Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals

Rotes Mineral winzig und tellerförmig ???

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kracher:
hallo stollentroll
ich werde demnächst noch ein paar fotos davon mehr hier veröffentlichen
dann können wir ja nochmal kontakten

auf jeden fall vielen dank schon mal!
lieben gruß
kracher

smoeller:
Hallo,

Das "nichts besonderes" bezog sich auf die Verrundung der Flächen, nicht auf die Seltenheit des Minerals. Obwohl: Hämatit ist natürlich an sich nicht selten und wird jährlich im Megatonnenmaßstab als Eisenerz abgebaut. Ob das Mineral für die fundstelle interessant oder selten ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Hämatit halte ich hier für wahrscheinlicher. In solchen Quarzgängen, die im Mittelalter oft auf Gold untersucht wurden, kommt Hämatit oft als alleiniges Mineral neben Quarz vor.

Lepidokrokit hingegen ist an eine Paragenese mit anderen Eisenoxiden, z.B. Goethit, aber auch an Baryt und Calcit gebunden. So jedenfalls meine Erfahrungen.

Glück Auf!
Smoeller

Schluchti:
Ja, die Unterscheidung ist optisch kaum möglich. Die Analysen der Schlema/Hartensteiner Kandidaten haben auch sehr unterschiedliche, teils unerwartete Ergebnisse erbracht. Wobei natürlich auch sichere Lepidokrokite so aussehen und auf Quarz vorkommen können. Um beim konkreten Material sicher zu sein, hilft nur eine Analyse. Aber die Möglichkeit eines Leipdokrokit würde ich nicht von vornherein ausschließen. Kommt natürlich auch noch auf den genauen Fundort an.   

Stonebrother:
Sieht für mich doch sehr nach Haematit aus.
Habe sehr viel Stücke aus dem Odenwald die die gleiche Kristallform aufweisen.

Bis denne - Stefan

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