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Achate schneiden
Donat:
Hallo
Ich säge auch mit einem Fliesenschneider und dazu ein 200ter Diamant Sägeblatt für Edelsteine.Ich glaube nur 0,75mm dick.
Der Nachteil dabei ist das die Fliesenschneider zu schnell laufen und die Kühlflüßigkeit dabei ganz schön durch die Gegend fliegt.Deshalb säge ich auch mit Mundschutz.
Aber Weihnachten,dann, ;D ;D ;D :D :D :D :o :o :o :-X.
@kugel-frank,ja ölig werden meine Steine auch,aber in Sägemehl oder Katzenstreu wird das Öl größtenteils wieder aufgesaugt.Und danach spüle ich sie nochmal mit warmen Wasser und Spülmittel ab.
@HeikoB Mein Kühlmittel(Auf Rapsölbasis)ist biologisch abbaubar.Ich hol`s mir immer bei einem mir bekannten Achatschleifer.Nur wo der es her bekommt weiß ich leider nicht.
Wenn`s dreckig ist geht`s in den Garten.
Gruß
Donat
HeikoB:
Hallo zusammen,
@ Trommeln: Ja, habe ich auch mal gehört, dass man Altöl wieder beim Hersteller abgeben kann, aber ich
habe es aus Neukirchen-Vluyn und da müsste ich es schon per DHL etc. versenden und
das ist wiederum teuer.
@ Lausitz: Mit Wasser habe ich es, wie oben beschrieben, auch schon probiert, aber die speziellen
Achatsägeblätter werden, wenn man ohne Schneidöl sägt, äußerst schnell stumpf. Die von
den Herstellern angebotenen Schärfesteine, in die man reinsägen soll, bringen nur sehr
begrenzt Erfolg. Das Schneidöl ist anscheinend schon sehr wichtig. Mit Wasser habe ich
früher an einer "Baustellensäge" gesägt, was auch funktionierte. Das liegt wohl auch an
der Bauart der Diamantsägeblätter. Diese Art des Sägens ist, so denke ich, mehr etwas für
Gangstücke, wenn da am Ende etwas wegbricht, fällt das weniger auf als bei einer Mandel
oder Kugel.
Ein Hineinsägen in einen Klinker, wird wohl für meinen Fall ähnlich wirken, wie das reinsägen
in einen Schärfestein. Was für ein Sägeblatt verwendest Du ? Klappt das auch bei großen
Rohsteinen, wenn man nur mit Wasser sägt ?
@ Kugel-Frank: Leinsamenöl, klingt sehr interessant. Muß ich jetzt unbedingt mal ausprobieren.
Danke für den guten Tipp !
@ Donat: mein Sägeblatt ein 360er ist auch 0.75 mm dick und ein spezielles Achatsägeblatt.
Rapsöl gibt es auch bei der BayWa glaube ich, da habe ich mal gelesen, das es nicht ganz
100%ig abbbaubar ist. Vielleicht ist das aber mit irgendeinem Additiv versetzt und das was
Du verwendest nicht. Ob Rapsöl, oder wie Frank meint,ein Leinsamenöl, werde ich beides mal
austesten.
Super, herzlichen Dank für Eure guten Tipps !!
Viele Güsse
und Glück Auf !
HeikoB
minuwe:
--- Zitat ---Rapsöl gibt es auch bei der BayWa glaube ich
--- Ende Zitat ---
...im Supermarkt reines Rapsöl- Raffinat für 0,85 €/ Liter (Aldi, Kaufland). Wird in der Sägehitze sehr dünnflüssig (Vorteil), hinterlässt an den Geräten aber allmählich einen zähen braunen Film. Mit Lösungsmittel abwischbar.
Hat jemand Erfahrung mit Wasserstrahlschneiden? Da wird nur mit einem dünnen Hochdruckstrahl das Material geschnitten. Habe das mal auf einer Metall- Messe gesehen. Die haben da aus einem hellen Geröll einen 20 cm großen Fisch rausgeschnitten, dann die selbe Form aus einem dunklen Stein, dann den dunklen Fisch in den hellen Durchbruch eingesteckt. Ev. bei Achaten zu teuer???
Glück Auf
Uwe
trommeln:
Hallo Uwe
das habe ich im Tessin in Granit-Steinbrüchen gesehen - die haben auch Küchenplatten geschnitten. Waren aber Riesenmaschinen für Küchenbau und so...Im Nachbardorf hier gibt es eine Firma, die macht das.. habe nämlich auch Interesse.
caliastos:
also mit wasserstrahlschneider wird hier wohl genausowenig jemand erfahrung haben wie mit hochfrequenzlasern.
liegt einfach in der technik begründet. wasserstrahlschneider habe ich jedenfalls noch nie in heimgröße gesehen, und die meisten sind bei 5-6-stelligen beträgen und mehr. das sind eher techniken für industrie und forschung, nicht für private. bestenfalls kleinbetriebe.
in der summe viel zu teuer. saumäßig teure anschaffung. dazu noch wasser und strom für den kompressor. da kommt keine normale säge ran. und zudem sau gefährlich. reicht ja schon, wenn ne dichtung platzt.
lohnen wird sich das sicher nicht. schnitt kostet, wenn man ihn machen läßt bzw. selebr macht wesentlich weniger.
das problem mit dem wasser und den trennscheiben kenne ich. damit schneidet man echt nicht lange. weiches zeug bis etwa härte 5 geht ja noch. aber achat, granit, amphibole, silikate und anderes zähes zeugs.... ne, die sägegeschwindigkeit ist da sehr schnell im keller und der erste hinweis auf ein stumpfwerdendes blatt. und von da an ist es nur noch ein kleiner schritt, ehe das metall warm wird und plastisch wird. da gibt es nen ruck und es steht alles still, weil das blatt so breit wurde, daß es verkantet. ---> ende gelände, blatt mit frosch. und mit glück saust der stein gleich noch mit davon. hatte das schon mal, daß es mir nen 300g stein aus der klammer dabei gerissen hat. bis ich den gefunden hatte.... 20m weit hat es den weggepfeffert. und das so schnell, daß ich den nicht gesehen habe. bekommt den mal an die birne.
lieber doch öl.
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