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Merkwürdige Pseudomorphosen
geni:
Hallo Peter,
in Sainte Marie aux Mines wurden die 2003 von einem Händler angeboten. Der größte Kristall war ca. 5 cm groß.
Hatte dementsprechend auch seinen Preis, glaube es waren um die 450 €.
Gruß geni 8)
berthold:
Hallo zusammen,
Pseudomorphosen sind ein kleiner Sammlungsschwerpunkt von mir. Eine kleine Auswahl:
- Quarz nach Fluorit (Würfel, Oktaeder, sogar Pyramidenwürfel)
- Quarz nach Calcit
- Quarz nach Aragonit
- Quarz nach Baryt
- ged. Kupfer nach Aragonit
- Valentinit nach Antimonit
- Malachit nach Azurit
- Vanadinit nach Pyromorphit
- Speckstein nach Quarz (Johanneszeche, und Thiersheim)
- Speckstein nach Dolomit (Johannsezeche, Thiersheim und Erbendorf)
- Speckstein nach Magnetit
- Hämatit nach Magnetit
- Chernikovit nach Uraninit
Oft ist die sichere Bestimmung des ursprünglichen Minerals problematisch, sofern nicht ganz eindeutige Kristallformen oder sichere Paragenesen vorliegen. Ich bin überzeugt, dass Pseudomorphosen vielfach übersehen werden und eigentlich öfters vorkommen als man denkt.
Kennt jemand eigentlich eine Liste der bekannten Pseudomorphosen ?
(wäre das nicht eine dankbare Aufgabe hier im Mineralienatlas eine entsprechende Datenbank aufzubauen ?)
Gruß
Berthold
Philip Blümner:
Also ist es doch möglich!
Wären dann Psms zwischen Pyrit und Markasit möglich bzw würde man das überhaupt erkennen? Gleiches gilt für CaCO3.
berthold:
klar, solche Pseudomorphosen kann es geben / gibt es. Aber richtig: Ohne Analyse nicht zu erkennen bzw. sicher zu bestimmen.
Gruß
Berthold
Schluchti:
Was es auch noch (wohl auch recht häufig) gibt, und wo ich gerade an einem Stück dran bin, sind Ps. von Proustit nach gediegen Silber.
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