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Beifunde beim Sammeln

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Kilo:
Hallo,

vor Jahren (1999) haben wir mal in der Müglitz bei Schlottwitz  ein rundes Ding gefunden, was uns einige Rätsel aufgegeben hat. Schleifstein, Mahlstein, Schmuckstein??? Durchmesser 15 cm, Dicke 2,5 cm. Was ist das wohl?

Gruß Kilo

Troglophiler:
Hallo Kilo,

das könnte ein Webgewicht sein.  :)

Grüße
Jens

uwe:
... oder ein Spinnwirtel.

Uwe

Eryopid:
Hallo Kilo,
kenne diese Funde, waren in den 80er Jahren häufig.
Sind Schleifscheiben die damals vom Betrieb Mikromat in Oberschlottwitz
neben Spähnen und anderen an der Müglitz gelagert wurden.
Da ist ab und zu (wie auch immer) etwas im Wasser gelandet..

Es grüßt
Klaus

uwe:
Die Erklärung ist irgendwie witzig und zeigt, daß es für vieles einen sehr profanen Grund gibt.

Das erinnert mich an folgende Gegebenheit, welche sich ebenfalls in Sachsen ereignet hat bzw. ereignet haben soll: Beim Seifen in einem Fließgewässer wurden im Schlich an einer Stelle sehr reichlich abgerollte, rote Korundkörner gefunden. Ein Wissenschaftler hat damals auch eine Veröffentlichung gemacht, über Rubinvorkommen am Oberlauf des besagten Fließgewässers. Allerdings hat sich dann später herausgestellt, daß am Oberlauf ein metallverarbeitender Betrieb angsiedelt war, welcher im Rahmen seiner Produktion viel mit den bekannten roten Schleifscheiben gearbeitet hat. Der Abrieb dieser Scheiben ist dann beim wöchentlichen Reinigen der Werkstatt ins Abwasser und letztendlich in das Flüsschen gelangt - nichts war's mit einem Rubinvorkommen.

Gruß
Uwe

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