Also erst mal der Picasso Achat. Das ist kein Landschaftsjaspis, sondern ein echter Achat aus der Provinz Majunga in Madagaskar. Diese Achate sind oberflächlich stark verwittert und werdennur angeschliffen oder getrommelt. Durch die Kombination der rötlich-braunen Verwitterungszonen mit dem blau-grauen Achat entstehen schöne Kontraste.
Der Name ist natürlich reine Phantasie ohne jeden Wert. Das heißt es hat schon einen gewissen kommunikativen Wert, wenn man Achate einer bestimmten Fundstelle mit einem Namen belegt. Aber das soll uns im Lexikon nicht interessieren.
Natürlich gibt es zahlreiche Achatformen, die streng genommen keine sind. Dennoch sollten wir diese - sofern es sich um eingespielte und allgemein bekannte Namen handelt- auch im Lexikon aufführen. Dabei meine ich jetzt keine Phantasienamen. Und sei es nur, um ein Mißverständnis aufzuführen.
Es kann ja durchaus sein, dass ein Neuling mal wissen will, was denn nun ein XYZ Achat ist. Findet er den im Lexikon nicht, hilfts ihm auch nicht weiter. Findet er ihn aber und liest in der Erklärung, das es eigentlich keine eigene Form ist, ist er schlauer geworden.
Ausnehmen davon würde ich die ganzen Eso-Namen.
Alternativ dazu können wir später eine weitere Unterkategorie mit Synonymen anlegen. Da kann dann z.B. auch ein Picasso- oder Pumaachat auftauchen mit einem Verweis auf die entsprechende Fundortseite etc.
Was die ganzen Formen im Achatbuch angeht, sehe ich das genauso.
Bernds Vorschlag, den Brillenachat in Klammern hinter den Augenacht zu stellen find ich gut.
@ Roland
Kannst Du mal aus Deiner Sicht auflisten, welche Formen aus der vorhandenen Liste raus sollten und welche vielleicht hinzukommen sollten ?
Gruß
Ralf