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Extertal Pyrit Eisernes Kreuz
Wegschmeißit:
--- Zitat von: kks am 27 Jan 13, 21:21 ---
Ein EK-Zwilling des Pyrits liegt vor, wenn zwei Pentagondodekaeder (210) sich nach (110) durchdringen. Fertig. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob man die entsprechenden Symmetrieelemente von außen makroskopisch erkennen kann oder nicht.
So funktioniert Kristallographie nun mal.
--- Ende Zitat ---
Vielen Dank für diese Erklärung. 8)
Glück Auf
Dirk
Jochen1Knochen:
Hallo Klaus!
Wenn das so einfach ist,dann sind alle diese Zwillinge also EK Zwillinge?Übersiehst du da nicht,daß das EK eine Sonderform darstellt?
Wenn diese Flächen nicht vorhanden sind kann man auch nicht von Eiserne Kreuz Zwilling sprechen.
Gruß Jens
Geomaxx:
Hi Jens,
Unterstützung meinerseits!
Ohne zusätzliche Ausbildung der Flächen der {100}-Form sind das keine "Eisernes Kreuz"-Zwillinge,
sondern "nur" Kontaktzwillinge mit {210} sowie der negativen Form nach (110).
Vgl. Hierzu den guten alten V.M. Goldschmidt (z.B. DVD bei den Kollegas von mindat erhältlich)
Glück Auf!
GEOMAXX
Kluftknacker:
Vielleicht reden wir nur ein wenig aneinander vorbei. Nach meinen uralten Kenntnissen - vielleicht mögen sie überholt sein - gibt es eine (allgem.) Zwillingsbildung nach dem EK ( was hier gezeigt wird) und ein "echtes" EK mit Ausbildung eines konkret sichtbaren Kreuzes ("Schweizer Kreuz"-Form).
Wegschmeißit:
Hallo
Wittern beschreibt das im Aufschluss 5/99 auf Seite 280 f. wie folgt:
"Durchdringen sich zur Erhöhung der Symmetrie zwei Pentagondodekaeder, entstehen Zwillinge nach dem Eisernen Kreuz.
Sind Würfel und Pentagondodekaeder vereinigt, spricht man von Zwillingen nach dem Schweizer Kreuz."
Deine "uralten" Kentnisse sind also nicht überholt! ;)
Gruß Dirk
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