Fossilien / Fossils / Fósiles > Schnecken, Muscheln, Kahn-, Grabfüßer / Bivalvia, Gastropoda, Scaphopoda
Münzenberg Wetterau Hessen,Schnecke vermutlich Gattung Hydrobia ??
Bernd G:
schnecke von münzenberg ,tertiärer sandstein vermutlich aus der gattung
hydrobia .münzenberg ist sonst für blätter und pflanzliche abdrücke bekannt.
Wenzel:
Hi Bernd,
wie gross ist die Schnecke ? Bei der Familie Hydrobiidae handelt es sich um sehr kleine Wattschnecken (Gattung Wattschnecken).Einige Hydrobia spezien werden nicht grösser als 5mm und von daher wäre eine Grössenangabe sehr interessant.
Tschau
Frank Wenzel
Bernd G:
schau mal da http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,11802.0.html
gruß bernd
viennafossil:
Hallo Bernd,
wenn das Bild nicht allzu täuscht sehe ich eine Radiärstruktur am Steinkern.
Hydrobien aus der Zeit sing im allgemeinen meiner Erfahrung nach glatt und auch die Größe kommt nicht hin.
Ich würde meinen, es sind irgendwelche Cerithien, die würden auch in das zweifellos brackische bis fast Süßwasserenvironment passen.
Aber auch das ist Anbetracht der Erhaltung spekulativ, leider.
Grüße
Johannes
Bernd G:
hallo,
ja ich kenne mich mit diesen fossilien auch nicht so gut aus.
da herr prof. prinz grimm interesse hat werde ich ihm die stücke zukommen lassen.unter andern auch die muscheln von münzenberg siehe http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,11972.0.html
diese funde wurden von ihm als einmalig eingeordnet .
zitat :
Lieber Herr Gutschera,
das sind ja ganz herausragende Funde! wahrscheinlich können wir auf diese Weise nicht nur das Alter des Münzenberger Sandsteins, sondern auch die Bildungsbedingungen viel besser beschreiben. Sind die Schnecke und diese Muschelplatte denn horizontiert entnommen oder aus dem Abraum? Die Muscheln (Steinkerne) gehören vermutlich zur Gattung Isognomon, die in den Inflatenschichten in der Gegend um Karben und im Mainzer Becken häufig vorkommt. Jetzt fehlen noch Mikrofossilien aus eben diesem Horizont, dann ist das Ganze eine Publikation wert! Sven Neuhaus wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, ich habe selbst leider noch sehr viel mit dem Umzug des Institus zu tun.
Herzliche Grüße,
Ihr Peter Prinz-Grimm
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