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Astrophyllit radioaktiv???

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grauwacke:
Hallo Berthold,
laut Klockmanns Lehrbuch der Mineralogie hat Astrophyllit die Formel: (K2, Na2, Ca)(Fe2+, Mn)4(Ti, Zr)[OH| Si2O7]2. Es gibt sogar eine Zr-reiche Varietät Zirkophyllit. Das Zr-freie und k-betonte Endglied wäre Kupletskit  K2 Mn4 Ti [OH| Si2O7]2. Und wo Zr vorhanden ist, kann sich isotyp theoretisch immer Th finden, siehe Radioaktivität von ZrSiO4 (Zitat Klockmann: "weitgehende Diadochie Zr, Th, U").  Allerdings ist das natürlich lagerstättenabhängig.

Gruß

Grauwacke

MineralienfanBQ13:
Hallo,

ich danke euch für die Antworten. Nun brauch ich mir wohl keine Sorgen mehr zu machen. Nun weiß ich, dass schwach radioaktive Mineralien keine Gefahr darstellen.
Dann kann ich ja ohne Sorgen weitersammeln.

Gruß
Brian

berthold:
Hallo ,

@Grauwacke,

ach so, weil da das Ti diadoch in geringer Menge durch Zr vertreten sein kann -sagst Du- könnte das auch durch Th ersetzt werden. Hmm, ja, möglich ist das sicher, fragt sich nur ob überhaupt und in welcher Menge.

Zr wird üblicherweise in der Formel (wie andere Verunreinigungen) nicht angegeben (Handbook of Minerlogy, mindat.org, webmineral.com).

Zirkophyllit ist keine Varietät von Astrophyllit, hat ein anderes Gitter und ist ein eigenständiges Mineral, auch Kupletskit hat wieder ein anderes Gitter und beide Mineralien bilden m.W.n. mit Astrophyllit keine Mischreihen.

Gruß

Berthold

uwe p.:
ja und was ist 0,012%, kein prozentsatz?

berthold:
Hallo,


--- Zitat ---ja und was ist 0,012%, kein prozentsatz?
--- Ende Zitat ---

nee, ...nicht mal ein Promillsatz  ;)

Gruß

Berthold

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