Hallo,
eine Bezugsquelle für Kernspurplatten (gab es von verschiedenen Herstellern, Kodak, Agfa...) kann ich Dir leider im Moment nicht sagen. Ich hatte Repro-Filme verwendet, das ging recht gut. Die Probleme bei selbstgemachten Autoradiografienen:
1.) Das Stück sollte angeschliffen sein

damit es eben auf dem Film liegt und die radioaktiven Mineralien sich schaf abzeichnen. Tja, und das ist nicht so einfach selbst zu machen, man möchte ja nicht mit radiaktiven Schleifpartikeln verstrahlt werden...
2) Bei langen Belichtungszeiten kann z.B. begleitender Fluorit über Radiolumineszenz (nicht mit Radiophotolumineszenz verwechseln!) den Film belichten.
3) Es sind oft mehrere Versuche notwendig bis man zu richtigen Belichtungszeit kommt.
Die natürliche Hintergrundstrahlung ist kein Problem (weil viel zu gering), sonst wäre althergebrachte Fotografie ja gar nicht möglich

Gruß
Berthold