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Der oder das Rhomboeder ? Linguistiker gefragt

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Collector:
Hallo Tobi, lieber Akademist

jaja - die Logik der deutschen Sprache !

Botaniker von Botanik
Mathematiker von Mathematik
Systematiker von Systematik

und dann noch die Pragmatiker, Fanatiker, Kybernetiker, Komiker, die Praktiker, Pykniker und die Zyniker ............. und die oben erwähnten Akademiker

aber Linguist von ..................  ??  ???

gruß
collector

Jean 1310:
Abend !! 8)

Also ich persönlich glaube das Deutschland andere Probleme zu lösen hat,,  als der oder das Tetraeder etc.

Glück Auf

Tobi:
Das mit Sicherheit. Aber man kann ja auch im Kleinen anfangen und muss sich nicht demonstrativ über die Rechtschreibung hinweg setzen! Und wenn ich sehe, dass gerade in eMails und Internetforen immer mehr ohne Punkt und Komma und ohne Groß-/Kleinschreibung geschrieben wird, was zu lesen auf Dauer anstrengend ist, dann regt mich das schon ein bisschen auf. Wobei ich im Fall des Tetraeders wirklich sagen muss, dass es ein relativ exotisches Fremdwort ist und ich es niemandem vorwerfe, wenn er dazu nicht den passenden Artikel parat hat.

Gruß

berthold:
Hallo,


--- Zitat ---..dass es ein relativ exotisches Fremdwort ist und ich es niemandem vorwerfe, wenn er dazu nicht den passenden Artikel parat hat.
--- Ende Zitat ---

schön, aber wer bestimmt denn den passenden Artikel: Der Duden oder (der/die/das)  google ? Ich denke, da kann man nichts falsch machen, egal wie man schreibt.

Gruß
Berthold (der immer noch Flußspat schreibt, auch wenn die Aufschluss-Redaktion dann Flussspat draus macht).

PS: @Tobi: Du schreibst "googelt" - ist das richtig ? Oder nicht eher "googlet" ?  ;D

Tobi:

--- Zitat von: berthold am 30 Nov 06, 19:02 ---Du schreibst ganz bewust "googelt" - ist das richtig ? Oder nicht eher "googlet" ? ;D
--- Ende Zitat ---
Dein Smilie lacht, aber ich kann dir einen genauen Grund nennen: Ich schreibe ganz bewusst "googelt", denn wenn Wörter auf solche Weise in unsere Sprache übernommen werden (Aus einem Eigennamen wird hier ein Verb), dann werden sie nach gängigen Regeln bzw. Sprachgewohnheiten "eingedeutscht". Das Wort "Google" wird ja ausgesprochen, als würde es auf "-el" enden. Und wenn wir im Deutschen aus solchen Wörtern Verben bilden, dann enden diese im Infinitiv immer auf "-eln" (z.B. Kegel -> kegeln, Geschwafel -> schwafeln, Stiefel -> stiefeln). Beim Aussprechen wird sowieso "googeln" daraus. Da es die Endung "gle" wie in "Google" im Deutschen ja auch gar nicht gibt, wenden wir einfach die Regel an, die auch für möglichst ähnliche Wöter gilt. Und so ist es logisch, dass man als Deutscher "googeln" schreibt, denn "googlen" würde unserem natürlichen Schreibgefühl widersprechen und sich eher an englische Formen anlehnen. Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht zu kompliziert ausgedrückelt ;)


--- Zitat von: berthold am 30 Nov 06, 19:02 ---schön, aber wer bestimmt denn den passenden Artikel: Der Duden oder (der/die/das) google ? Ich denke, da kann man nichts falsch machen, egal wie man schreibt.
--- Ende Zitat ---
Da kann man sehr wohl was falsch machen! Man sollte dem renommiertesten deutschen Wörterbuch vielleicht doch ein bisschen mehr Vertrauen in die korrekte Schreibweise schenken als dem, was bei Google als häufigstes Ergebnis angezeigt wird... Wenn eine wichtige Sprache wie das Deutsche keinem Regelwerk unterworfen ist, sondern von jedem wie es gerade beliebt benutzt werden kann, dann gute Nacht....

Und im Falle der Tetraeder, Rhomboeder, Skalenoeder etc. muss ich mich noch einmal ganz vehement dafür aussprechen, dass auf einer Fachseite wie dem Mineralienatlas solche Begriffe korrekt verwendet werden sollen, inklusive ihres Artikels! Die Ausrede, dass mehr Menschen es falsch als richtig machen, gilt da nicht, wie ich finde...

Gruß

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