Grüß Dich Profipräp,
besten Dank erstmal für deinen Beitrag.
Am besten hat sich bisher ein vorgeschaltetes, mechanisches heranarbeiten an die Knochensubstanz erwiesen. Zum Glück ist Posidonienschiefer zum mechanischen Schaben ja recht weich und gut zu bearbeiten.
Der Restbelag an Calzit und Schiefer im Milimeterbereich läßt sich dann parziell ( Zone mit Wachs oder Knetmasse, Kitt begrenzen).mit Hilfe von 6 - 10 % iger Ameisensäure recht gut an, bzw. auflösen. Dabei ist die Überwachung optisch recht gut möglich und auch feinere Strukturen werden gut herausgearbeitet. Der zwischengeschaltete, unbedingt notwendige Waschvorgang zeigt nach Ätzintervallen von ca. 2 Stunden erste Tiefenwirkungen.bei ca.0,5 mm.
Bei beginnender Auslaugung der Knochen ist allerdings sofort mit Schutzlack zu isolieren und erst dann vorsichtig weiter zu arbeiten,.
Sicherlich eine langwierigere Arbeit wie mit dem Sandstrahler. Aber sowas steht mir leider noch nicht zur Verfügung. Das bisherige Ergebnis kann sich jedenfall ganz gut sehen lassen.
Wie allerdings die durch den Ätzabtrag inzwischen erhabenen und farblich heller gewordenen Klebenähte wieder gut kaschiert werden können weiss ich noch nicht so recht. Werde mal an einem Probestück mit färb- und mischbarem Holzkitt und mit Sciefermehl, bzw. Knochenmehl gemischtem Holzleim einen Versuch starten.
Beste Grüße von Juveci