3000mR/h (MilliRöntgen/Stunde), da sind ungefähr 30 mSv/h, daß muß ja eine massive Riesenpechblende sein, die stärkste Dosisleistung, die ich direkt auf der Oberfläche einer Pechblende gemessen habe (Gamma), ist max. etwa ein zwanzigstel auf einer massiven Museumsstufe.
Liegt hier vielleicht eine Verwechselung MilliR mit MikroR vor?
Sollte die DL wirklich so hoch sein, ist eine Aufbewahrung in bewohnten Räumen absolut indiskutabel, bei dieser Dosisleistung muß man sich vor Augen führen, daß bereits eine Ganzkörperdosis (aufgenommen in einem kurzen Zeitraum) von 200 mSv bereits zu (allerdings nur im Labor) nachweislichen Verändernungen (Blutbild) führt (200 mSv ist somit die Schwellendosis, ab der akute Strahlenschäden auftreten).
Die Stufe sollte daher möglichst in unbewohnten (möglichst belüfteten -Radon!-) Räumen, oder im Gartenschuppen oder Garage aufbewahrt werden, in einen Bereich, wo sich Personen nicht dauernd aufhalten. Blei oder anderes Material mit hoher Dichte schirmt Gammastrahlung gut ab, allerdings sind bei Pechblende dicke Schichten notwendig, da die Strahlung einiger in der Pechblende enthaltenden Isotope (z.B. Bi-214) eine extrem harte und durchdringende Gammastrahlung aussenden.
Aber die Pechblende möchte ich gerne mal sehen, kannst Du mal ein Foto in diesem Forum posten?
Viele Grüße,
Markus