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Über die Gier, Unvernunft und Rücksichtslosigkeit

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Ralf:
Wie schon im letzten Jahr verbrachten Günni und ich auch diesmal wieder ein paar Tage im Lierbachtal. Schon letztes Jahr war es nicht einfach und manchmal auch unmöglich, von den Grundbesitzern eine Erlaubnis zum suchen nach Achaten zu bekommen. Wir ahnten nicht, was un dieses Jahr erwarten sollte.
Schon bei unserer Anreise eröffneten uns Uschi und Robert Huber, dass es wohl schwierig sein würde eine Genehmigung zu bekommen, da es in den letzten Monaten widerholt zu unliebsamen Vorfällen mit Achatsammlern gekommen sei.
Die Bitte um Erlaubnis wurde uns dann auch an der ersten Stelle mit einem brüsken " Nein, in gar keinem Fall " abgelehnt. Damit nicht genug, es erfolgte von jenem Grundbesitzer ein Rundruf an alle Ortsansässigen Bauern: " Achtung, da sind wieder Steinesammler unterwegs ".
Lediglich einer gab uns dann nach langem Zureden wiederwillig die Erlaubnis. Und das auch nur, weil wir im vorigen Jahr dort gesammelt haben und er sich von unserem korrekten Verhalten überzeugen konnte. Dennoch fühlten wir uns ein wenig einer Gilde von Verbrechern zugehörig. Ein bitterer Beigeschmack halt.
Später dann sind wir ohne Werkzeug und Rucksack zu einigen Fundstellen gewandert und haben uns die Situation angesehen.
Hier ein paar der zahlreichen Impressionen.

Böschungsgrabung mit auf den Fahrweg geworfenem Aushub.

Ralf:
Hanggrabung. Unten angefangen, den Hang hinauf gebuddelt.........

Ralf:
....die Wegböschung ist kein Hinderniss......

Ralf:
.... und dann kann ma ja auch gleich quer durch den Fahrweg und auf der anderen Seite in die Böschung hinein graben.

oro:
Und dann wundert man sich noch? Was würdet ihr machen wenn sich jemand so auf eurem Grundstück verhält? Also in meinem Fall seid ihr noch wirklich nett behandelt worden.

NUR, im Regelfall kennt man ja die Namen von solchen Vandalen. Es sind ja meistens sowieso immer die gleichen. Wie wäre es mit etwas Zivilcourage und sie zur Rede zu stellen. Ist schon klar daß dies nicht ganz einfach ist. Doch was ist die Alternative? Den Namen dem Grundstücksbesitzer weitergeben schaut nach Vernaderung aus.

Wieso sollen ehrliche Sammler Fundstelle um Fundstelle verlieren nur weil es gierige Schweine unter uns gibt? NO MERCY!

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