raum mit KVG? 8)
--- Zitat ---Es gibt auch schon Veröffentlichungen zu dem Thema, man hat eine relativ genaue Vorstellung davon,
wie gut diverse Hirnareale so ein Flickern wegfiltern: wenn ich das noch Recht in Erinnerung habe,
macht die Netzhaut 200 Hz noch mit Links mit, im Thalamus geht es ca. bis 150 Hz
(der Thalamus ist wesentlich an der "Generierung des EEGs" beteiligt) und in der Hirnrinde ist
im "Eingangsareal" etwa bei 120-150 Hz Schluss. Wenn wir mit den Ohren sehen würden,
wären LSR tatsächlich "nervtötend", weil die Nervenzellen in der Hör-Hirnrinde Signalmodulationen
von mehreren Hundert Hertz folgen können.
Hier eine Referenz:
Vision Res. 1984;24(9):943-8.
Fluorescent tube light evokes flicker responses in visual neurons.
Eysel UT, Burandt U.
Eigentlich sind Neonröhren super, wenn man sie nur paarweise und phasenversetzt triggern würde.
--- Ende Zitat ---
Leite das doch mal an Robert, dem Admin von hereinspaziert weiter. Imho suchte der lange solche Stellen...
MfG
Frank
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