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Mein bester Mineraleigenfund des 4. Qu. 2006
geomueller:
Hallo alle,
es wird höchste Zeit für die Vorstellung eurer neuesten Funde! Das 4. Quartal ist schon halb vorbei und es wird Zeit unseren neuen Wettbewerb zu starten. Also stellt eure aktuellen Funde zur Bewertung ein.
Hier könnt ihr pro User bis zu 4 Bilder des gleichen Stückes von eurem besten Mineral-Eigenfund des 4. Quartals/2006 einstellen. Ab dem 01.01.2007 erfolgt dann wieder die Bewertung der eingegangenen Bilder durch Abstimmung.
Ich hoffe auf ähnlich rege Teilnahme wie beim letzten mal.
Viel Spaß, Geomueller
PS: Nicht vergessen das Funddatum mit anzugeben!
michaelh:
Na dann werde ich mal beginnen mit meinen Pyrop+Chromdiosid.
Fundort: Waldviertel/Österreich
Funddatum: 11.11.2006
Gruß aus Wien
Michael
rudi_strolz:
OK, meine erste Teilnahme hier. Kurze Vorgeschichte zum Fund:
Am 07.10.2006 marschierte ich auf der Suche nach Achaten und Drusen über ein Feld bei Rimsberg nahe Baumholder. Dort entdeckte ich u.a. drei Teile einer größeren Druse, die schöne Perimorphosen von Quarz nach Calcit aufwiesen. Da man solche ja nicht unbedingt häufig entdeckt, habe ich die Stücke mitgenommen und zu Hause in die Spülmaschine sortiert. Nach dem Hochleistungsspülgang schaute mich von der Rückseite einer der Stufen plötzlich ein großes Achatauge an, das vorher durch den Dreck nicht zu sehen war. Das Stück ist 6,5 cm breit, das Auge hat einen Durchmesser von 3 cm und ist komplett mit kleinen Quarzkristallen überzuckert. Daher werde ich es auch nicht schleifen lassen. So hatten die zwei Tage im Hunsrück doch noch einen schönen Fund hervorgebracht.
Carsten
berthold:
Hallo,
da muss ich als "Titelverteidiger" auch wieder ins Rennen steigen. Und wieder kommt das Stück aus meinem Hausbruch, von Muglhof bei Weiden. Am So, 22.10., nach einer frischen Sprengung, durchstöberte ich das Haufwerk. Dabei vielen mir immer wieder weiße glänzende Flächen im an sich ja dunklen Amphibolith auf. Klar, dachte ich, das ist Calcit, der hier ja häufig Klüfte zugewachsen hat. Dennoch zerklopfte ich eine Brocken und zur Überraschung zeigten sich - Analcimkristalle. Diese waren eingewachsen, doch lösten sich einige Kristalle sehr gut vom umgebenden Gestein. Nun, Analcime bis zwei cm Durchmesser (!) findet man ja auch nicht jeden Tag. Ein 5 cm großes Stüfchen mit einem 2 cm Analcim aus diesem Fund ist auf dem Foto unten zu sehen.
Gruß
Berthold
PS: Entgegen der Angabe bei http://www.mindat.org/loc.php?loc=13100 kommt in Muglhof nur Analcim (ist analysiert), kein Leucit (Fehlbestimmung) vor und -ähh- natürlich ist das auch kein Granitbruch. ;)
smoeller:
Hallo,
Auch wenn es nicht so spektakulär aussieht auf dem Bild: Ein 5 cm langer weißer Cerussit-Kristall von der bereits legendären Mineralienfundstelle im Gang VI auf der 4. Feldstrecke über Kapplerstollen in der Grube Schauinsland bei Freiburg im Breisgau/Südschwarzwald.
Gefunden bei einer Exkursion am 8.10.2006.
Glück Auf!
Smoeller
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