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Silber
geni:
Hallo,
ich habe mal eine Frage an Geomüller, es können mir aber auch alle Mitbenutzer antworten ;) .
Jürgen kannst Du mir nähere Auskunft geben über eine Fundstelle mit dem
Namen: Stollen 7 Lauter, Aue Sachsen.
Ich habe von dort das unten abgebildete Silberstüfchen in meiner Sammlung und als Fundort ist eben oben genannter Fundort angegeben. Was gabs da außer Silber ? und kann oder darf man dort noch Sammel?
Danke im Voraus schon für Euer Kopfzerbrechen :D .
Herzlich Grüße Gerhard (geni) mit 8)
[gelöscht durch Administrator]
geomueller:
Hallo Geni,
also die Fundortbezeichnung Stollen 7 Lauter sagt mir direkt nichts. Nur soviel, Lauter ist eine Kleinstadt zwischen Aue und Schwarzenberg im Erzgebirge. Auch hier ging seit dem Mittelalter ein emsiger Bergbau auf Eisen, Kupfer, Kobalt, Silber u. a. um. Zahlreiche stark verwachsene Halden zeugen noch heute davon. Wie Überall im Erzgebirge hat auch hier die Wismut nach 1946 den alten Bergbau geöffnet und Erkundung auf Uran betrieben. Die Bezeichnung Stollen 7 weist auf eine Wismutauffahrung hin. Ob die Wismut hier auch Uran gefunden und abgebaut hat ist mir nicht bekannt, muß ich mich mal erkundigen. Bei deiner Silberstufe handelt es sich wahrscheinlich um ein alte Stück. Ist auf der Stufe auch Arsen vorhanden? Wenn ja könnte das Silber freigeätzt sein.
Jürgen
PS: Übrigens wo wohnen die meisten Sachsen? Natürlich in Lauter! Am Bahnhof stehts geschrieben: Lauter Sachsen ;D ;D ;D
McSchuerf:
...und ich dachte die meisten Sachsen stammen von Dresden und nicht von L(l)auter.. ;D :o..
..jedenfalls schönes Silber-Aggregat..egal ob freigeätzt oder nicht.. :)
Gruß Peter
uwe:
Hallo Geni,
der Schacht 7 liegt nicht gerade in Lauter sondern nördlich vom Burkhardswald direkt am Schwarzwasser. Die Flurbezeichnung ist "Hackenkrümme", den das Schwarzwasser macht dort einen U-förmigen Bogen. Wenn man es mit dem Auto erreichen will, muß man allerdings durch Lauter fahren.
Es gibt dort noch zahlreiche überwachsene Halden, auf denen Funde nicht ausgeschlossen sind. Ein Metallsuchgerät sollte aber mitgeführt werden, sonst ist die Suche zu unsicher, denn die Wismut hat sehr viel Abraum aufgeschüttet. Funde von Wismuterzen - die nie das Fundziel der SDAG Wismut waren - sind dort ebenfalls möglich.
Es ist eine schöne und durch die zahlreichen Bergbauzeugen auch interessante Wandergegend.
Glück Auf
Uwe
geni:
Hallo Uwe,
vielen Dank für die Auskunft.
Hört sich sehr vielversprechend an und wäre mal einen Ausflug dahin wert.
Muß mir aber vorher dann noch ein Metallsuchgerät organisieren. ;)
Viele Grüße aus dem windigen, aber sonnigen Baden
wünscht Geni 8) 8)
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