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Goethit, Limonit, Anglesit und Cuprit fürs Portrait

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Jürgen:
Moin loismin,


hast du diese selber gefunden, wenn ja -
erkläre mir doch bitte, wo und wie du diese bizarre Stufen bergen konntest?

Jürgen

loismin:
Hallo Jürgen.

Ja hab ich dieses Jahr im Januar gefunden.
Ist Gott sei Dank ein Stollen in den man normal gehen kann.
Dann kleine Schachtel und viel Papier dann gehts schon.
Im Hohlraum lag schon alles so ineinander. Leider war durch das Arbeiten der Bergleute schon sehr viele
feine Ästelchen abgebrochen.
Da gabs Stufen bis zu 20 -25 cm mit einigen hundert ganz dünnen Stalaktiten aber diese sind leider schon im Hohlraum lose dringelegen und man konnte nur noch erahnen woher die kamen.
Einige Stücke ganz hinten in der Druse waren dann noch ganz in Ordnung.

Gruß
Loismin

loismin:
Hab noch ein Bild der Druse angehängt

Ist zwar durch den Wasserdampf etwas trüb, aber man kanns schon in etwa erkennen.
Das ist die Rückwand der Druse die noch drin geblieben ist, weil nicht zu bergen.

gruß
Loismin

Jürgen:
Hallo loismin,

Danke für die Erklärung. :D

Super Stufen

Gruß

Jürgen

kraukl:
Hallo Peter,
ich freue mich, dass dir die Fotos gefallen haben.
Zu deiner Anmerkung folgendes:

im Klockmann wird Xanthosiderit unter
b) Lepidokrokit, Rubinglimmer (Goethit im ursprünglichen Sinn)
folgendermaßen abgehandelt:

Limonit oder Brauneisenstein schlechthin, als ehemaliges Gel mit wechselnden H2O-Gehalt und
wechselnden Eigenschaften, die für eine Reihe von Sondernamen Anlaß waren, besteht
überwiegend aus Goethit.
........ Nach der mit der Korngröße, dem Wassergehalt, den Fremdbeimengungen usw. wechselnden
Farbe hat man unterschieden "Gelbeisenerz" oder Xanthosiderit und gelben Ocker, gemeinen
Brauneisenstein, Stilpnosiderit u.v.a.

Im Rösler wird Xanthosiderit unter
10.12. Goethit-Lepidokrokit-Gruppe
folgendermaßen abgehandelt:

Die beiden Eisenhydroxide Goethit und Limonit bauen das wichtige Eisenerz Limonit auf.
....... Der Limonit ist weltweit verbreitet. Je nach seiner speziellen Entstehungsart hat er
unterschiedliche Ausbildungen.
.......Durch unterschiedlichen Wassergehalt und Beimengungen oft gelbe und gelbbraune
Produkte (sog. Ocker oder Xanthosiderit) oder pechglänzend (als Raseneisenerz, Stilpnosiderit u.a.)

Auch hier im Mineralienatlas wird der Xanthosiderit, wie auch der Yanthosiderit unter Goethit (andere Namen) erwähnt.

Der Copiapit hingegen wir unter den Eisensulfaten abgehandelt.

Glückauf
Klaus

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