Mineralien / Minerals / Minerales > erledigte Bestimmungen / completed determinations
Chalkanthit ? / nein
rene:
Hallo
Habe im Sommer Gesteinsproben von einer Straßenbaustelle mitgenommen und für den Winter auf "Halde" gelegt.
Zwei dieser Steine haben nun mehrere hellbaue "Ausblühungen" bekommen.Diese sind in verschiedenen Größen über den Stein verteilt.
Könnte das Chalkanthit / Kupfervitriol sein ?
Das Gestein ist Granodiorit mit einem Quarzband in dem kleinste Einschlüsse zu erkennen sind. (Kupfekies ? ) Etwas Graphit ist auch "feinschuppig"vorhanden.
Der Bildauschnitt ist ca 3-4 mm.
Tschüss
Rene`
smoeller:
Hallo,
Scheint Cu-Sulfat zu sein. Ob es sich aber um Chalkanthit oder ein anderes Sulfat (Langit, Devillin) handelt, lässt sich vor allem mit der Wasserlöslichkeit feststellen. Gib ein wenig der abgekratzten Substanz auf ein Glasplättchen oder hellen Kunststoff und gebe einen Tropfen Wasser drauf. Wenn sich das Material in Wasser löst und die Lösung hellblau ist (am Besten unter dem Mikroskop betrachten), ist es Chalkanthit, sonst dürfte es sich um ein anderes Sulfat handeln. Auch Cyanotrichit, Connellit oder andere Minerale kommen aber infrage.
Glück Auf!
Smoeller
rene:
Hallo
Hatte etwas mit einer Nadel abgekratzt und in einem Tropfen Wasser vermischt.Nach 10 Min. hatte sich noch nicht viel getan.
Die Krümel lösten sich nicht auf und färbten auch nicht.Zumindest nicht sichtbar.Oder war die Zeit zu kurz ?
Rene´
Erik:
Müsste sich eigentlich sofort lösen. Glaube auch nicht wirklich daß es sich dabei um Chalkanthit handelt - dafür sieht mir das..hmm...zu "pulvrig" und zu "trocken" aus. Normalerweise ( ich kenne es jedenfalls nur so) sehen solche Chalkanthitkrusten mehr wie bläulich gefärbtes Eis aus..
Ein gutes Erkennungsmerkmal ist der Geschmack - nur dafür dürfte die Menge zu gering sein.
Gruß, Erik
smoeller:
Hallo,
Dann hast du mit Sicherheit keinen Chalkanthit. Dürfte Devillin oder ein Al-haltiges Sekundärmineral (Chrysokoll oder was aus der Cyanotrichit-Gruppe sein). Sicher kann man so etwas nur per Analyse (EDX, Röntgen-Pulverdiffraktometrie) bestimmen.
Glück Auf!
Smoeller
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