Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals

Dörfel

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smoeller:
Hallo,

Es gab meines Wissens oberhalb von Dörfel eine Grube St. Johannis. Die Gänge reichten halt bis in den Steinbruch. Bei dem nadeligen Mineral könnte es sich um Eisenkiesel (Quarz) handeln.

Glück Auf!
Smoeller

stollentroll:
Eine Grube "Junger St. Johannes" gab es in Dörfel, sie wird bei Freiesleben (1848) erwähnt (ebenso eine Grube "Alter St. Johannes"). Wo sie genau lag, weiß ich aber nicht.

Glück Auf

Schluchti:
Laut der Karte in Baumann/Kuschka/Seifert, Lagerstätten des Erzgebirges, S.162 liegt die Grube Jung St. Johannis ca. 2 km westlich der Galiläischen Wirtschaft (Frohnau) und 500m östlich der Zschopau.

Doc Diether:
Hallo zusammen,
herzlichen Dank schon mal für die Antworten. Dadurch, daß auf der anderen Seite des Steinbruch-Berges schon das Annaberger Revier liegt, sind beim Stbr. Dörfel ja wohl die Ausläufer dieser Gänge. Und in diesem Bereich muß man sicher auch den Jungen St.Johannes ansiedeln - paßt ja gut mit den Koordinaten 2km/ 500m.
Die kleinen Kriställchen werde ich mir mal stark vergrößert anschauen müssen.
Habe übrigens vor 4 Wochen dort u.a. Molybdänit in der alpinotypischen Paragenese gefunden. Auch klein.
Gruß und Dank
Doc Diether

Walpurgin:
Tach auch !
Meines Erachtens heisst der Quarzgang welcher den Steinbruch von nordost nach südwest streicht "st.Johannes".( Stehender Gang).Bekannt geworden ist der Gang durch guten Quarzstufen mit aufgewachsenen Fluorit und Pyrit.Dieser Gang ist der flq Formation zuzurechnen (Fluorit-Quarz).
Es ist nicht aus zuschliessen das sich an der Stelle wo sich heute der Steinbruch befindet früher ein kleines Bergwerk mit selben Namen befunden hat ,da der Steinbruch sich erst nach der Wende so weiterentwickelt hat, sind nat. keine Zeugen des Bergbaus mehr vorhanden.

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