Fossilien / Fossils / Fósiles > Sonstiges Europa / Other Europe
Pflanzenfossilien in nordischen Geschieben
Psaronius:
Und nun gesägt und geschliffen:
Meist werden solche Kieselholzgeschiebe zum Tertiär gestellt, - obwohl sie auch den Sachen aus den sächsischen Rotliegenden ähneln...
Yoscha:
--- Zitat von: Psaronius am 16 Sep 07, 20:45 ---Hallo,
hat wirklich keiner von Euch Geschiebe mit Pflanzenresten gefunden ?
--- Ende Zitat ---
Gefunden schon, behalten nicht.
Es handelte sich wohl um die Reste von tertiären Braunkohlen, wie sie im nordwestdeutschen Miozän nicht selten sind. Da Braunkohle nicht grade zu den resistentesten Gesteinen gehört, waren die Reste klein (<1cm) und nicht sonderlich ansehnlich.
Psaronius:
Inkohlte (Braunkohlen-) Hölzer, auch größere, findest Du hier in den Kiesgruben eigentlich relativ häufig, teilweise auch als Schichten in den Tongruben. Sind allerdings nicht besonders attraktiv und werden deshalb von den Sammler kaum beachtet.
Ich dachte z. B. auch mehr an Abdrücke und inkohlte Reste von Blättern und ähnlichem in Sand- und Schiefersteinen. Habe da einiges gefunden...
Kann mir kaum vorstellen, dass da nicht auch andere Sammler was aufgelesen haben.
Gruß
Psaronius
Psaronius:
Hallo,
gibt es wirklich keinen, dem Pflanzenfossilien in Geschieben aufgefallen sind ?
Gerade aus dem Bornholmer Jura müsste doch einiges in Richtung Süden verfrachtet worden sein...
Habe selbst allerdings auch nur einige wenige Stücke davon...
Gruß
Psaronius
gnoisi:
Hallo Psaronius,
ich habe vor vielen Jahren mal eine Toneisensteinknolle am Strand von Lubmin/Greifswald gefunden, die nach dem Aufschlagen einen Wedelrest hervorbrachte. Der war eindeutig dem Bornholmer Jura zuzuordnen, wie ich später auf Bornholm nach dem Vergleich festgestellt habe. Nur finde ich das Stück trotz intensiver Suche nicht. Ich würde gern ein Foto einstellen, da der Wedelrest und die Erhaltung wirklich attraktiv aussahen.
Grüße v. gnoisi
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln